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Chile nach dem gescheiterten Referendum

Chiles neuer Verfassungsentwurf ist im Referendum gescheitert. Dafür die rechte Gegenkampagne und ihre Fehlinformationen verantwortlich zu machen ist bequem, erklärt aber wenig. Mitverantwortlich ist auch die linke Regierung, von der sich die Menschen im Stich gelassen fühlen. Wirtschaftspolitisch war der progressive Entwurf zudem blass.

Artikel von Nikolas Grimm // Foto: Paulo Slachevsky CC BY NC SA 2.0 / 26.10.2022

28.10.22 | Fachtag Identitätspolitik

„Darf ich dazu überhaupt was sagen?“ Das Thema Identitätspolitik erhitzt die Gemüter. Von Cancel Culture über Sprechverbote zu Deutungshoheiten, von Sprachregularien über Cultural Appropriation bis zur angeblichen Zensur, vom Diskriminierungswettbewerb bis zum Tokenismus – all diese Phänomene und Konzepte werden mit Identitätspolitik verbunden und ihr nicht selten zum Vorwurf gemacht: Hier ginge es lediglich um Partikularinteressen, die Meinungsfreiheit sei bedroht, der Universalismus in Gefahr. Doch was ist Identitätspolitik überhaupt? Und was wollen Akteur*innen eigentlich, die von sich sagen, dass sie Identitätspolitik betreiben? Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir uns in Vorträgen und Workshops am Fachtag „Identitätspolitik“ widmen.

Artikel / 14.10.2022

"Entschieden wurde diese Abstimmung in den Armenvierteln"

Entsetzen, Fassungslosigkeit, geradezu körperlich spürbarer Schmerz: Auch gut zwei Wochen nach der Volksabstimmung vom 4. September über den Entwurf für eine neue chilenische Verfassung ringen Claudia Vera und José Horacio Wood von der Kinderrechtsorganisation ANIDE in Santiago immer noch um Worte: „Wir hatten uns darauf vorbereitet, dass es knapp werden könnte, aber dass am Ende nur 38,14 Prozent der Abstimmenden diesen für Chile so dringend notwendigen neuen politischen Rahmen unterstützen würden, damit haben wir nicht gerechnet,“ sagt José Horacio Wood.

Artikel von Jürgen Schübelin / Foto: Ximena Galleguillos / 20.09.2022

# 100 mal südnordfunk

Chile: Das Aus für den Verfassungsentwurf | Außerdem: Keine Gerechtigkeit für streikende Bergarbeiter in Südafrika | Polizeigewalt in Deutschland | 10 Jahre nach dem Brand in der Textilfabrik in Pakistan

Südnordfunk / 06.09.2022

Verstohlene Blicke

Dark Tourism, was ist das eigentlich? Tourismus ist mehr als Erholung. ‚Authentisch‘ und lehrreich soll er heutzutage für manche Urlauber*innen sein oder exklusive Eindrücke vermitteln. Ein Segment dabei sind Reisen zu Orten, an denen sich Kriege, Menschenrechtsverbrechen oder Katastrophen ereignet haben. Unter dem Begriff Dark Tourism beschäftigt sich die Tourismusforschung damit. Eine Annäherung an verschiedene Perspektiven auf das Phänomen.

Artikel von Martina Backes und Larissa Schober // Foto: Martina Backes / 01.09.2022

Auf den Frühling folgt der Winter

Per Verfassungsreferendum ebnet sich der tunesische Präsident Kais Saied den Weg in die Präsidialdiktatur. Breiten Widerstand dagegen gibt es kaum. Zu verhasst ist die bis 2021 regierende islamistische Ennahdha, die von Saied entmachtet wurde. Die Linke wiederrum ist in der Frage gespalten.

Artikel von Nadia el Ouerghemmi und Andreas Bohne // Foto: dodos photography CC BY-SA 4.0 / 30.08.2022

"Cottbus hat bis heute ein Problem mit extrem rechten Strukturen"

Die Initiative Cottbus ’92 setzt sich für eine Aufarbeitung der rassistischen und extrem rechten Gewalt in Cottbus der 1990er-Jahre ein. Anlässlich des 30. Jahrestages organisiert die Gruppe ein öffentliches Gedenken an die pogromartigen Angriffe von Cottbus-Sachsendorf im August 1992. Im Interview sprechen sie über rechte Gewalt im wiedervereinigten Deutschland.

Artikel von Kathi King // Foto: Laura Doyé / 29.08.2022

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