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# 45 Februar 2018

# „Viele üben Selbstzensur“ - Interview mit Bob Rugurika aus Burundi über Radioarbeit aus dem Exil # Die israelische Zivilgesellschaft mobilisiert gegen Abschiebepläne # Proteste in Freiburg gegen die Diktatur in Togo

6. Februar um 16 Uhr auf 102,3 MHz oder Livestream auf rdl.de  I  Wiederholung: 9. Februar um 11 Uhr

Nachhören  der gesamten Sendung hier

 

Die Beiträge

„Viele üben Selbstzensur“

Interview mit Bob Rugurika aus Burundi über Radioarbeit aus dem Exil

Hörbeitrag auf Französisch: Hier anhören

Still aus einem Video von IWACU - Freilassung 2015Im Mai 2015 eskalierten die Proteste gegen eine verfassungswidrige dritte Amtszeit des burundischen Präsident Pierre Nkurunziza. Seither nehmen die Repressionen gegen RegierungsgegnerInnen zu. Auch die Medien waren Opfer der Repression. 2015 ließ die Regierung Radio Publique Africaine (RPA), das damals populärste Radio, schließen. Der Sender berichtete über Menschenrechtsverletzungen und Korruption. Bob Rugurika, der Geschäftsführer von RPA, saß 2015 vier Wochen lang in Haft, nachdem er über die Verwicklung hoher Beamter in einem dreifachen Mord berichtet hatte. Wegen der Repression und gezielter Morde floh er im selben Jahr aus Burundi. Er ist einer von zahlreichen Medienleuten, die nun aus dem Exil arbeiten.

Inzwischen sind zwei Online-Radios entstanden, die aus Ruanda senden: Humura, ein Magazin von RPA-JournalistInnen und Inzamba, ein Sender, der von JournalistInnen inzwischen geschlossener Privatradios gemacht wird. Der südnordfunk sprach mit Bob Rugurika, der sich inzwischen für den Sender Humura engagiert, über den Zustand der Pressefreiheit in Burundi.Das Interview führten Rufine Songue und Matthieu Cuisnier.


Ungewisse Zukunft für eritreische und sudanesische Migrant_innen

Die israelische Zivilgesellschaft mobilisiert gegen Abschiebepläne

Proteste gegen AbschiebungSeitdem im November letzten Jahres das Israelische Parlament einen Beschluss verabschiedete, ca. 40.000 Geflüchtete, vor allem aus Eritrea und dem Sudan, nach Rwanda abzuschieben, organisiert sich die Zivilgesellschaft im Land. Obwohl Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bisher an seiner Linie festhält, ist klar: Seine Hardliner-Politik gegenüber den Geflüchteten wird dieses Mal nicht schweigend durchgewunken. Ein Beitrag von Anna Trautwein


Solidarität mit der Opposition

Proteste in Freiburg gegen die Diktatur in Togo

Demo in Freiburg gegen das Regime in Togo im Januar 2018

Im Oktober und September letzten Jahres gingen tausende Menschen in Togo für das Ende der Gnassingbé-Dynastie auf die Straße. Im Dezember wurden die Menschen auf der Straße mit Polizeigewalt auseinandergetrieben, viele niedergeschlagen. Ende Januar hat der Gewerkschaftsdachverband des Gesundheitspersonals zu Streiks aufgerufen, bereits sechs nationale Gewerkschaften fordern nun einen demokratischen Wandel. Am 13. Januar versammelte sich die togoische Diaspora auch in Freiburg, um gegen das repressive Regime in Togo zu protestieren.

Eine Reportage von Rufine Songue und Rouby Traoré über die erste Demonstration der togoischen Exilgemeinde in Freiburg gegen 50 Jahre Diktatur in Togo.

 


Vorankündigung:

“Ihr Tod soll nicht vergebens sein”

Interview mit Edith Gonzalez aus Mexiko über das Massaker von Tlatelolco

Gedenktafel Tlatelolco Mexiko1968 war das Jahr der Olympischen Spiele in Mexiko. Es war auch ein Jahr des gemeinsamen Aufbegehrens gegen ein autoritäres Regime und seine Gewalt. Edith Gonzalez nahm als Dreizehnjährige an den Mobilisierungen Teil. Sie beschreibt den Interessenkonflikt zwischen Regierung und Bevölkerung und das blutige Ende der Proteste. Im Massaker von Tlatelolco am 2. Oktober 1968 erschoss das mexikanische Militär zahlreiche friedliche Protestierende. Ein Beitrag von Ann-Kathrin Krüger.

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