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# 58 Eine post-rassistische Gesellschaft - wie geht das?

Anfang Februar fand das Symposium "Dear White People..." in Freiburg statt. Der südnordfunk sprach mit einigen Teilnehmenden über die Frage, wie eine post-rassistische Gesellschaft geschaffen werden kann.

5. März 2019 um 16 Uhr auf 102,3 MHz  |  Livestream rdl.de

"Dear White People" - die gleichnamige Serie des Streaming Anbieters Netflix - dreht sich auf bissig-satirische Weise um eine Gruppe afroamerikanischer Studierenden der fiktiven Winchester University - und um Rassismus. An die Titelidee angeknüpft fand Anfang Februar das gleichnamige Symposium "Dear White People..." Visionen einer post-rassistischen Gesellschaft in Freiburg statt. Der südnordfunk sprach mit einigen Teilnehmenden über die Frage, ob und wie eine post-rassistische Gesellschaft geschaffen werden kann.

Die ganze Senung nachhören oder downloaden

 

Plakat Kongress Dear White People

„Ich glaube nicht an eine rassismusfreie Gesellschaft.“

Jahrhunderte rassistischer Gewalt und Ideologie - kann eine Gesellschaft das hinter sich lassen? Tupoka Ogette, Expertin, Aktivistin und Autorin des Buches "Exit Racism" beschreibt, welche Schritte die deutsche Gesellschaft gehen muss, um Rassismuskritik auf breiter Basis zu verankern. Interview anhören

Weiße Verantwortung statt individuelle Schuld

Liberal, tolerant und weltoffen! Laut einer Studie der Wochenzeitung Die Zeit ist das die große Mehrheit der Deutschen. Aber kann eine rassistisch strukturierte Gesellschaft spurlos an uns vorüber gegangen sein? Wohl kaum, meint Nenad Čupić vom Verein "Phoenix e.V. - für eine Kultur der Verständigung". Der sündnordfunk hat Nenad Čupić gefragt, welchen Zusammenhang er sieht, zwischen einer gesellschaftlichen Tabusierung von Rassismus in Deutschland und einer neuen Welle öffentlicher Sagbarkeit rassistischer Ideen.

 

„Wir sind gegen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“

Kalvin Soiresse Njall auf dem Dear White People Kongress

Der Historiker Kalvin Soiresse Njall vom “Kollektiv für koloniales Gedächtnis und Kampf gegen Diskriminierung” setzt auf eine Rehabilitierung der verdängten Anteile der Geschichte des Kolonialismus, um das Denken zu dekolonisieren. Seine Vision einer post-rassistischen Gesellschaft ist ohne eine Kritik am Kapitalismus nicht denkbar. Jetzt anhören

Musterkolonie Togo: Was wissen und was lernen die Togoer über „ihre“ Kolonialgeschichte?

Auch die togoischen Eliten haben die Kolonialgeschichte beschönigt, meint Claude Keil, interkultureller Trainer aus Schwäbisch-Hall.

 

Strategien hin zu einer post-rassistischen Gesellschaft:

"Wenn man das machen möchte, dann wird das hoffentlich was"

Die Freiburger Fotokünstlerin Sévérine Kpoti über Identitätspolitik und Strategien hin zu einer post-rassistischen Gesellschaft sowie über die Herausforderung, dominante Bilder in subkulturellen Bewegungen zu durchbrechen.

Außerdem:

"How to Be An Anti-Racist"

Ibram x. Kendi auf dem Dear White People Symposium

Vortrag von Ibram X. Kendi „How to Be An Anti-Racist“.

Ibram X. Kendi, Gründungsdirktor des Anti-Racist Research and Policy Center der American University in Washington DC, hat mit dem Buch „Gebrandmarkt: Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika“ ein tiefschürfendes Buch über die geistigen Wurzeln des Rassismus herausgebracht. (Originaltitel: „Stamped from the Beginning“). In seinem Vortrag "How to Be An Anti-Racist" lehnt sich Kendi an sein im August 2019 erscheinendes gleichnamiges Buch an.

Fotos: Marc Doradzillo

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Proteste & Energiekrise in Haiti

Beiträge zu 1968 international

Pedro Monaville ist Assistant-Professor an der New York University in Abu Dhabi und forscht zu linker Protestgeschichte im Kongo. Der südnordfunk sprach mit ihm über die Studentenbewegung 1968 im Kongo.

 

Edith Gonzalez aus Mexiko über das Massaker von Tlatelolco:  Mexiko1968 war das Jahr der Olympischen Spiele in Mexiko. Es war auch ein Jahr des gemeinsamen Aufbegehrens gegen ein autoritäres Regime und seine Gewalt. Edith Gonzalez nahm als Dreizehnjährige an den Mobilisierungen teil.

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