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Sie sind hier: Startseite Projekte südnordfunk # 99 | Mosambikaner*innen nach der Wende

# 99 | Mosambikaner*innen nach der Wende

AUDIO: Das rechte Pogrom in Rostock-Lichtenhagen jährt sich in diesem August zum 30. Mal. Für uns ein Anlass, auf rassistische Gewalt gegen Vertragsarbeiter*innen und Studierende zu schauen. Im südnordfunk blicken zwei Mosambikaner zurück auf ihre Jugend in der DDR und nach der Wende.

südnordfunk am 2. August 2022 | Wiederholung 5. August um 11 Uhr | Livestream auf rdl.de

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Er wurde Opfer rassistischer Gewalt - Jorge Gomondai aus Mosambik starb infolge eines Übergriffs im April 1991 in Dresden.

Er wurde Opfer rassistischer Gewalt - Jorge Gomondai aus Mosambik starb infolge eines Übergriffs im April 1991 in Dresden. Foto: Ronny Geißler | CC BY-SA 2.5

„Wir waren schutzlos“ - Mosambikaner*innen nach der Wende

Das rechte Pogrom in Rostock-Lichtenhagen jährt sich in diesem August zum 30. Mal. Die Angriffe auf Asylbewerber*innen und vietnamesische Vertragsarbeiter*innen gehören zu den massivsten rassistischen Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Nicht nur Vietnames*innen, auch viele der rund 26.000 Arbeiter*innen und Studierenden aus Mosambik waren der rassistischen Gewalt der 1990er Jahre ausgeliefert. „Wir waren schutzlos und wir konnten nirgendwo hingehen“, erzählt der ehemalige mosambikanische Vertragsarbeiter David Macou über diese Zeit. Im südnordfunk im August blicken David Macou und Albino Forquilha auf ihre Jugend in und nach der DDR zurück – Und erklären, warum diese Jahre die besten ihres Lebens waren, obwohl Rassismus allgegenwärtig war.

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