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Projekt Imperiale Lebensweisen – Aufruf zur Mitarbeit

In diesem Fortbildungsprogramm setzt sich ein Rechercheteam intensiv mit dem Thema „Imperiale Produktions- und Lebensweisen. Ausbeutungsstrukturen im 21. Jahrhundert (I.L.A.)“ auseinander. Zuletzt soll ein Dossier für MultiplikatorInnen erstellt werden. Die I.L.A. Werkstatt wird ab April 2016 gemeinsam von Tom Kopp (Common Future) und Karin Walther (Bewegungsakademie) geleitet. Derzeit liegt ein erstes inhaltliches Konzept vor, sowie ein Aufruf zur Mitarbeit.

Projekt Imperiale Lebensweisen


In diesem einjährigen Fortbildungsprogramm für Studierende, DoktorandInnen und Doktoranden, zivilgesellschaftliche AkteurInnen sowie MultiplikatorInnen setzen wir uns ab April 2016 intensiv mit dem Thema

„Imperiale Lebens- & Produktionsweisen: Ausbeutungsstrukturen im 21. Jahrhundert (I.L.A.)"

auseinander. Dazu wird ein Kern-Team von 15 Personen ab April 2016 innerhalb eines Jahres ein Dossier erarbeiten, welches MultiplikatorInnen in ihrer Arbeit unterstützt als auch in den Politikprozess eingehen soll. Den Rahmen bilden sechs Wochenendseminare, intensive Kleingruppenarbeit dazwischen, sowie die Organisation von Diskussionsworkshops in Kooperation mit kritischen Hochschulgruppen. (‚Wir‘ ist der Common Future Think Tank in Kooperation mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen.)

Das Konzept der Imperialen Produktions- und Lebensweisen bietet eine Alternative zum gängigen und weit verbreiteten Narrativ einer Welt, die geteilt ist in Arm und Reich, klar abgegrenzt zwischen dem Globalen Süden („Entwicklungsländer“) und dem Norden. Stattdessen verlaufen die Grenzen innerhalb von Gesellschaften: auch im Norden gibt es VerliererInnen des Wirtschaftssystems des 21. Jahrhunderts, während auch im Süden privilegierte Menschen von den bestehenden Verhältnissen massiv profitieren. Es ist die Rede von einer Transnationalen Verbraucherklasse, die einen Imperialen Konsumstil pflegt, und dem globalen Prekariat, welches von der Imperialen Produktionsweise verschlissen wird. Wir werden dieses Konzept systematisch auf verschiedene Bereiche unserer globalisierten Wirtschaft anwenden, die VerliererInnen und Profitierenden in Nord und Süd identifizieren, und alternative Perspektiven in Konsum und Produktion skizzieren.

Die SchirmherrInnen des Projektes sind:
•    Prof. Dr. Ulrich Brand vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien
•    Prof. Dr. Markus Wissen vom Fachbereich Wirtschafts­wissen­schaften der HWR Berlin
•    Prof. Dr. Barbara Muraca vom College of Liberal Arts der Oregon State University

Informationen über das Projekt finden sich unter www.imperiale-lebensweisen.org

Die I.L.A.-Werkstatt sucht motivierte MitstreiterInnen !


Bewirb Dich bis zum 21.02.2016 um die Teilnahme und Mitgliedschaft im Kern-Team! Der Bewerbungsaufruf und weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage: www.imperiale-lebensweisen.org.