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Kriegsverbrechen an Frauen: Hintergründe, Strafverfolgung und Auswirkungen

Vortrag & Diskussion von Rita Schäfer (Bonn/Berlin) | Mittwoch 28. November 2018, 19:30 Uhr | VHS, Rotteckring 12
Wann 28.11.2018
von 19:30 bis 23:55
Wo VHS, Rotteckring 12
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Im Libanon, in Libyen, Osteuropa und Ostkongo – in Kriegs- und Krisengebieten ist Gewalt gegen Frauen und Mädchen besonders verbreitet. Militarisierte Männlichkeit, rechtsfreie Räume in Nachkriegssituationen, kriminelle Netzwerke und korrupte staatliche Strukturen bieten die Basis für Gewalteskalationen.

Als Problemursachen sind aber auch patriarchale Herrschaftsverhältnisse und Straflosigkeit bei Gender-Gewalt in repressiven Regimen vor Kriegsbeginn zu nennen. Frauenverachtung und besitzergreifende Maskulinität sind vielerorts gesellschaftlich akzeptiert. Umso wichtiger sind strukturelle Änderungen nach offiziellen Friedensschlüssen, denn insbesondere Frauen und Mädchen leiden unter den Langzeitfolgen von Krieg und Gewalt.

Rita Schäfer, iz3w-Autorin und freiberufliche Wissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Gender in Afrika, beleuchtet Hintergründe, juristische und politische Fragen zu Gewalt gegen Frauen in Kriegen. Sie stellt auch innovative Frauenorganisationen vor, die Überlebende beraten und der Straflosigkeit ein Ende bereiten wollen. Rosaly Magg vom iz3w diskutiert im Anschluss an den Vortrag mit Rita Schäfer und Heide Serra von AMICA e.V. über sexualisierte Gewalt in (Post-) Konfliktgesellschaften.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionstage „16 Tage Stopp Gewalt gegen Frauen“ in Zusammenarbeit mit AMICA statt.

Eintritt frei