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Vernissage: Blackbox Abschiebung – Geschichten und Bilder von Leuten, die gerne geblieben wären

Wie geht es Menschen nach einer Abschiebung? Die Multimedia-Ausstellung zeigt Geschichten und Bilder von Leuten, die gerne geblieben wären. Sie ist bis zum 30. März im Stadttheater zu sehen und öffnet immer eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Haus.
Wann 13.03.2017
von 20:00 bis 22:00
Wo Theater Freiburg, Großes Haus
Termin übernehmen vCal
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Ob in Zeitungen, Magazinen oder Rundfunknachrichten – die aufgeregte Asyl- und Geflüchtetendebatte ist medial sehr präsent. Es wird von fremdenfeindlichen Übergriffen auf Geflüchtetenunterkünfte berichtet, ehrenamtliches Engagement gelobt, buchhalterische Abrisse über die Aufnahme von Geflüchteten werden gegeben oder die unterschiedlichsten politischen Standpunkte durch den Äther geschickt. Geflüchtete werden teilweise zwar noch öffentlichkeitswirksam willkommen geheißen, doch den Forderungen, Deutschland solle sich gegen ebendiese abgrenzen wurde und wird durch sukzessive Asylrechtsverschärfungen nachgekommen. Auch die Anzahl der Abschiebungen ist im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal drastisch gestiegen. Das zeigt, dass die Behörden den Forderungen der Landes- und Bundespolitiker „verstärkt abzuschieben“ bedenkenlos nachkommen. Am 14. Dezember 2016 gab es die erste Sammelabschiebung von 34 afghanischen Staatsangehörigen nach Kabul. Expert*innen sind jedoch der Auffassung, dass Afghanistan für Geflüchtete keinesfalls sicher ist.

Wie aber geht es den Menschen nach ihrer Abschiebung? In der Ausstellung „Blackbox Abschiebung“ von Ralf Jesse und Mark Terkessidis dokumentieren neun abgeschobene Personen beispielhaft für zehntausende andere Menschen ihre Abschiebung, ihre Ankunft im „Zielstaat“ und ihr „Weiter-Leben“ im anderen Land. Hören Sie ihnen zu, wenn sie ihre Geschichte in Videointerviews und Digitalkamera-Aufnahmen erzählen. In einem schwarzen Kasten steht ein provisorisches Wohnzimmer mit einem Fernseher, auf dem die Filmausschnitte in Dauerschleife laufen. Zusätzlich werden Informationen und Berichte von aus Freiburg abgeschobenen Menschen zur Verfügung gestellt.

Die Multimedia-Ausstellung zeigt Geschichten ist bis zum 30. März im Theater Freiburg zu sehen und öffnet immer eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Haus.

 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 in Freiburg.
respect! Das Freiburger Netzwerk für kritische Bildungsarbeit lädt auch 2017 wieder zu zahlreichen Voträgen, Workshops, Filmen, Stadtrundgängen und Aktionen ein.

Das komplette Programm und den Flyer gibt es hier:
http://respect-freiburg.net/internationale-wochen-gegen-rassismus-vom-13-29-maerz-2017-in-freiburg/

Weitere Informationen über diesen Termin…