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ThemenTourismus und MenschenrechteEine touristische Vermarktung von Kultur und Natur grenzt vielerorts Menschen sozial und ökonomisch aus. Die Kommerzialisierung rassistischer und exotistischer Bilder im Zuge des Tourismusgeschäftes verletzen täglich Menschen und ihre Würde. Durch Kinderarbeit, Prostitution und Zwangsumsiedlung, aber auch durch die Missachtung der Rechte lokaler Gemeinschaften werden im Umfeld des Tourismus Ausschluss und Abhängigkeiten gefördert. Tourismus kann damit psychische und/oder physische Existenzbedrohung bedeuten und schränkt so eine eigenständige, selbstgewählte Entwicklung ein oder verunmöglicht sie. FernWeh stellt Situationen aus verschiedenen Regionen sowie Kampagnen und Aktionen unterschiedlicher Gruppen zur Diskussion. Dabei sollen sowohl die bürgerlich zivilen wie auch die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Menschenrechte im Kontext touristischer Realitäten als Themen zur gemeinsamen Debatte stehen. Ferienglück aus Kinderhänden? akte (2000) Burma-Reisen: boykottieren oder buchen? Eine KontroverseSeit Mitte der 90er Jahre rufen einige tourismuskritische Organisationen in Europa und Nordamerika zum Reiseboykott gegen Burma auf. Sie wollen verhindern, dass die dortige Diktatur ihren ramponierten Ruf durch den Tourismus aufbessern und mit den Einnahmen den Militärapparat stärken kann. Hier greifen wir die Frage nach Sinn und Unsinn eines Burmaboykotts auf. Hilft der Verzicht auf Reisen nach Burma der demokratischen Bewegung im Lande, oder kann im Gegenteil der Tourismus zumindest auf Umwegen zu ihrer Stärkung beitragen? Tourismus stützt die Diktatur - von Lara Marsh Isolation bewirkt Gleichgültigkeit - von Hamish Keith
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