Mirko Maschewsky

ist Schriftsteller, Game Designer und herrschaftskritischer Theoretiker. Von ihm erschien die wissenschaftliche Fiktion »Dialektik der Auslöschung«. Aktuell arbeitet er in der Redaktion der iz3w.

Veröffentlichungen:

Löwen beim Liebesspiel
In flagranti: Löwen-Boys beim Liebesspiel, Tierpark Hellabrunn in München | Foto: Rufus46 CC BY-SA 3.0

Ficken, vögeln, Liebe machen

Sex als Dystopie und Utopie: Kann Konsen­skultur patriarchale Macht­verhältnisse überwinden? Eine Ana­lyse zu Begehren, Skripten und feminis­tischer Kritik in der iz3w.

Hafenanlage mit Ladekränen, Containerschiffen und einer zugefrorenen Meeresfläche im Vordergrund
Foto: Werner Maschewsky

Verantwortung für alle und alles

Für Post­wachstum reicht individuelles Konsum­verhalten nicht aus. Der Beitrag argumentiert für ein kollektives Subjekt, das Verant­wortung für alle und alles übernimmt und Freiheit als Fürein­ander statt Konkurrenz versteht.

Ein Mural in Disney World Florida, das den Verwaltungssitz der Weltregierung der Menschheit zeigt
Verwaltungssitz: Weltregierung der Menschheit, Mural Disney World Florida, Foto: Steven A. Mille | CC BY 2.0

Monda ŝtato

Kann ein Weltstaat Frieden und Gleichheit sichern? Der Artikel diskutiert die Utopie einer globalen Ordnung zwischen liberaler Vision, Kritik an National­staaten und den Risiken neuer Macht­struk­turen.

Symbolbild - Brückenkonstruktion mit Blick ins Weiß des Himmels
Brücken-Architektur zur Übwerwindung von Gräben | Foto: Pierre Blaché (@pierre9x6) | unsplash

Brücken und Gräben

Wie kann die Linke im Israel-Palästina-Konflikt Haltung zeigen, ohne Anti­semi­tismus und Rassismus gegen­einander auszu­spielen? Ein Plädoyer für Kritik statt Angriff, für Analyse statt Freund-Feind-Schema – und für Solidarität mit allen Betroffenen.

Ein Schwarzweißfoto von drei Jungen, die rauchend in die Kamera schauen
Kippenpause auf dem Schulhof | Foto: Art Institute of Chicago / Unsplash

Qualmen, saufen, zocken

Warum gelten Sucht und Krank­heit als persönliches Versagen? Der Text zeigt, wie Staat und Kapital Abhängig­keiten produzieren, Gesund­heit indivi­dualisieren und Verant­wortung abschieben – und warum ein kollektiver Umgang mit Sucht not­wendig ist.

Shopping ist der Inbegriff liberaler Freiheit | Foto: Angel Ortega | CC BY-NC 2.0

Zweifelhaftes Privileg

Unser Autor argumentiert in dieser dritten Episode der Rubrik Alltagskritik so: Das Privileg liberale Freiheit macht eine individuelle sowie kollektive Lebens­entfaltung gleichermaßen zunichte. Entgegen des hege­monialen Freiheits­diskurses ist Selbst­zerstörung die Folge von (Selbst-)Ausbeutung und Konkurrenz. Als Gegenmodell zur libertären Freiheit schlägt er eine Freiheit des Fürein­anders vor.

Ein Kinderwagen steht auf der rechten Bildseite in einem grauen Hausflur mit Blickrichtung zur Eingangstür.
Buggy-Garage in der Großstadt | Foto: Dennis Skley CC BY-ND 2.0

Kinderkriegen im Kapitalismus

Warum Menschen im Kapital­ismus Kinder bekommen – oder auch nicht: Mirko Maschewsky beleuchtet Selbst­bestimmung, patriarchale Normen, ökonom­ische Zwänge, öko­logische Krisen und die politisch­en Wider­sprüche rund um das Kinder­kriegen.

Ein Wandbild mit einer menschlichen Frau und einem Roboter, beide Köpfe sind einander zugeneigt.
Romance mit dem AI Companion | Foto: ©2016 Jay Galvin CC BY 2.0

Wie uns die instrumentelle Vernunft digital beherrscht

Wie KI gewalt­förmige Ent­scheidungen eigen­ständig trifft, als Erziehungs­instanz auftritt und affek­tive Bindung­en erzeugt: Der Artikel zeigt, wie instrumen­telle Vernunft in digital­en Systemen Herr­schaft festigt und unsere Be­ziehung­en neu formt.

Im Vordergrund Müllberge, dahinter Rauchschwaden und Vögel
Zukunft nach Scheitern der Klimabewegung | Foto: Collab Media / Unsplash

Die Selbstwirksam­keit fehlt

Die Gen Z erlebt die Poly­krise als Verlust von Selbst­wirksamkeit: Zwischen Kapitalismus, Imperialismus, Patriarchat und Rassismus geraten Ökonomie, Wohnen und Care in Dauerkrise – die Krisen­reaktionen reichen von rebellischer Hoffnung bis regressiver Fremd­bestimmung.

Unterm Radar blickt auf unterbelichtete und vernachlässigte Nachrichten aus dem Globalen Süden
Illustration: Anni Eble

Unterm Radar im August

Unsere monatlichen Kurz­nachrichten aus dem Globalen Süden: Erinnerung an die Mordserie des NSU | Repression gegen Menschen­rechts­organi­sationen in Äthiopien | Geflüchteten-Camps in Griechen­land nach Moria | Stand der Lohn­forder­ungen von DDR-Vertrags­arbeiter*­innen aus Mosambik

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