Troublemakers in der Sahara | Die Anti-Terror-Politik der USA in der Sahelregion
Von
Jan Bachmann und Ruben Eberlein
Die Sicherheitsstrategie der US-amerikanischen Regierung von 2002 stellte erstmals
die mögliche Gefährdung der OECD-Welt durch "schwache Staaten"
in den Mittelpunkt. Armut sowie die Abwesenheit von staatlich verfasster Herrschaft,
so die Argumentation, seien die Gründe für das Erstarken von terroristischen
Aktivitäten. Der Paradigmenwechsel der US-Politik zum "prä-emptiven
Handeln" (der Option des Angriffs auf äußere Ziele ohne die
zwingende Präsenz einer unmittelbaren Bedrohung) rückte unter dem
Eindruck der Anschläge vom 11. September 2001 vernachlässigte Regionen
des globalen Südens in den Mittelpunkt internationaler Politik. Die Länder
der Sahelzone, die in diesem neuen Diskurs als Rekrutierungsgebiet transnational
operierender islamistischer Terroristen dargestellt werden, sind dafür
ein eindrückliches Beispiel.
Diskursbestimmend bei der "Versicherheitlichung" der Sahelregion ist
das in Stuttgart ansässige European Command der US-Streitkräfte (Eucom).
Der Sahel - eine ausgedehnte Region mit unterschiedlichen lokalen und nationalen
politischen Systemen, Gesellschaften und Kulturen - wird in dessen Lageanalysen
nach einem wiederkehrenden Muster problematisiert, das in den meisten Medien
eine beständige Reproduktion erfährt: Die Präsenz islamistischer
Terroristen in der Region stellt eine Bedrohung für die internationale
Ordnung dar.
Das Interesse für die Region wurde durch die Entführung von 32 europäischen
TouristInnen im Jahre 2003 erheblich verstärkt. Doch bereits kurz nach
dem 11. September 2001 hatte man in den Institutionen der USA die Sahelregion
neu entdeckt. Ein Beamter übersetzte die Vorgaben der Regierung im Gespräch
mit der Forschungsgruppe International Crisis Group recht pragmatisch: "Nach
dem 11. September wies Rummy [US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, d. A.]
all seine Kommandeure an, auszuschwärmen und Terroristen zu finden. Wald
fand ein paar in der Sahara."1 Die
Militärstrategen bemühen dabei bevorzugt die so genannte "squeeze"-Theorie.
Sie besagt, dass aus Afghanistan und dem Irak "herausgepresste" Extremisten
und Gewalttäter sich in Afrika sammeln, dort neue Mitglieder rekrutieren
und nun vor Europas Hintertür stehen.
Dabei werden Bilder bemüht, die weit mehr beinhalten als unschuldige geographische
Aussagen: Die Sahel-Region sei, so die Kernargumente, unterregiert und schlecht
kontrolliert. An diese mystifizierende Repräsentation der Sahel-Zone als
einer Region, die eigenen, der westlichen Welt fremden Gesetzen folgte, schließt
sich der Ruf nach verstärkter Kontrolle an. In Zeiten des Terrors und des
Krieges könne man derartige Räume nicht unbeobachtet lassen, so die
Argumentation ihrer VerfechterInnen. Dieser Diskurs ebnete den Weg für
die Pan-Sahel Initiative (PSI), in deren Rahmen Spezialeinheiten der Armeen
Mauretaniens, Malis, Nigers und des Tschad von US-Kräften im Antiterrorkampf
trainiert werden. Erklärtes zentrales Ziel ist die effektivere Kontrolle
der Staatsgrenzen sowie die damit einhergehende Stärkung des Staates.
Die Transsahara-Initiative
Die PSI wurde im Juli 2005 mit einem Militärmanöver, an dem 3.000
US-SoldatInnen und 1.000 Soldaten aus afrikanischen Ländern teilnahmen,
in die weitaus ambitioniertere Trans-Sahara Counter-Terrorist Initiative (TSCTI)
umgewandelt. An der TSCTI beteiligen sich mittlerweile insgesamt neun Staaten
(neu dabei sind Marokko, Tunesien, Algerien, Senegal und Nigeria). Das Außenministerium
hat beim US-Kongress für die TSCTI 100 Millionen US-Dollar pro Jahr über
die nächsten fünf Jahre beantragt. Für 2007 sollen allerdings
planmäßig nur 30 Millionen US-Dollar abgerufen werden.
MilitärvertreterInnen betonen den zeitgemäßen "whole-of-government"-Ansatz
der Anti-Terror-Initiative: Während das Militär für den sicherheitspolitischen
Teil verantwortlich ist, wird ein nicht unbeträchtlicher Teil der Gelder
durch die staatliche Entwicklungsagentur USAID verteilt. Innerhalb der Initiative
ist es das Ziel von USAID, "eine Grenze zu ziehen, an der die Ausbreitung
des islamistischen Extremismus in Westafrika gestoppt werden soll." Dabei
sollen lokale Verwaltungsstrukturen sowie das Vertrauen zwischen marginalisierten
Bevölkerungsteilen und Autoritäten gestärkt werden. Bis 2007
soll ein Warnsystem zur Konfliktfrüherkennung aufgebaut werden.
Das spiegelt die seit den 1990er Jahren zu beobachtende Vermischung von sicherheits-
und entwicklungspolitischen Prämissen wider, die sich in Folge des 11.
September beschleunigte (siehe iz3w 293). Die meisten AkteurInnen der Entwicklungspolitik
werben inzwischen mit der Betonung des Beitrages, den sie für die nationale
Sicherheit oder im Rahmen des "Krieges gegen den Terrorismus" angeblich
leisten können, einen Großteil ihrer Finanzierung ein. Die TSCTI
integriert geradezu exemplarisch sowohl klassische entwicklungspolitische als
auch geostrategisch inspirierte Unternehmungen auf dem Feld der Sicherheitspolitik.
Doch wer den Ton angibt, steht außer Frage: Die Entwicklungspolitik hat
sich der derzeitigen Sicherheitsdoktrin unterzuordnen.
Wie ist es zu erklären, dass einer von der Weltpolitik bisher weitgehend
unbeachteten Region binnen kurzer Zeit erhebliche internationale Aufmerksamkeit
- hier als Brutstätte des islamischen Fundamentalismus - zukommt? Die Transsahara,
so eine mögliche Erklärung, ist in den letzten Jahren gezielt "versicherheitlicht"
worden. Ein Thema gilt als erfolgreich "versicherheitlicht", wenn
es bestimmten AkteurInnen gelingt, einem Phänomen eine existenzielle Bedrohung
zuzuschreiben, die die Anwendung außerordentlicher Gegenmaßnahmen
rechtfertigt, und wenn dieser Schritt von der Öffentlichkeit akzeptiert
wird.2 Wurde über Afrika in den 1990er
Jahren vor allem entlang humanitärer und entwicklungspolitischer Fragen
diskutiert, hat sich der Diskurs seit dem 11. September in Richtung Bedrohungs-
und Risikozuschreibungen verschoben. Die permanente Rede von "unregierten
Gebieten", "schwach überwachten Weiten" und "sicheren
Rückzugsräumen für Terroristen" soll die Öffentlichkeit
davon überzeugen, dass es zur momentanen Anti-Terror-Strategie in der Sahel-Region
keine Alternative gäbe. Als Beweismaterial vorgelegte Karten zeigen einen
"terroristischen Gürtel", der sich zunehmend ausdehnt und mittlerweile
quer durch ganz Afrika von Mauretanien bis Somalia reicht.
Innerhalb dieser Logik spielt es nur eine Nebenrolle, wenn sich Militärs,
Politiker und Vertreter der Sahel-Staaten sowie der USA nicht darauf einigen
können, ob die Region tatsächlich ein Hort von Terroristen ist oder
nicht. Die obersten Vertreter der Eucom kennen derartige Zweifel allerdings
nicht. Nach dem Terrorismus-Risiko in der Region gefragt, antwortete der Eucom-Kommandeur
Charles Wald: "Ich denke, es beträgt einhundert Prozent. Sie hatten
schon mal Terrorismus in der Sahel-Zone. Die Frage ist lediglich, wie schlimm
es werden kann."3
In der Rechtfertigung für die militärischen Trainingsprogramme wird
jedoch nicht allein auf den Terrorismus Bezug genommen. Dieses Bedrohungsszenario
wird eingebettet in andere Risiken, die offene Grenzen angeblich mit sich bringen.
Dazu werden insbeson-
dere der undokumentierte Handel mit Waren des täglichen Bedarfes, Waffen,
Tabak oder anderen Drogen sowie die unregulierte Migration gezählt. Der
französische Politologe Didier Bigo analysierte ein solches Vorgehen mit
Hinblick auf die EU-Migrationspolitik bereits 1994 als ein "Sicherheitskontinuum",
in dem verschiedene Bedrohungsebenen in einen Zusammenhang gebracht werden und
somit die Bedeutung der einzelnen Bestandteile nivelliert wird.4
Militarisierung einer Region
Die Indizien für die Präsenz international vernetzter Terroristen
im Sahel sind den Erkenntnissen einiger WissenschaftlerInnen und Medien zufolge
bislang dürftig.5 Der britische Saharaexperte
Jeremy Keenan meint, dass es abgesehen von der Entführung der europäischen
TouristInnen im Jahr 2003 keinerlei Beweise dafür gäbe, dass die Sahel-Region
das jüngste Rekrutierungsgebiet islamistischer Terroristen darstellt. Die
Militarisierung der Region hat allerdings ernsthafte Folgen. Verschiedene Akteure
- vor allem die Staatsführungen der entsprechenden Länder - sind an
der Präsenz des US-amerikanischen Militärs in der Region stark interessiert.
So etwa der ehemalige Präsident Mauretaniens, Maaouya Ould Taya. Er machte
für die Putschversuche im Jahr 2004 islamistische Terroristen verantwortlich
und präsentierte sich gegenüber dem Ausland als Vorkämpfer und
Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Er nutzte das Anti-Terror-Klima,
um gegen muslimische Verbände und Oppositionelle vorzugehen und um von
den drängenden sozioökonomischen Widersprüchen in Mauretanien
abzulenken.
Ould Taya überzeugte die USA offensichtlich, dass die größte
Bedrohung für die Sicherheit Mauretaniens von außen komme. Der inzwischen
von seinen eigenen Militärs gestürzte Präsident machte für
einen Überfall Bewaffneter auf einen Grenzposten des Landes im Juni 2005
die algerische Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat (GSPC)
verantwortlich. Mauretanische Medien und internationale BeobachterInnen wiesen
jedoch auf zahlreiche Widersprüche hin, die diese Argumentation durchzieht.
Sie vermuten, dass es sich bei den Angreifern um lokale Zigarettenschmuggler
gehandelt habe. Zudem wäre es für international agierende Terroristen
riskant, nur wenige Tage vor dem Beginn des größten internationalen
Militärmanövers in der Region unter Federführung der US-Streitkräfte
einen derartigen Angriff zu unternehmen. Schließlich wird die gesamte
Gegend satellitengestützt überwacht. Trotz dieser offensichtlichen
Widersprüche hält die US-Administration, zumindest offiziell, an der
Terroristenversion fest.
Wenn von Terroristen in der Sahel-Region die Rede ist, ist meist die GSPC gemeint.
Europäische und US-amerikanische PolitikerInnen, Militärs und BürokratInnen
unterstellen ihr Verbindungen zu al-Qaida. Andere BeobachterInnen vermuten hingegen,
dass die GSPC mehr oder weniger vom Militärgeheimdienst Algeriens gesteuert
wird, um die Aufmerksamkeit der internationalen Politik auf diese Region zu
lenken. Jeremy Keenan etwa kommentierte gegenüber der BBC: "So weit
ich das beurteilen kann, wissen 90 Prozent der Bevölkerung in der Sahara
einfach, dass GSPC heute für den algerischen Geheimdienst steht. Und da
ist eine Menge dran."6
Algerien scheint einer der Hauptprofiteure des "Krieges gegen den Terrorismus"
in der Region zu sein. Die angebliche Präsenz von Terroristen, von denen
eine Gefahr für die globale Ordnung ausgeht, befähigt die Regierung,
sich ihres internationalen Pariah-Status' zu entledigen. Sie präsentiert
sich als verlässlicher Partner im Kampf gegen den Terror. Im Februar 2006
besuchte Donald Rumsfeld als erster US-Verteidigungsminister Algerien. Er kommentierte,
dass von den algerischen Erfahrungen im Anti-Terror-Kampf viel zu lernen sei.
Nach den Waffenlieferungen an Algerien gefragt, antwortete Rumsfeld: "Sie
brauchen ein paar Dinge, und wir haben Dinge, mit denen wir helfen können."7
Trotz der nach wie vor undurchsichtigen Rolle von Geheimdiensten und Militär
innerhalb der algerischen Gesellschaft sowie der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen
befürwortet die US-Regierung den privaten Verkauf von Waffensystemen an
Algerien. Das Land hat im vergangenen Jahr auf dem
US-Markt Kriegsgerät zum Kampf gegen Aufständische im Wert von 276
Millionen US-Dollar erworben. Gleichzeitig, so zivilgesellschaftliche Organisationen,
agieren die lokalen Behörden seit der Präsenz der US-amerikanischen
Truppen im Süden Algeriens noch repressiver gegenüber den Tuareg.
Diese in mehreren Sahelstaaten lebenden SaharabewohnerInnen kämpfen seit
Jahrzehnten für eine (Teil-)Autonomie vom algerischen Zentralstaat. Im
vergangenen Jahr kam es wegen des verschärften staatlichen Vorgehens im
südalgerischen Tamanrasset zu gewaltsamen Ausschreitungen.
Auch im Nachbarland Mali könnte gerade die Stärkung des Staates fatale
Auswirkungen für das gesellschaftliche Zusammenleben haben. Der Konflikt
zwischen dem Staat und den dort lebenden Tuareg, der Anfang der 1990er Jahre
in eine Rebellion mündete, wurde bisher nicht gelöst. Zwar wurden
viele Tuareg in Malis Militär integriert, und Investitionen in die Infrastruktur
sollen den Lebensstandard verbessern. Trotz kleiner Fortschritte fühlen
sich jedoch viele BewohnerInnen der Regionen Kidal und Gao noch immer stark
benachteiligt. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen lebt in Armut, hat
keinen Zugang zu Ausbildung und kein festes Einkommen.
Mangel und Extremismus
Der andauernde Mangel macht vor allem für Jugendliche aus Mali den undokumentierten
grenzüberschreitenden Handel zur einzigen Möglichkeit des gesellschaftlichen
Aufstiegs. Fast alle Waren des täglichen Bedarfes stammen aus Algerien.
An der Grenze gibt es keine Zollposten. Diese dezentrale und schwach dokumentierte
Form des Handels mit Waren aller Art und die unregulierte Migration, so die
Befürchtung der US-Regierung, machen sich Terroristen zunutze, weshalb
sie unterbinden werden müsse. Die TSCTI richtet sich somit gegen jene wirtschaftliche
Aktivität, die für eine große Zahl von Menschen ein Leben am
Existenzminimum sichert.
Mike McGovern von der International Crisis Group vergleicht diese Praxis mit
der Zerstörung der Mohnfelder in Afghanistan. Der Entzug der Lebensgrundlagen
ohne ein wirkliches Alternativangebot treibt ihm zufolge die Menschen in den
Extremismus. Als Indiz für die gespannte Lage im Norden Malis gilt der
Überfall auf zwei Armeekasernen Ende Mai, der mehrere Tote zur Folge hatte.
Nach ihrer Vertreibung forderten die Angreifer, vermutlich aus der Armee desertierte
Tuareg, eine stärkere Berücksichtigung der Belange des Nordens. Obwohl
man sich in Teilen der US-Administration der Herausforderung in Mali - Sicherheit
schaffen, ohne die Region zu destabilisieren - durchaus bewusst ist, hat man
offenbar noch keinen Weg aus diesem Dilemma gefunden. Offiziell wird routinemäßig
auf die Verantwortung der Regierung Malis verwiesen. Diese gilt vielen Tuareg
jedoch gerade als gewichtiger Teil des Problems. Auch malische Menschenrechtsaktivisten
kritisieren die USA für ihren ausschließlichen Fokus auf den Terrorismus.
Nicht extreme Gewalt, sondern Dürre, Armut und die Militarisierung der
Region seien für die Verbreitung von Unsicherheit und Instabilität
verantwortlich.
Zusätzlich bestehen offensichtlich massive Probleme bei der Informationsbeschaffung.
Keenan geht davon aus, dass US-amerikanische Behörden und Institutionen
vom algerischen Geheimdienst abhängig sind. Das erhöhe, so Keenan,
die Versuchung, an die Präsenz von Terroristen in der Sahel-Region zu glauben,
auch wenn stichhaltige Beweise bisher fehlen. Diese Vermutung wird jedoch trotzdem
über die westlichen Medien verbreitet und prägt die Interpretation
der sozialen Realität in den Ländern des Sahel erheblich.
Deutlich wird durch die Entwicklungen in der Sahel-Region wie auch durch die
Machtübernahme der Islamisten im Süden von Somalia die Tendenz, dass
die militärischen US-Interventionen ungewollt jene Phänomene stärken,
die sie zu bekämpfen angetreten sind. Ein erheblicher Teil der WissenschaftlerInnen,
NGO-AktivistInnen, JournalistInnen und der interessierten Öffentlichkeit
in den USA ist sich dieser "Dialektik des Terrors" durchaus bewusst.
Ob sie sich in der Regierung Gehör verschaffen und eine Abkehr von der
fragwürdigen Politik der vergangenen Jahre durchsetzen können, wird
für die drohende Ausbreitung des Jihadismus und die Etablierung islamistischer
Regimes eine entscheidende Rolle spielen.
Anmerkungen:
1 Gemeint ist General Charles F. Wald, Vizekommandeur der Eucom. Siehe
International Crisis Group: Islamic Terrorism in the Sahel-Fact or Fiction?
Africa Report 92, März 2005.
2 Siehe Barry Buzan, Ole Wæver, Jaap de Wilde: Security. A new
framework for analysis. Boulder/ Co, 1998. Zur Kritik unter anderem Jef Huysmans:
Security! What do you Mean? From Concept to Thick Signifier. European Journal
of International Relations 4 (2), 226 - 255, 1998; sowie Didier Bigo: Security
and Immigration. Towards the governmentality of unease. Alternatives 27 (1),
63 - 92, 2002.
3 Siehe die Radiosendung auf BBC World Service: Secrets in the Sand (8.
und 15. August 2005).
4 Didier Bigo: The European internal security field: stakes and rivalries
in a newly developing area of police intervention. In: Malcolm Anderson &
Monica den Boer (Hg.). Policing Across National Boundaries. London 1994.
5 Siehe vor allem Jeremy Keenan: Waging war on terror: Implications of
America's 'New Imperialism' for Saharan peoples. Journal of North African Studies
10 (3-4), 619 - 647, 2005. Keenan wird in Kürze sein Buch "Alice in
the Sahara - the US war on terror in the Sahara" bei Pluto Press (London)
veröffenlichen. Siehe auch Algeria-Watch: Algerien - Terrorismus im Dienste
der Großmächte? Info-Mappe 32, September 2005.
6 Siehe die BBC-Radiosendung "Secrets in the Sand" (s.o.)
7 Siehe "Rumsfeld's Algeria: arms sales and closer ties", New
York Times, 13.2. 2006.
Jan Bachmann promoviert an der Universität Bristol (GB) zu den sozialen
Implikationen des "Krieges gegen den Terrorismus" in Subsahara-Afrika
und Zentralasien.
Ruben Eberlein ist Mitarbeiter am Institut für Afrikanistik der
Universität Leipzig und freier Journalist.