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# 32 Syrien: Wir wollten ein bisschen Demokratie

"Wir wollten nur ein bisschen Demokratie!"

südnordfunk am 3. Januar 2017  I  16 Uhr  I  102,3 mhz

Sendung NACHHÖREN

 

Die erste Südnordfunk-Sendung  2017 widmet sich dem Krieg  in Syrien aus unterschiedlichen Perspektiven.

 

"Wir wollten nur ein bisschen Demokratie!"

Rami ist 26 Jahre alt und lebt seit einigen Monaten in einem Dorf im Schwarzwald in der Nähe von Freiburg. Vor dem Krieg hat er Journalismus in Damaskus studiert. Im Gespräch erzählte er von seinem Leben vor dem Krieg, dem Beginn des Arabischen Frühlings in Syrien und von seiner langen Flucht nach Deutschland. Ein Beitrag von Katrin Dietrich


Wie geht es weiter in Syrien?

Beitrag von Radio Lora München

Die Gefechte in Aleppo sind beendet. Zivilisten und Kämpfer aus der Stadt wurden in die Provinz Idlib evakuiert, die nicht von den Truppen Baschar al Assads und seiner Verbündeten, der Hisbollah-Miliz und den iranischen Revolutionsgarden, kontrolliert werden. Und die Politik schweigt wortreich zu den Vorgängen in Syrien, es sprechen die Waffen. Die sog. internationale Staatengemeinschaft habe völlig versagt, so schallt es aus den Medien. Gibt es wirklich keinerlei Aussicht auf politische Initiativen? Darüber haben wir mit Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund gesprochen. Er gibt uns zunächst einen Überblick darüber, wer welche Gebiete in Syrien kontrolliert.

 

Was bedeutet der Fall von Aleppo für den Krieg in Syrien?

Beitrag von Radio RaBe Bern

Die letzte grosse Stadt im Westen Syriens, die nicht komplett von der Regierung kontrolliert ist, scheint zu fallen. Aleppo wird in diesen Tagen von den Truppen Assads und seinen russischen Verbündeten eingenommen. Die Rebellen haben die Schlacht um Aleppo so gut wie verloren. Mit Hilfe Russland hat es der syrische Machthaber Assad geschafft, einen grossen Teil des Westens des Landes wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Die zahlreichen oppositionellen Rebellengruppen – von islamistisch bis säkulär – sind am Boden. Nur zwei Regionen werden noch von Oppositionellen kontrolliert: der Norden von den kurdischen Kräften, der Osten vom sogenannten Islamischen Staat IS. Andreas Zumach ist Journalist – unter anderem für die deutsche Tageszeitung taz. Er arbeitet in Genf und ist spezialisiert auf internationale Politik. Vor einem Jahr sprach das RaBe-Info mit ihm über den damaligen Versuch, einen Friedensprozess in Syrien in Gang zu bringen. Heute ist klar, der Friedensprozess ist tot. Michael Spahr wollte von Andreas Zumach wissen: Was wird in Syrien passieren – nach dem Fall von Aleppo?

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