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»Das ist ein richtiger Knochenjob«

Stimmen von Kinderarbeiter*innen in Chile zur Pandemiezeit

Artikel von Jürgen Schübelin / Ein Teenager bereitet Hähnchen zu (Lima, Peru) Foto: Lord R./ILO / 24.08.2021

Im Realitätscheck: Antisemitismusstreit und die „Jerusalemer Erklärung“ in Freiburg

Mitte Juni 2021 fand in Freiburg die dritte Auflage des "Dear White People"-Festivals statt. Die Kooperation mit dem Freiburger Ableger der bundesweit agierenden Gruppe "Palästina spricht" und ihrem Auftritt auf dem Festival führte unter anderem zu Kritik und Absagen von Refererierenden, von Seiten der lokalen Medien, Geldgebenden und von zahlreichen Kooperationspartner*innen, zu denen auch das iz3w gehörte. Während wir einerseits die Organisation eines rassismuskritischen Festivals unterstützen und als notwendig erachten, finden wir anderseits die Zusammenarbeit mit einer Gruppe die antisemitische Codes verbreitet mehr als problematisch. Und so wie manch andere Kooperationspartner*innen sind auch wir über den Umgang mit der Kritik von Seiten der Festivalorga verärgert. Im Folgenden ordnet iz3w-Autor Udo Wolter die Geschehnisse und inhaltlichen Aussagen rund um das "Dear White People"-Festival ein.

Artikel von Udo Wolter / Das Foto zeigt den Friedensgottesdienst am Platz der Alten Synagoge, Freiburg am 15. Mai 2021. Foto: Katrin Dietrich / 28.07.2021

Kein Frieden in Sicht

Die Proteste gegen die rechte Regierung in Kolumbien unter Präsident Iván Duque halten seit Wochen an. Dabei geht die Regierung extrem brutal gegen die Protestierenden vor. Das Land ist bis heute von Bürgerkrieg und Neoliberalismus geprägt. Viele Menschen haben keine Perspektive und fordern einen Politikwechsel.

Artikel von Tobias Lambert / Menschenrechtsverteidiger*innen in Medellin versuchen, mit ESMA-Polizeieinheiten in Kontakt zu treten Foto: Humano Salvaje CC BY-SA 2.0 / 28.07.2021

»Es gab keine absolutistische Herrschaft«

In Westafrika gab es lange vor der Islamisierung Königreiche, die in Europa teilweise schon im 14. Jahrhundert für ihren sagenhaften Reichtum bekannt waren. Der Goldhandel – bis in europäische Königshäuser hinein – ermöglichte ihre Blüte. Die iz3w sprach mit der Afrikahistorikerin Stephanie Zehnle über vergessene vorkoloniale Königreiche in Westafrika.

Artikel von Stephanie Zehnle / Ein Emirpalast in Nordnigeria Foto:Shiraz Chakera CC BY-SA 2.0 / 20.07.2021

Cycy, die futuristische Geisterjägerin: Postkoloniales Theater in München und Lomé

Koloniale Verbrechen und post-koloniale Verstrickungen, politische Patronage und wirtschaftliche Expansion: für all das stehen die deutsch-togolesischen Beziehungen. 1984 wurde dennoch 100 Jahre Freundschaft zwischen diesen Ländern gefeiert. Als Strippenzieher galt der damalige Ministerpräsident Franz-Josef Strauß. Als Holzmarionette bringen ihn die Münchener Kammerspiele nun auf die Bühne. Schauspieler*innen aus Deutschland und Togo arbeiten das gemeinsame Erbe auf und zeigen eine postkoloniale Utopie.

Artikel von Rita Schäfer / Foto: Thomas Aurin / 16.07.2021

Imperiale Monarchien

Die Verstrickungen des Hochadels in den Kolonialismus sind vielfältig und reichen historisch weit zurück. Bereits in der Frühen Neuzeit waren die fürstlichen Höfe eine Triebkraft der kolonialen Expansion. Hier verschmolzen adlige Herrschaftsvorstellungen mit kolonialrassistischen Ideologien. Hochadlige in ganz Europa unterstützten die gewaltsame Eroberung und Aneignung außereuropäischer Gebiete – mit Folgen bis in die heutige Zeit.

Artikel von Jan Diebold / Adolf Friedrich zu Mecklenburg im Urlaub, 1910 Foto: wikimedia / 11.07.2021

»Heute gibt es viele, die den Kampf auf sich nehmen«

Interview mit der LGBTIQ-Organisation Sarajevski Otvoreni Centar (Sarajevo Open Centre, SOC), einer feministischen Organisation, die sich seit etwa zehn Jahren für die Rechte von LGBTIQ (lesbians, gays, bisexual, transgender, intersex)-Personen einsetzt und unter anderem die erste Pride-Parade in Sarajevo 2019 mitorganisiert hat.

Artikel Interview von Hannah Lilje und Larissa Schober/ Protest für Gleichberechtigung in Sarajevo 2017 Foto: Sarajevski Otvoreni Centar / 17.05.2021

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