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Sie sind hier: Startseite Projekte südnordfunk # 88 Sand, Kalk und koloniale Kontinuitäten - Die Klimakrise in Togo und Madagaskar

# 88 Sand, Kalk und koloniale Kontinuitäten - Die Klimakrise in Togo und Madagaskar

Im südnordfunk # 88 blicken wir auf zwei Länder, die mit am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben und am stärksten von ihr betroffen sind: Togo und Madagaskar. Wir sprechen mit zwei Klimaaktivisten, die gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen. In Folge zwei und drei unserer Podcastreihe Heißer Scheiß – Klimapolitische Debatten und Bewegungen erklären Pierre K. und Haja Randrianomenjanahary, welche Rolle Bodenschätze und koloniale Kontinuitäten in ihrem Kampf für Klimagerechtigkeit spielen.

Sendung # 88 von September 2021

hier nachhören oder downloaden


Heißer Scheiß #2 Zement und Demokratie in Togo

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Die Bauindustrie boom weltweit, die Nachfrage nach Zement und damit nach Kalkstein wächst. Ein gutes Business für den deutschen Konzern HeidelbergCement und Togos autoritäres Regime – und ein schlechter Deal für die Bewohner*innen der togolesischen Stadt Tabligbo und das Klima. Denn bei der Produktion von Zement werden jährlich viermal so viele Treibhausgase ausgestoßen, wie der weltweite Flugverkehr produziert.

Der Kalkabbau verschlingt außerdem große Flächen rund um Tabligbo. Dafür sollten die Bewohner*innen eigentlich Entschädigungen bekommen. Doch die zahlt HeidelbergCement nicht so wie angekündigt. Was das mit dem autoritären Regime in Togo zu tun hat, erzählt der togolesische Demokratie- und Klimaaktivist Pierre K. in der zweiten Folge unseres Klimapodcasts Heißer Scheiß - Klimapolitische Debatten und Bewegungen.

  • südnordfunk   Paneldiskussion zum Zementabbau in Togo
  • Weitere Informationen zu den Protesten der togolesischen Diaspora gegen HeidelbergCement  Link
  • Broschüre der BUNDjugend zu Klimakrise und Kolonialismus

 

 

Heißer Scheiß #3 Drei Jahre kein Tropfen Regen

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Im Süden Madagaskars hat es in manchen Regionen seit drei Jahren nicht mehr geregnet. Die Menschen essen Kaktusfrüchte oder kochen Leder, um sich irgendwie den Bauch zu füllen. Die schlimme Hungerkatastrophe, von der 1,14 Millionen Menschen betroffen sind, hätte verhindert werden können, sagt der Klimaaktivist Haja Randrianomenjanahary - Wenn die Regierung rechtzeitig gehandelt hätte und der globale Norden sich für die strukturellen Ursachen der ökologischen Krise in Madagaskar interessieren würde.

In Folge 3 von Heißer Scheiß erklärt Haja Randrianomenjanahary, warum er Madagaskar nicht weiter bei den UN-Klimaverhandlungen vertreten möchte, sondern lieber als Aktivist für Klimagerechtigkeit in Madagaskar kämpft.

  • Das Projekt Human Right Heroes auf  facebook
  • Mehr zur Hungerkatastrophe in Madagaskar  Artikel
  • Fridays for Future Aktivist*innen aus Regionen, die am meisten von der Klimakrise betroffen sind, auf  Twitter

 

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