Ein Auge blickt durch ein Astloch in einem Stück Holz. Ein Teil des Gesichts der Person ist zu sehen.
Bild aus der Serie »Instinto« | von Mani Vaz (2025)

Feministisch betrachtet

Entwicklungszusammenarbeit

Die Entwicklungszusammenarbeit ist im Umbruch. Vielerorts werden Entwicklungsbudgets zugunsten von Militarisierung gekürzt. Mit der Abwicklung von USAID im letzten Jahr hat sich ein wichtiger Player ganz aus dem Feld zurückgezogen. Das hat Folgen – auch vor dem Hintergrund des autoritären und antifeministischen Backlashs. Wie steht es um Entwicklungsprojekte, die sich für die Belange von Frauen und Queers einsetzen? Umgekehrt gibt es an Entwicklungszusammenarbeit aus feministischer Sicht viel zu kritisieren. Wie stellen sich Feminist*innen tatsächlich nachhaltige Entwicklung vor?

Ab Donnerstag den 6.8. online

Ein Verhältnis mit Widersprüchen

Schwarzweißfoto gefalteter Hände mit auffälligen Fingertattoos und einem Ring.

Budgetierung und Backlash

Feministische Entwicklungspolitik im Gegenwind

Haushalts­kürzungen und konservative Gegen­bewegungen gefährden Fortschritte der feministischen Entwicklungs­zusammenarbeit. Warum insbesondere Frauen­rechte und sexuelle Selbst­bestimmung unter Druck geraten.

von Catherina Hinz

Porträt eines Gesichts, darüber geblendet Bilder eines Tellers Brot und eines anderen Gegenstandes

Welches Wasser wirst du trinken?

Das Netzwerk Río Feminista verbindet Umwelt-, Feminismus- und Gerechtigkeits­kämpfe im Paraná-Delta. Ein Blick auf Wasser als Lebens­grundlage und Symbol des Widerstands gegen Extraktivismus und imperiale Rohstoff­politik.

Eine Frau blickt in die Kamera, der Mund und die gesamte untere Hälfte des Gesichts ist in Frischhaltefolie gewickelt. Das kann das verordnete Schweigen über sexualisierte Gewalt bedeuten.

Solidarität vor Ort

Wie gelingt feminist­ische inter­nationale Zusammen­arbeit? medica mondiale verbindet psycho­soziale Unter­stützung für Über­lebende sexuali­sierter Kriegs­gewalt mit lang­fristiger Frauen­rechts­arbeit und gesell­schaftlichem Wandel.

Eine leere Metro von innen.

Jenseits Feministischer Entwicklungspolitik

Dekolonial-feministische Perspek­tiven zeigen die Wider­sprüche feminis­tischer Entwick­lungs­politik: Sie kritisieren koloniale Kontinu­itäten, kapital­istische Macht­strukturen und fordern eine grund­legende Trans­formation globaler Bezieh­ungen.

Eine Frau sitzt auf einer Bank im öffentlichen Raum und spricht in ihr Handy. Über ihr ist ein Greifarm an die Wand gemalt, der den Eindruck erweckt als würde gleich nach ihr gegriffen.

Zwischen Bolso­narismo und schrumpfenden Budgets

Brasiliens Feminist*innen kämpften maßgeblich für die Abwahl Bolsonaros und gründen weiter NGOs und Initiativen. Doch die deutsche und US-ameri­kanische EZ-Förderung sinkt, während Anti­feminismus erstarkt. Uta Grunert über die schwierige Lage der Zivil­gesellschaft.

Ein Kind im Kleid klettert über ein Geländer, eine Frau geht im Hintergrund eine Treppe hinab.

Kontrolle ist schlechter

Der Wegfall von USAID verschärft die Krise reproduktiver Gesundheit in Afrika. Zugleich zeigt sich eine Verknüpfung von Entwicklungspolitik mit Bevölkerungskontrolle, weshalb Aufarbeitung und reproduktive Gerechtigkeit heute unverzichtbar sind.

Auf einen Tee in Südindien

Die Geschlechterverhältnisse in der Landwirtschaft ändern sich

Wie verändern sich Geschlechter­rollen in indigenen Gemeinschaften in Südindien? Der Afternoon Tea Podcast des Adivasi-Tee-Projekts zeigt auf, wie Bildung, Lohnarbeit und gesellschaftlicher Wandel neue Chancen eröffnen – und zugleich alte Rollen­muster fortbestehen.

von Lisa Baumann und Robert Marscheider

Farbfoto zweier Frauen, die sich anlächeln und umarmen.

Menschlichkeit kennt keine Grenzen

Eine Afghanin erzählt von Flucht, Verlust und Neu­anfang in Deutsch­land. Die Freund­schaft zu einer älteren Deutschen schenkt ihr und ihren Kindern Halt – und zeigt, wie Menschlich­keit Inte­gration möglich macht.

Ein Auge blickt durch ein Astloch in einem Stück Holz. Ein Teil des Gesichts der Person ist zu sehen.

Mani Vaz: »Instinto« – Körper und Natur in der Fotografie

Wie verändern sich Geschlechter­rollen in indigenen Gemeinschaften in Südindien? Der Afternoon Tea Podcast des Adivasi-Tee-Projekts zeigt auf, wie Bildung, Lohnarbeit und gesellschaftlicher Wandel neue Chancen eröffnen – und zugleich alte Rollen­muster fortbestehen.

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