Stop EACOP Kampagne gegen die Rohölpipeline in Uganda und Tansania. Schwarz eingefärbte Hände halten ein Schild mit Stop EACOP hoch.
#stopEACOP | Foto: Photothèque AT CC BY-NC-SA 2.0 Deed

Klimakrise in der Pipeline

Dossier zur Ostafrikanischen Rohölpipeline

Das Dosssier versammelt Kritik & Fakten rund um das fossile Pipelineprojekt in Ostafrika.

Die Kooperation mit dem Team des Witness Radio erlaubt uns als Medienprojekt tiefere Einblicke in die staatliche Repression in Uganda, die mit dem Bau der ostafrikanischen Rohölpileline EACOP verbunden ist: in die Gefahren und Risiken von Umwelt-, Klima- und Landrechtsaktivist*innen, für ihren Einsatz kriminalisiert zu werden. Damit kommt auch die Rolle der Medienarbeit auf die Tagesordnung. Sie bedeutet hier, den Menschen faktenbasierte Informationen zur Verfügung zu stellen und auch, den bedrohten zivilgesellschaftlichen Raum gegen die Interessen der Fossilindustrie zu verteidigen.

Wir möchten dazu anregen, Betroffene und Verteidiger*innen der Menschenrechte sowie Klimaaktivist*innen auf einer medialen Reise zu begleiten, 6.000 Kilometer von Freiburg entfernt, an die Ufer eines tiefblauen Sees, entlang des Korridors einer grauen Ölpipeline bis zu den Fischer*innen, die im Hafen von Tanga ihr Land und ihren Fang verlieren.

Luftlinie

Die Lichter einer Tankstell von TotalEnergies in Gundelfingen bei Nacht

Schwarzes Gold aus Ostafrika

Der Bau der Rohölpipeline EACOP steht kurz bevor

Im April ist offizieller Baustart einer Ölpipe­line vom Albertsee in Uganda bis zum Indischen Ozean in Tansania. Die Regierung von Uganda erhofft sich davon den Aufstieg vom Agrar­land zum Petro-State.

von Martina Backes

Vor dem Gericht in Hoima Uganda wehren sich Mitglieder der Gemeinde Baliisa gegen die Zwangsäumungen wegen der EACOP

Feinde des Staates

Mit dem Bau der East African Crude Oil Pipeline (EACOP) nimmt die Re­pression gegen Aktivist*innen, Jurist*innen und Journalist*innen in Uganda neue Ausmaße an. Die Menschen­rechts­organisation Witness Radio berichtet aus Uganda.

Eine Person mit Erdölbeschmierten Händen hält ein Schild, auf dem steht »Stop EACOP«.

Gut vernetzt

Uganda und Tansania haben mit dem Bau­start zur Ost­afrika­nischen Rohöl­pipe­line Fakten zur Förderung der Fossil­industrie geschaffen. Gleich­zeitig wächst der inter­nationale zivile Wider­stand gegen die boomende Erdöl­förderung in Ost­afrika.

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