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»Ein Jude versteckt sich hinter mir« - Israelbilder in Syrien und Libanon

In Syrien gehört Antisemitismus zur staatlichen Propaganda. Doch nach neun Jahren Bürgerkrieg ist das Regime bei Vielen verhasster als Israel. Im pluralistischen Libanon gibt es schon länger eine differenzierte Debatte. Im Parlament sitzen neben der antisemitischen Hisbollah auch Parteien, die im Bürgerkrieg mit Israel kooperiert haben. In beiden Ländern gibt es zunehmend Stimmen, die die Feindschaft zu Israel in Frage stellen.

Artikel von Hannah Wettig / Das Foto zeigt eine Synagoge in der Altstadt von Damaskus. Quelle: BBC News Arabic / 22.10.2020

Die unsichtbare Macht

Verschwörungsmythen haben Hochkonjunktur. Zwischen Verschwörungsmythen und Antisemitismus bestehen starke Verbindungen, Antisemitismus ist vielleicht der älteste Verschwörungsmythos überhaupt. Im Mittelpunkt antisemitischer Erzählungen steht »die jüdische Weltverschwörung«. Dieses Motiv wird in der Covid-19-Pandemie aktualisiert.

Artikel von Nikolas Lelle und Jan Rathje / Foto: Belltower News / 21.10.2020

# 77 Die Wucht der Klimakrise

Mit Maske und Abstand erinnerten die Klimastreiks im September weltweit an die Wucht der Klimakrise und die lahmende Klimapolitik. Neue Erkenntnisse über den Zustand des Planeten und des Klimas zeigen, es braucht mehr Tempo beim Klimaschutz. Indes kämpfen viele Menschen im Globalen Süden meist still und leise, aber stetig, an der Klimafront, denn es geht um ihre Existenz. In der Casamance im Süden des Senegal hat ein Dorf dem Salz den Kampf angesagt, das aufgrund des Klimawandels die Böden für den Reisanbau vergiftet.

Südnordfunk / 04.10.2020

Mörderische Anti-Weiblichkeit - Warum ist – nicht nur rechte – Gewalt immer Männergewalt?

Klaus Theweleits Opus Magnum »Männerphantasien« gilt als Grundlagenwerk der kritischen Männerforschung. Im Buch »Das Lachen der Täter« befasste er sich mit der Tötungslust von Attentätern wie Anders Breivik. Der hier veröffentlichte Essay verdichtet Theweleits Thesen über den Ursprung der Gewalt im dominanten Konzept von Männlichkeit.

Artikel von Klaus Theweleit / Foto: Filmstill aus »The Black Panthers: Vanguard of the Revolution« / 11.07.2020

Heiko Wegmann: Vom Kolonialkrieg in Deutsch-Ostafrika zur Kolonialbewegung in Freiburg.

Heiko Wegmann, langjähriger Redakteur und Geschäftsführer des iz3w, beschreibt am Beispiel des Freiburger Kolonialoffiziers Max Knecht, wie Kolonialerfahrungen in Übersee und lokale Kolonialbewegungen in der Heimat miteinander verknüpft waren und welch tiefe Spuren der Kolonialismus in der Freiburger Stadtgeschichte hinterließ. Zugleich gibt das Buch mit seiner Untersuchung des bürgerlich-nationalen Milieus neue Einblicke in das Freiburg der 1920er bis 1940er Jahre

Artikel zur Buchveröffentlichung / 16.07.2019

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