Erkämpfte Ordnung, verordnete Kämpfe | Argentiniens soziale Bewegungen zwischen Selbstorganisation und Klientelismus
Nachdem die von der Wirtschaftskrise gebeutelten Menschen in Argentinien
ihren Präsidenten im Dezember 2001 aus dem Amt gejagt hatten, gingen Berichte
von neu entstandenen Bewegungen, Stadtteilversammlungen, Tauschringen und besetzten
Fabriken um die Welt. Doch was ist heute, zweieinhalb Jahre nach dem Amtsantritt
des als links geltenden Präsidenten Néstor Kirchner, aus den sozialen
Kämpfen geworden? Und wie lässt sich Kirchners Politik den Bewegungen
gegenüber beurteilen?
von Birte Goldt
Bei den Protesten im Gefolge des Dezember 2001 erlangte vor allem die nach ihren
Straßenblockaden benannte Erwerbslosenbewegung der Piqueteros internationales
Aufsehen 1 . Sie ist bis heute auf den Straßen
von Buenos Aires sehr präsent. Dass die Piqueteros für ihre Teilnahme
an Demonstrationen im Regelfall von ihrer Organisation Grundnahrungsmittel bekommen,
mutet für europäische BetrachterInnen zunächst seltsam an, gehört
aber zum Organisationsprinzip, das sich in den fast zehn Jahren seit der Entstehung
der Bewegung etabliert hat. Piquetero sein ist ein Full-Time-Job: Zu den vier
Stunden täglicher Arbeit, die bei den Organisationen als Gegenleistung
für die 150 Pesos (ca. 40 Euro) des "Sozialplans" (eine Art erkämpftes
Arbeitslosengeld) geleistet werden müssen, kommen die wöchentlichen
Versammlungen, auf denen die anstehenden Aktivitäten angekündigt oder
besprochen werden. Und pro Monat können schon mal bis zu acht Demos oder
Blockaden anstehen, je nach Saison und Kampfeslust der Organisation.
Dieses Organisationsprinzip findet sich mehr oder weniger bei allen Piquetero-Organisationen,
seien sie autonomer, trotzkistischer, guevaristischer, peronistischer oder welcher
Ausrichtung auch immer. Ausnahmen gibt es nur bei denjenigen Organisationen,
die nur noch selten demonstrieren, wie etwa der hierzulande viel besprochenen
MTD 2 Solano oder der mit 50 Mitgliedern eher kleinen
MTD La Matanza aus dem gleichnamigen größten Vorortsbezirk von Buenos
Aires, der als Wiege der hauptstädtischen Piqueteros gilt. Letztere ist
die einzige Piquetero-Organisation, die keine staatlichen Sozialpläne akzeptiert
und folgerichtig auch nicht für deren Erhalt demonstriert. Stattdessen
geht sie innovative Wege der Finanzierung: neben dem Export von Designer-Kitteln
nach Japan besteht das neueste Projekt im Empfang von RevolutionstouristInnen,
die mit dem Beitrag für ihren Aufenthalt im verarmten Vorstadtviertel einen
Kindergarten mitfinanzieren.
Staatlich finanzierte Demonstrationen
Um jedoch größere und vor allem kämpferischere Organisationen
am Laufen zu halten, scheinen Druckmittel notwendig zu sein. In vielen Organisationen
längst an der Tagesordnung, entschieden sich inzwischen selbst die basisdemokratischen
Versammlungen des MTD Aníbal Verón aus dem neuen autonomen Zusammenschluss
Frente Popular Darío Santillán (FPDS), die vom Staat erhaltenen
Lebensmittel nur noch an diejenigen zu verteilen, die regelmäßig
zur Arbeit und den Demos erscheinen sowie ihren Mitgliedsbeitrag leisten. Die
aktiven Leute sehen es nicht ein, dass andere, die nur zuhause sitzen, trotzdem
den Produktkorb erhalten - die Spuren einer neoliberalen Leistungsgerechtigkeit
machen auch vor den Bewegungen keinen Halt.
Andere wie etwa der trotzkistische Polo Obrero, mit seinen rund 40.000 AnhängerInnen
größte Piquetero-Organisation der radikalen Linken, vermeiden die
Vergabe von Lebensmitteln an die Familien. Stattdessen sollen die Mitglieder
zum gemeinsamen Essen in den Comedor, einer Art Volx- oder Suppenküche,
kommen. So entstehe eine engere Bindung an die Organisation und der soziale
Austausch werde befördert. Die Teilnahme an den Demonstrationen gehört
aber auch beim Polo Obrero zum Pflichtprogramm: Denn selbst wenn keine Lebensmittel
verteilt werden, verfügen die Organisationen doch immer über die Entscheidungsmacht,
einem unzuverlässigen Mitglied den Sozialplan entziehen zu lassen.
So hat sich die paradoxe Situation etabliert, dass die Regierung ihre eigenen
GegnerInnen finanziert. Für die erwerbslosen Menschen gehört es zur
Normalität, für den Erhalt einer finanziellen Unterstützung eine
politische Gegenleistung zu erbringen. Vor der Entstehung der Piqueteros hatten
sie jedoch keine Auswahl, sondern es waren nur die peronistischen Punteros,
eine Art Basisbeauftragte der wichtigsten politischen Partei im Land, die über
die Vergabe von Sozialleistungen entschieden und so die potentielle WählerInnenschaft
zum Besuch von Parteiveranstaltungen des jeweils bevorzugten Kandidaten animierten.
Die Piqueteros sind in den 1990er Jahren nicht zuletzt deshalb entstanden, um
sich gegen diese Praxis des Klientelismus zu wehren. Sie haben es auch geschafft,
Alternativen für Erwerbslose anzubieten. Dass sie jedoch durch die von
ihnen mitverwalteten Sozialprogramme Strukturen aufgebaut haben, die dem peronistischen
Klientelismus ähneln, erleichtert wiederum Präsident Kirchner seine
Strategie, ganze Piquetero-Organisationen zu kooptieren. So konnte er in den
ersten zweieinhalb Jahren seiner Amtszeit bereits etwa die Hälfte der Erwerbslosenbewegung
auf seine Seite ziehen. Die Führungspersonen dieser Organisationen besetzen
inzwischen Posten in Ministerien, und die Basis der Kirchner-Piqueteros blockierte
im März 2005 Shell-Tankstellen, nachdem der Präsident aufgrund einer
Preiserhöhung zum Boykott aufgerufen hatte.
Die oppositionellen Piquetero-Organisationen hingegen versuchen in letzter Zeit
verstärkt, neue Bündnisse zu schmieden und gemeinsam zu demonstrieren.
Konsens sind die Forderung nach einer Universalisierung der Sozialpläne
und deren Erhöhung auf 350 Pesos (100 Euro) sowie die Freilassung aller
politischen Gefangenen 3 . Trotzdem lässt sich
insgesamt eine Tendenz zur Zersplitterung der Bewegung beobachten: Spaltungen,
Abwanderungen und Neugründungen sind an der Tagesordnung. Während
die Gesamtzahl der organisierten Personen eher rückläufig ist (die
Schätzungen liegen zwischen 200.000 und 500.000), gibt es inzwischen etwa
200 verschiedene Erwerbslosenorganisationen. Doch selbst wenn diese Tendenz
für die Schlagkraft der Bewegung eher negative Auswirkungen hat, kann sie
für die Situation der Einzelnen auch Vorteile haben und in gewissem Maße
als Fortschritt angesehen werden: Die Organisationen müssen sich stärker
bemühen, ihre Basis zufrieden zu stellen, damit diese nicht zu einer anderen
Gruppierung wechseln.
Außerdem wird dadurch Autorität hinterfragt. Entgegen dem Mythos
von der Horizontalität der Erwerbslosenbewegung findet sich durchgängig
eine Unterscheidung in politische AktivistInnen (compañeros militantes)
und Basismitglieder (compañeros de base). Die AktivistInnen - in vielen
Fällen Studierende oder Menschen mit langjähriger politischer Erfahrung
- sind meist vorrangig am politischen Vorankommen der Bewegung interessiert
und betreiben etwa Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Der wesentlich
größere Anteil der Basismitglieder kommt im Regelfall aus einer wirtschaftlichen
Notlage heraus zu den Organisationen und verfügt oft weder über politische
Erfahrung noch über gute Bildung. Viele sind Frauen, die eine Familie zu
versorgen haben. Ihr Interesse gilt oftmals vor allem dem Organisieren des Bewegungsalltags,
beispielsweise der Versorgung mit Lebensmitteln.
Einige Organisationen versuchen diese Differenz durch politische Bildungsarbeit
zu verringern. In anderen Fällen wird die Basis scheinbar bewusst in einer
abhängigen und dem peronistischen Klientelismus nicht ganz fernen Situation
gehalten. Im schlimmsten Fall verfügen aber auch die Mitglieder der oberen
Ebenen über kein politisches Bewusstsein oder suchen gar nur ihren eigenen
materiellen Vorteil, wenn etwa die Sozialpläne an Familienangehörige
verteilt werden. Es gibt auch Piquetero-Führer, die sich in ihrer medialen
Aufmerksamkeit sonnen: So hält der hungerstreikende Raúl Castells
von der Movimiento Independiente de Jubilados y Desocupados (MIJD), der wegen
der mutmaßlichen Erpressung von 50.000 "Happy Meals" von McDonalds
in Untersuchungshaft saß, schon mal Reden vor tausenden Anhängern
aus seiner Gefängniszelle - live im TV übertragen.
Nach dem Tausch der Markt
Während es den Piquetero-Organisationen trotz der Spaltungen gelungen ist,
sich als politische, soziale und mediale Akteure zu etablieren, sind andere
der im Zuge der Krise entstandenen Bewegungen stark zurückgegangen. So
ist etwa von den viel beachteten Tauschringen nicht mehr viel übrig. In
La Matanza zum Beispiel, auf dem Gelände des MTD, gibt es noch einen, zu
dem sich regelmäßig die NachbarInnen treffen. Der Tauschring dauert
allerdings nur eine halbe Stunde, dann wird er in einen Markt umgewandelt. Die
gleichen Leute holen nun die Waren raus, die sie für Geld anzubieten haben.
Viel umgesetzt wird dabei wohl nicht, eigentlich gehe es den meisten hauptsächlich
darum, sich zu treffen und den sozialen Austausch zu pflegen, erzählt eine
Aktivistin vom MTD La Matanza augenzwinkernd.
Die Stadtteilversammlungen konnten jenseits der medialen Bühne in kleinem
Rahmen eine gewisse Konstanz entwickeln. Neben Versammlungen, die sich an der
Traditionslinken orientieren und sich nur in der Namensgebung von den Piquetero-Organisationen
unterscheiden, hat sich aus dem Umfeld der Stadtteilversammlungen eine Art autonome
"Kulturlinke" entwickelt. Mit den autonomistischen Piqueteros aus
Solano und La Matanza organisieren sie sich in der so genannten "Runde
des autonomen Denkens". Einige von ihnen vertreiben Aufnäher, Platten
oder postmoderne Fanzines. In mehreren von Stadtteilversammlungen besetzten
sozialen Zentren wohnen Polit-Punks, die sich an europäischen Formen autonomer
Lebensweise orientieren. Urbane Subkultur spielt in diesen Kreisen eine große
Rolle, von Punk-Konzerten bis Reclaim the Streets. Als Gegenspieler der "Kulturlinken",
die auch im Gender-Bereich aktiv ist, ist in letzter Zeit eine katholische Rechte
erstarkt, die unter dem Motto "Viva Christo Rey!" (Es lebe der König
Christus) verstärkt an die Öffentlichkeit geht und etwa gegen die
jährliche Gay-Pride-Parade, "blasphemische" Kunst oder Initiativen
zur Legalisierung von Abtreibungen mobilisiert.
Als Zeichen für die erstarkte Zivilgesellschaft können auch die Proteste
gewertet werden, die sich infolge der Brandkatastrophe mit 193 Toten im Nachtclub
"Cromañon" am 30. Dezember 2004 entwickelt haben. Während
des Konzerts einer Rockband hatte sich das Feuer entfacht. Verschlossene Notausgänge
und Überfüllung führten zu der hohen Zahl an Opfern, darunter
vor allem Jugendliche aus ärmeren Vorstadtgebieten. Anschließend
fanden sich Koalitionen aus Angehörigen, Jugendlichen und sozialen Bewegungen,
die zunächst fast täglich und später jeden Monat für die
Bestrafung der Schuldigen demonstrierten. Wer diese sind, war zumindest für
die Protestierenden sofort klar: neben dem Cromañon-Besitzer war es vor
allem Buenos Aires' linksliberaler Bürgermeister Aníbal Ibarra,
der als Verantwortlicher gebrandmarkt wurde.
Die Forderung nach Bestrafung und Gerechtigkeit steht auch bei den noch immer
monatlich stattfindenden Piquetero-Demonstrationen für die Aufklärung
des Massakers vom 26. Juni 2002 im Mittelpunkt. Damals wurden zwei Piqueteros
von der MTD Aníbal Verón im Zuge einer massiven Repressionswelle
bei einer Blockade in Buenos Aires von Polizisten erschossen und mindestens
33 Menschen mit scharfen Schüssen verletzt. Der derzeit laufende Prozess
richtet sich nur gegen Polizisten, nicht jedoch gegen die politisch Verantwortlichen.
Dass das Thema der Bestrafung von Verantwortlichen bei den aktuellen sozialen
Bewegungen eine so große Bedeutung hat, kann auf die starke Menschenrechtsbewegung
in Argentinien zurückgeführt werden. Der Kampf um die - wenigstens
moralische - Verurteilung der straffrei gebliebenen Täter der letzten und
blutigsten Militärdiktatur (1976-1983) hat die politische Kultur Argentiniens
nachhaltig geprägt. Zwar unterstützen die weltweit bekannten Mütter
der Plaza de Mayo inzwischen Kirchner und demonstrierten beispielsweise am letzten
24. März (dem Jahrestag des Militärputsches 1976) gemeinsam mit den
Kirchner-Piqueteros, aber getrennt vom Rest der Menschenrechtsbewegung sowie
den linken Parteien und oppositionellen Piqueteros. Jedoch bilden sie gemeinsam
mit H.I.J.O.S., der Organisation der Kinder der "Verschwundenen",
ein Vorbild für viele der neuen Bewegungen Argentiniens, das auf ihrem
Einsatz für Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit der Täter beruht.
Besänftigende Weihnachtsgeschenke
Bei den von ihren ArbeiterInnen besetzten und selbstverwalteten Betrieben ist
inzwischen größtenteils Alltag im Kooperativendasein eingekehrt.
Wieder neu belebt haben sich hingegen die klassischen Arbeitskämpfe. Nahezu
jede Berufsgruppe hat im letzten Jahr mehr oder weniger erfolgreich gestreikt,
seien es U-Bahn-Angestellte, Krankenhausbelegschaften, TelefonarbeiterInnen
oder LehrerInnen bis hin zu Bankangestellten und Piloten. Es wurden Abschlüsse
bis zu 40 Prozent Lohnerhöhung erzielt. Umstritten blieb Kirchners "Weihnachtsgeschenk",
alle Löhne unter 1250 Pesos per Dekret um 100 Pesos zu erhöhen. Wenn
auch durchaus notwendig, erschien es doch als Besänftigung gegenüber
den erstarkenden Kämpfen, bei denen stärkere Erhöhungen erreicht
werden konnten und könnten. Denn in einem Land, in dem die Hälfte
der Bevölkerung - oftmals trotz Vollzeitjob - unterhalb der Armutsgrenze
lebt, sind kräftige Lohnerhöhungen langfristig unausweichlich, gerade
wenn die Wirtschaft wieder wächst.
Die Gewerkschaften sind jedoch mit ihrem Präsidenten zufrieden, und von
Seiten der Regierung bemüht man sich auch, eine neue Sozialpolitik zu machen.
Während einerseits die Zahl der Sozialpläne reduziert wird, hat die
Kirchner-Administration andererseits im Ministerium für Soziale Entwicklung
eine neue Abteilung eingerichtet, die Dirección Nacional de Asistencia
Crítica, deren 64 Mitarbeiter ausschließlich für die Zusammenarbeit
mit Erwerbslosenorganisationen und die Finanzierung ihrer Produktivprojekte
zuständig sind. Nach Aussage eines Mitarbeiters machen sie dabei keinen
Unterschied, ob die antragstellenden Organisationen für oder gegen Kirchner
sind. Im Ministerium herrscht optimistische Stimmung, man ist überzeugt,
dass ein Weg der Veränderung eingeschlagen wurde. So wird von Seiten der
Regierung versucht, mit den Mitteln der sozialen Ökonomie kleine Projekte
anzustoßen, um langfristige und von den Sozialplänen unabhängige
Einkommen zu generieren. Ironischerweise geht diese Politik in die gleiche Richtung
wie die Versuche der autonomen Piquetero-Organisationen, sich durch die Produktivprojekte
von der Abhängigkeit vom Staat zu befreien.
Kirchners Politik steht in der Kritik von links und rechts, selbst in seiner
eigenen peronistischen Partei Partido Justicialista (PJ), über deren Spaltung
- mal wieder - gemutmaßt wird. Zu den Kongresswahlen im Oktober 2005 trat
man bereits mit unterschiedlichen Listen an, wobei es dem Präsidenten nicht
gelungen ist, seine Linie parteiintern durchzusetzen. Zu dominant sind weiterhin
peronistische Autoritäten wie Kirchners Haupt-Widersacher, der Ex-Übergangspräsident
Eduardo Duhalde, für den er einst als Wunschkandidat ins Rennen ging. Kirchners
Koalitionen mit Teilen der sozialen Bewegungen sind bei Liberalen wie traditionellen
Peronisten unbeliebt. Sie fordern eine härtere Hand und die Beendigung
der ständigen Verkehrsblockaden durch die Piqueteros. Gleichzeitig kritisiert
der Rest der oppositionellen Bewegungen Kirchners Politik als zu unsozial und
repressiv.
Was Kirchner aus dieser Zerreißprobe macht, wird sich zeigen. Die sozialen
Kämpfe werden auf jeden Fall weitergehen, die Menschen in Argentinien haben
gelernt aufzustehen.
Anmerkungen:
1 Siehe "Die Piquetero-Bewegung in Argentinien" von Dieter Boris
und Anne Tittor, in: Das Argument 259/2005, S. 33-42.
2 Movimiento de Trabajadores Desocupados (Bewegung der erwerbslosen Arbeiter).
3 Zurzeit gibt es rund 20 politische Gefangene in Argentiniens Gefängnissen,
Strafverfahren laufen gegen über 4000 AktivistInnen. Über Details
zur Repression in Argentinien informiert Alix Arnold: "Die Gefangenen des
Herrn K.", ILA 286, Juni 2005, S. 40f.
Birte Goldt war seit 1995 wiederholt in Argentinien und schreibt derzeit
an der Uni Hamburg ihre Magisterarbeit über "Piqueteros und soziale
Integration in Argentinien".