Umkämpft - Reproduktive Gesundheit
Weltweit ist die reproduktive Gesundheit in Gefahr. Das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, Verhütungsmitteln und sexueller Bildung wird vielerorts eingeschränkt. Rechte Regierungen treiben den antifeministischen Backlash voran. Das ist vor allem eins: ungesund.
Christlich-fundamentalistische Hardliner aus Europa und den USA sehen unter anderem einen machtpolitischen Hebel in Ostafrika und leisten dort Lobbyarbeit gegen Verhütung und sichere Familienplanung. Schätzungen zufolge werden mehrere Länder aufgrund der desaströsen US-AID-Streichungen bis zu 14 Millionen mehr AIDS-Todesopfer verzeichnen. Demgegenüber werden Aktivist*innen nicht müde, weiter für die Selbstbestimmung und Gesundheitsversorgung aller Menschen zu kämpfen.
Was es für Auswirkungen hat, wenn der Zugang und die öffentliche Verhandlung von sexueller Gesundheit einer reaktionären Welle zum Opfer fällt, und wie sich trotzdem Widerstand und unterstützende Strukturen bilden, zeigt das iz3w im Dossier »Reproduktive Gesundheit« auf.
Schwieriger Fortschritt
Die körperliche Selbstbestimmung ist wieder gefährdet
Die Fortschritte im Bereich der reproduktiven und sexuellen Gesundheitsrechte kehren sich angesichts autoritärer Umbrüche wieder um. Welche Auswirkungen hat der Abbau der US-finanzierten Gesundheitsprogramme im Globalen Süden?
von Catherina Hinz