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# 65 Proteste in Haiti, Ägypten, Sudan

Auf den Straßen und in den Herzen - Proteste gegen Gewalt, Korruption und Misswirtschaft: # Massenproteste in Ägypten # Übergangsregierung im Sudan # Energiekrise in Haiti #

südnordfunk am 1. Oktober 2019 um 16 Uhr auf 102,3 MHz / Wiederholung in Freiburg am Freitag den 4. Oktober um 11 Uhr / Livestream: rdl.de

Ganze Sendung hier nachhören oder (öffenen und mit Rechtsklick) downloaden


 

Streetart Khartum

Bild: Street Art in Khartoum / Sudan im Wandel

Sudan: Wie stehen die Chancen für den Frieden im Sudan?

Fast drei Monate sind vergangen, seit die Proteste gegen die Militärführung im Sudan gewaltsam niedergeschlagen wurden. Doch die Protestbewegung gab nicht auf. In der sudanesischen Hauptstadt Khartum ist inzwischen das Kabinett der neuen Übergangsregierung vorgestellt worden. Das aus Militärvertretern und ZivilistInnen bestehende Gremium soll eine gut dreijährige Übergangsphase leiten, das Ziel sind Neuwahlen. Wie stehen die Chancen für den Frieden und für demokratische Strukturen im Sudan?

Was erhoffen sich die Menschen von den politischen Veränderungen?  Warum stehen sie dem Militär misstrauisch gegenüber? Und wie haben die Ereignisse das politische Bewusstsein im Land geprägt? Darüber sprach der südnordfunk mit Aisha Hassan, die in Sudans Hauptstadt Khartoum lebt und arbeitet.

Interview Teil 1 und Teil 2 hören


 

Egypt Proteste Arabischer Frühling

Bild: Street Art in Kairo / Ägypten aus dem Arabischen Frühling

Ägypten: Neue Massenproteste auf den Straßen

Rund acht Jahre nach dem Arabischen Frühling, der auf dem Tahrir Platz in Kairo begann, steht das Land erneut auf. Seit dem 20. September machen Massenproteste in den ägyptischen Städten deutlich: Das Regime al-Sisi ist weithin unerwünscht. Wo werden die Proteste hinführen? Und wo steht das Militär?

Wir fragten Mamdouh Habashi, Mitglied der Partei Socialist People‘s Alliance in Ägypten und auch Teil des Arab and African Research Centers, was die Auslöser für den Protest waren. Interview hören


 

Haiti: Energiekrise

Foto: Tankstelle in der Nähe von Port-au-Prince

Haiti: Wenn eine Energiekrise ein Land regiert

Was bedeutet es, wenn einem Land der Treibstoff ausgeht, dessen Bevölkerung weitgehend arm ist? Wenn die Generatoren der Krankenhäuser ausfallen, wenn die Menschen kein Kerosin mehr zum Kochen haben und der Verkehr zum Erliegen kommt? Dieser Tage ist genau das – zum wiederholten Male – in Haiti der Fall. Die Staatskassen sind leer, die Tankstellen ebenso. Benzin und Diesel werden auf dem Schwarzmarkt für den vierfachen Preis gehandelt. Mitte September kam es zu einem Generalstreik, die Schulen blieben geschlossen.

Tausende protestieren seither auf den Straßen, sie fordern den Rücktritt des Präsidenten. Die Gründe für die sozialen Missstände im ärmsten Staat der Karibik sind indes kompliziert…  Reportage hören

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Proteste & Energiekrise in Haiti

Beiträge zu 1968 international

Pedro Monaville ist Assistant-Professor an der New York University in Abu Dhabi und forscht zu linker Protestgeschichte im Kongo. Der südnordfunk sprach mit ihm über die Studentenbewegung 1968 im Kongo.

 

Edith Gonzalez aus Mexiko über das Massaker von Tlatelolco:  Mexiko1968 war das Jahr der Olympischen Spiele in Mexiko. Es war auch ein Jahr des gemeinsamen Aufbegehrens gegen ein autoritäres Regime und seine Gewalt. Edith Gonzalez nahm als Dreizehnjährige an den Mobilisierungen teil.

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