Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge
Kontakt Spenden Abo Newsletter
Sie sind hier: Startseite Projekte südnordfunk # 69 Humanitäre Hilfe und Panafrikanismus

# 69 Humanitäre Hilfe und Panafrikanismus

südnordfunk am 4. Februar 2020 auf Radio Dreyeckland / 102,3 MHz

südnordfunk nachhören oder downloaden

 

Humanitäre Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik

mobileklinik.JPG

Die Zentralafrikanische Republik gilt als eines der ärmsten Länder der Welt und als Konfliktgebiet. Seit Jahren liefern sich hier konkurrierende Milizen erbitterte Kämpfe. Mittlerweile kontrollieren Rebellengruppen und Milizen rund zwei Drittel des Landes. Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist von humanitärer Hilfe und Nothilfe abhängig. Vor allem der Nordosten des Landes wurde von den ehemaligen Regierungen konsequent vernachlässigt. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur ist es gerade dort schwierig, die Grundversorgung zu stemmen. In einem von Rebellen kontrollierten Gebiet ermöglicht es ein kleines Team mit einer mobilen Klinik Malariakranke zu versorgen. ►Eine Reportage von Martina Backes.

 

Panafrikanische Literatur gegen Stereotypisierungen

linterieurdelanuit10105264432.jpg

Der afrikanische Kontinent wird in Filmen, in Medien und auch in der europäischen Literatur mit vielen Stereotypen dargestellt – Armut, Bürgerkriege, Krankheiten, usw. Afrikanische Schrifsteller*innen ermöglichen in ihren Büchern jedoch, ein realitätsnäheres Image vom afrikanischen Kontinent und seiner Vielfalt zu kreieren.

Im Interview zeigt die Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Diana Haußmann anhand mehrerer Romane der kamerunisch-französischen Schriftstellerin Léonora Miano, inwiefern die Literatur die Möglichkeit gibt, neue Diskurse über Afrika zu schaffen und dem Spannungsfeld, das aus der Auseinandersetzung mit westlichen, kolonialen und exotistischen Fremdzuschreibungen entsteht, zu entkommen. ► Ein Interview von Adèle Cailleteau und Marleen Beisheim.

 

Aktives Erinnern in panafrikanischer Musik

20191211_1816491.jpg

Afrika hat zahlreiche Helden und Unabhängigkeitskämpfer. Viele von ihnen sind jedoch in Vergessenheit geraten. Einer von ihnen ist Ruben Um Nyobé. Er war panafrikanischer Visionär und kämpfte für die Freiheit Kameruns. Allerdings wird wenig über ihn berichtet – auch in Kamerun. Blick Bassy, Sänger und Songwriter aus Kamerun, möchte dias ändern. Mit dem Titel seines vierten Albums „1958“ bezieht er sich auf das Jahr, in dem Ruben Um Nyobé ermordet wurde und macht es zu einer Hommage an den vergessenen kamerunischen Unabhängigkeitskämpfer. Am am 29. November gab der Musiker ein Konzert im Django-Raum in Straßburg. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie seine Musik zur Rekonstruktion des kollektiven Gedächtnisses beiträgt. ► Ein Interview von Rufine Songué.

Navigation
Sendezeiten
iz3w zum Hören

Beiträge zur Klimakrise

Wir fassen Schlaglichter und Ergebnisse einer Auswahl neuer Studien über den Zustand des Klimas zusammen (Oktober 2020).

 

Senegal: Der Kampf gegen das Salz

 

 

Proteste & Energiekrise in Haiti

Wenn politische Unruhen und eine Energiekrise aufeinandertreffen ...