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# 52 Repression in Nicaragua

Seit Monaten nimmt die Repression in Nicaragua zu - Aufbegehren gegen Einschüchterung und Gewalt sind Themen des südnordfunk im September.

4. September 16 Uhr auf 102,3 MHz  I per Livestream rdl.de  I  Wiederholung: 7.9. um 11 Uhr

Ganze Senung Nachhören oder Downloaden

Ortega Geh!

Seit dem 19. April ist die friedliche Protestbewegung in Nicaragua brutaler Repression durch regierungstreue Truppen, Polizei und Militär ausgesetzt. In dem Konflikt zwischen Protestierenden und Regierung starben bis Ende August laut Menschenrechtsorganisationen rund 450 Menschen – die meisten durch die Polizei und paramilitärische Schwadronen.

Ende August hat Präsident Daniel Ortega die Arbeit einer Gruppe von UN-VertreterInnen beendet. Das Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte warf der Regierung in einem kritischen Bericht zur Niederschlagung der Proteste massive Repression gegen Demonstrierenden vor.

Der südnordfunk berichtet über die Hintergründe der Proteste und über die Repression.

Spotlights zur aktuellen Lage

 

Interview mit Malrin Sierra

Marlin Sierra von der Menschenrechtsorganisation CENIDH (Centro Nicaraguense de Derechos Humanos) aus Managua über die Hintergründe der Proteste und die Repression der Regierung:

Logo der Organisation

Teil 1:

Viel Unzufriedenheit hat sich in den letzten 12 Jahren der Regierung von Präsident Ortega und seiner Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo von der Frente Sandinista (FSLN) in der nicaraguanischen Bevölkerung angestaut. Seit dem 19. April ist die friedliche Protestbewegung brutaler Repression durch regierungstreue Truppen, Polizei und Militär ausgesetzt. Marlin Sierra von der Menschenrechtsorganisation CENIDH in Managua erzählt von der brutalen Repression der Bewegung und über die Gewalt gegen die Protestierenden.

Teil 2

Die Repressionsstrategie des Staates wird immer perfider: Erlasse, Massenentlassungen, Regierungspropaganda, der Generalstreik am 13. Juli, der das Land lahmlegte - darüber spricht Marlin Sierra im Interview. Zudem erwähnt sie Versuche, den Konflikt friedlich beizulegen.

Erfahrungsberichte von MedienaktivistInnen

... über die Taktik der Einschüchterung und die Flucht von AktivistInnen ins Nachbarland.

 

Wiederholung der Sendung auf Radio Dreyeckland:

Freitag, 7. September um 11 Uhr

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Beiträge zu 1968 international

Pedro Monaville ist Assistant-Professor an der New York University in Abu Dhabi und forscht zu linker Protestgeschichte im Kongo. Der südnordfunk sprach mit ihm über die Studentenbewegung 1968 im Kongo.

 

Edith Gonzalez aus Mexiko über das Massaker von Tlatelolco:  Mexiko1968 war das Jahr der Olympischen Spiele in Mexiko. Es war auch ein Jahr des gemeinsamen Aufbegehrens gegen ein autoritäres Regime und seine Gewalt. Edith Gonzalez nahm als Dreizehnjährige an den Mobilisierungen teil.

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