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# 28 Gegenöffentlichkeit schaffen

Tandemprojekte in Mexiko, Armenien, Kenia, Türkei Um freie Pressearbeit und Medienarbeit zu unterstützen, hat der südnordfunk gemeinsam mit Tandempartnern aus Mexiko, Armenien, Kenia und der Türkei Beiträge produziert. Die Tandempartner haben für den südnordfunk und für ihre eigenen Programme einen Hörbeitrag erstellt, in dem es um Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung, freie Radioarbeit und freie Medien geht.

Dienstag 6. September 16 Uhr I Livestream 102,3 mHz

Wiederholung 9. September 11 Uhr

radiokultur

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Armenien: "Wenn du siehst, wie eine Polizistin eine alte Frau wegzieht, dann musst du als Journalistin deine Kamera drauf halten!"

Auch vier Wochen, nachdem der Kameramann Marut Vanyan von der Polizei zusammengeschlagen wurde, kann er sich nur mit Krücken fortbewegen. Bei den Massenprotesten im Juli in der armenischen Hauptstadt Yerewan ging die Polizei gewaltsam gegen Demonstrierende und JournalistInnen vor. Ein Beitrag von Gohar Sharoyan, Journalistin aus Armenien, die mit ihren KolegInnen darüber gesprochen hat, was ihnen im Zuge ihrer Berichterstattung über die Protestbewegung in Yerewan widerfahren ist. Play

 

Türkei: „Sagt nicht immer nur: 'Ach diese armen Flüchtlinge!'“

Acık Radyo IstanbulDas „Hamiş Kulturzentrums“ in Istanbul ist eines der ersten Kulturzentren in der Türkei, das von Leuten aus der Türkei und aus Syrien gemeinsam gegründet wurde. Das Wort hamisch kommt von „aswaat mina-l-hamisch“ „Stimmen vom Rand“, einem Radioprogramm aus Daraʽa, der Stadt, in der der Aufstand gegen das Regime von Baschar al-Asad begonnen hat. Şenay Özden ist Mitbegründerin des Hamiş Kulturzentrums. Das Interview mit ihr führte M. Can Tonbil von Acık Radyo Istanbul.

 

Kenia: „African Lives Matter“ - auch in dem Slum Mathare

Black Lives Matter - Proteste nach Anschlägen auf die Uni in GarissaKenias Polizei ist bekannt für Willkür, Brutalität und außergerichtliche Tötungen. Verdächtige sind Freiwild, insbesondere in den Slums. „African Lives Matter“ lautet die kenianische Hashtagbewegung in Anlehnung an die „Black Lives Matter Bewegung“ in den Staaten. Im Juni 2016 wurde der Menschenrechtsanwalt Willie Kimani in Nairobi ermordet. Auf Grund der landesweiten Proteste kam es zur Festnahme von drei verdächtigen Polizisten. Außergerichtliche Tötungen in den Slums dagegen gelangen nie in die Schlagzeilen, eine öffentliche Empörung findet nicht statt. Mathare Radio hat einen ersten Beitrag geleistet, um das zu ändern. Play

 

Mexiko: Radio Vertientes

Landenteignung, Privatisierung des Gesundheits- und Bildungssektors, gewaltsame Unterdrückung von Protesten - all dies gehört zum Alltag in Mexiko. Der Beitrag von Vertientes Radio aus Guadalajara fragt danach, inwiefern die kommerziellen Medien dazu beitragen, diese Wirklichkeit zu verdecken, indem sie regierungskonform berichten. Unabhängige und kommunitäre Radios, welche selbstorganisiert die Lebensrealitäten sowie Perspektiven der Wiederständigen hörbar machen, stellen hier einen Gegenpool dar.

Hier auch die spanische Version:

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