263 - September 2002 - Korrekt aufgelegt | Politische Musik und ihre Botschaften
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Seit Jahrhunderten ist Musik ein wichtiges Medium für politische Botschaften aller Art. Denn kaum eine Ausdrucksform ist zur Identitätsstiftung so geeignet wie Musik. Ob Arbeiter- oder Partisanenlied, ob Agitprop-Song oder Szenehit: sie alle sollen ein Kollektiv emotional und politisch zusammenschweißen.
Doch es gibt nicht nur kitschige politische Musik, sondern Songs, die den Verstand heraus fordern. Und selbst wer mit den jeweiligen Sounds und Bands nichts anfangen kann, kommt nicht umhin, deren soziale Funktion ernst zu nehmen: Sie können politischen Protest bündeln und auf immer wieder überraschende Weise zum Ausdruck bringen. |
Inhaltsübersicht
Schwerpunkt
Tönend bewegt
Welchen politischen Sinn macht Musik?
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von Michael Koltan
»Schneller, lauter, härter«
Gibt es eine politische Philosophie des Punk?
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von Gerhard Hanloser
Companeros musicales
Interview mit der mexikanischen Band Panteon Rococo
Soundcheck vorm Aufstand
Populäre Musik in Argentinien im Zeichen der Krise
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von Britt Weyde
Fremd im eigenen Land
Alternative Identitätsmodelle im deutschen HipHop
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von Fatima El-Tayeb
Interview mit Sekou von Brothers Keepers
»Don't Believe The Hype«
Antisemitismus im US-amerikanischen HipHop
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von Günther Jacob
Politik und Ökonomie
Kontroverse: Bilanzfälscherinnen im BMZ?
Unter der Promillegrenze
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von Reinhart Kößler
Kontinuierlich maßvoll
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von Klaus Wardenbach
Naher Osten I: Algerien vor der Tür
In Gaza und im Westjordanland rührt sich die Zivilgesellschaft
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von Jochen Müller
Naher Osten II: Die Möglichkeit des Schlimmsten
Interview mit Gerhard Scheit über Israel-Solidarität, islamistische Rackets und Antisemitismus
Mittelamerika: Trojanische Planwirtschaft
Interview mit Dorit Siemers über den Entwicklungsplan Puebla-Panama
Nepal: Stadtplaner im Dschungel
Maoistische Guerillas kämpfen gegen Armut und Monarchie
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von Thomas Schmitt
Zimbabwe: Nur ein Steinwurf weg von Argentinien
Zwischen Kolonialismus und peripherem Neoliberalismus
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von Ruben Eberlein
Kultur und Debatte
Rassismustheorie: Der Kampfbegriff
Vom Elend des Multikulturalismus und der Kritik an ihm
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von Serhat Karakayali
Literatur: »Nicht das Meer gilt es zu trinken«
Romane über die Einwanderung aus Nordafrika
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von Petra Kassler
Ein langer Abschied
»Tage zuviel« von Hassan Dawud
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von Martina Sabra
»Überseezungen«
Neue Erzählungen von Yoko Tawada
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von Winfried Rust