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# 31 Dezember 2016

Feature-Reihe über Krieg und Frieden. Mit Features zur Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt im Bosnienkrieg und zur Situation von Kriegsflüchtlingen in Kenia.

Dienstag: 6. Dezember 2016 um 16 Uhr auf 102,3 Mhz

Wiederholung Freitag: 16. Dezember um 11 Uhr

Livestream: rdl.de

Die Sendung Nachhören und Downloaden

 

Das Schweigen brechen - sexualisierte Gewalt im Bosnienkrieg und der Kampf um Wiedergutmachung

 

UN Coucil 1325Zehntausende Mädchen und Frauen wurden zwischen 1992 und 1995 im Bosnienkrieg vergewaltigt. Erst viele Jahre später trauen sich die ersten,  damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Derweil laufen die ersten Prozesse im Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Unter den Vertreterinnen der Anklage ist die Juristin Hildegard Uertz-Retzlaff. Auch Aktivistinnen wie Monika Hauser wollen die Folgen dieser Verbrechen sichtbar machen und etwas auffangen - die Geburtsstunde von Medica Mondiale. Die aktive Einbindung von Frauen in allen Phasen der Konfliktprävention und Konfliktbewältigung sowie der Schutz von Frauen und Mädchen vor sexueller Gewalt und Vergewaltigung in bewaffneten Konflikten sind die übergeordneten Ziele der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats. Doch inwiefern wird diese Resolution wirklich umgesetzt? Ein Feature von Eva Gutensohn.

 

Zurück - wohin?

Kenia bleibt Zufluchtsort für Geflüchtete aus den von Kriegswirren betroffenen Anrainerstaaten am Horn von Afrika

Im Mai dieses Jahres verkündete der kenianische Innenminister, sein Land sei aus Gründen der Sicherheit gezwungen, das Flüchtlingslager Dadaab zu schließen. Seither werden tausende von Flüchtlingen aus dem vermutlich größten Flüchtlingslager der Welt dazu veranlasst, zurückzukehren. Nur: Zurück wohin?

Nicht wenige sind in Dadaab geboren und kennen das Herkunftsland der Eltern nicht. Junge Flüchtlinge aus Somalia und dem Kongo, aber auch aus Eritrea und dem Südsudan kamen als Kinder nach Kenia. Nun sind sie von Abschiebungen bedroht. Und auch die Urban Refugees, die nicht in den Camps, sondern in den Städten Kenias leben, spüren diesen Druck.

Ein Feature von Martina Backes und John Bwakali.

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