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SISTERS IN AFRICAN CINEMA

Filmemacherinnen, Frauenbewegung & Feminismus im afrikanischen Kino. Im Mittwochskino bis zum 26. Oktober im Kommunalen Kino Freiburg.

Frauen vor und hinter der Kamera gewinnen im afrikanischen Filmschaffen zunehmend an Bedeutung. Sie wenden ihre cineastische Blicke nicht nur auf die Rolle und Probleme von Frauen im Alltag, sondern auch auf Frauen im Widerstand gegen patriarchale Strukturen, Ungerechtigkeiten, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen sowie auf Frauen in Politik und Kultur. Im Rahmen des Projekts „Sisters in African Cinema“ der FilmInitiativ Köln zeigen das Kommunale Kino und das iz3w im September und Oktober aktuelle und preisgekrönte Spielfilme, Dokumentarfilme und Kurzfilme von afrikanischen Filmemacherinnen, die den eurozentrischen Blicken auf Frauen in Afrika Perspektiven von Frauen aus Afrika entgegensetzen.

Eine Veranstaltung des Kommunalen Kino Freiburg mit dem informationszentrum 3. Welt (iz3w) in Kooperation mit der Studenteninitiative Weitblick Freiburg e.V.

Die Filme werden von FilmInitiativ Köln e.V. für den Fokus „Sisters in African Cinema“ des 14. Kölner Afrika Film Festival (15. – 25.9.2016, www.filme-aus-afrika.de) ausgewählt und mit Fördergeldern der Kulturstiftung des Bundes deutsch untertitelt. Auch die Einladung der Regisseurin/nen wurde im Rahmen dieses Projekts ermöglicht.

 

Filme im Oktober:

A PEINE J'OUVRE LES YEUX

Tunis im Jahr 2010, kurz vor dem Sturz der Ben Ali-Diktatur. Die 18-jährige Farah hat gerade das Abitur gemacht und ihre Familie hofft, dass sie Medizin studiert und Ärztin wird. Farah aber hat andere Pläne: als Sängerin einer Rock-Band rebelliert sie mit politischen Texten gegen die beklemmende Enge der autoritär geführten tunesischen Gesellschaft.
Mit „A PEINE J’OUVRE LES YEUX“ hat Filmemacherin Leyla Bouzid das vibrierende Portrait einer jungen Frau kreiert, die für Meinungsfreiheit und gegen männerdominierte Strukturen kämpft und dadurch in Konflikt mit dem Repressionsapparat des Systems gerät.

Tunesien 2015 / Regie: Leyla Bouzid / OmU / 102 Min.

Mi 05.10., 19.30 Uhr, Wiederholung am 07.10. um 19.30 Uhr

 

FEMINISTS INSHA'ALLAH

(LA RÉVOLUTION DES FEMMES, UN SIÈCLE DE FÉMINISME ARABE)

Der Film erzählt die in Europa kaum bekannte Geschichte des arabischen Feminismus. Die Filmemacherin Feriel Ben Mahmoud hat dafür Interviews mit  Frauen aus verschiedenen Generationen in Ägypten, Marokko, Algerien, Tunesien, Saudi Arabien sowie im Libanon geführt und historische Archivaufnahmen aufgespürt, um den seit mehr als einem Jahrhundert andauernden Kampf um Frauenrechte in den muslimisch geprägten Gesellschaften zu dokumentieren.

Tunesien 2015 / Regie: Feriel Ben Mahmoud / OmU / 54 Min.

Mi 12.10., 19.30 Uhr

 

AYANDA

Autos, schmierige Overalls und Geschlechterklischees – nach dem Tod ihres Vaters versucht die 21-jährige Ayanda dessen Autowerkstatt über Wasser zu halten. Doch das Geschäft läuft nicht und Ayandas Onkel droht damit, die Garage zu verkaufen. Um das Erbe ihres Vaters zu retten, ersinnt Ayanda eine neue Geschäftsidee:
Gemeinsam mit ihrem Freund David will sie Oldtimer sanieren und weiterverkaufen. Ihr Ideenreichtum steht für ein modernes Südafrika, in dem auch Frauen ihre kreativen Stimmen erheben.

Südafrika 2015 / Regie: Sara Blecher / OmU / 105 Min.

Mi 19.10., 19.30 Uhr

 

KURZFILMPROGRAMM

Mit Filmen aus Südafrika, dem Sudan, Marokko, Tunesien, Mauretanien, Niger, Ghana und dem Senegal – kuratiert und eingeführt von Alexandra Heneka.

Mi 26.10., 19.30 Uhr. Einführung: Alexandra Heneka


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