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Sie sind hier: Startseite Projekte südnordfunk # 26 Das Recht zu fliehen - das Recht zu bleiben

# 26 Das Recht zu fliehen - das Recht zu bleiben

Wie wird die antirassistische Forderung „Fluchtursachen bekämpfen!“ zur Abwehr von Flüchtlingen eingesetzt? Was bewegt Geflüchtete, zu gehen oder zu bleiben?

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In den beiden kommenden iz3w-Maganzinsendungen geht es um Gründe und Ursachen, die Menschen zur Flucht bewegen. Dabei kommen MigrantInnen und Geflüchtete zu Wort, denen "gute" Fluchtgründe abgesprochen werden, die auf der Flucht im Maghreb oder Calais steckenbleiben, die als Armutsflüchtlinge diffamiert werden, die der homophoben Stimmung in ihrer Heimat den Rücken kehren, die nicht zwischen Kriegsfronten und nicht von Diktaturen zerrieben werden wollen.    PLAY

Dienstag 5. Juli 16 Uhr I Lifestream 102,3 mHz  I   Wiederholung 8. Juli 11 Uhr

# 26 Das Recht zu fliehen - das Recht zu bleiben

 

Leben unter der Diktatur Yahya Jammehs

Die Zahl der GambierInnen, welche die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer nach Europa wagen, hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Von 2013 auf 2014 hat sich die Zahl der Asylanträge von GambierInnen in Europa laut Eurostat um mehr als 200 Prozent erhöht. „Taking the backway“ – die Hintertür benutzen, so wird der Weg übers Mittelmeer in Gambia genannt. Was zwingt so viele Menschen, das westafrikanische Land zu verlassen?

Zwei Gambier berichten über ihr Land und die Gründe, es zu verlassen. Ein Beitrag von Patricia Reineck PLAY


EU-Politik: Mehr Grenzen statt weniger Armut

Rund eine Millionen Menschen haben es im Jahr 2015 geschafft, die europäischen Grenzzäune zu überqueren und nach Deutschland zu gelangen. Und mit ihrem Ankommen scheint sich langsam die Erkenntnis durchzusetzen, dass die europäische und deutsche Politik mit verantwortlich ist für die Armut und für Kriege, vor denen Menschen fliehen. Die Losung von der "Bekämpfung von Fluchtursachen" wird von PolitikerInnen aller Parteien hochgehalten. Und wie sieht deren Umsetzung in der Praxis aus? ein Beitrag von Katrin Dietrich.

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RUSSLAND: „Sie haben keinerlei Unterstützung!“

Die Willkür gegen LGBTI AktivistInnen und gegen Personen, die nicht nach dem heteronormativen Modell leben, hat in Russland in den vergangenen Jahren zugenommen. Gleichzeitig wurden Gesetze erlassen, die eine Diskriminierung von LGBTI-Personen befördern, die Aufklärung und Aktivismus erschweren. Irina Fedotova ist LGBT-Aktivistin aus Moskau und lebt seit 9 Monaten in Luxemburg, wo sie Asyl beantragt hat. Wir sprachen mit ihr über Straflosigkeit, Medienmacht und die homophobe Meinungsmache in ihrem Herkunftsland.

QUARTEERA: Selbstorganisation der LGBT-Geflüchteten aus russischsprachigen Ländern

QuarteeraQuarteera ist eine Organisation der russischsprachigen LGBT-Menschen aus den Ländern der ehemaligen UdSSR. Ihre Arbeitsgruppe Asyl wurde mit einem Preis im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs: "Aktiv für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet. Konstantin Sherstyuk, Vorstandvorsitzender, und Regina Elsner, eine der GründerInnen der AG Asyl, erzählen über das Projekt und darüber, wie sich die Situation für LGBTI-Personen in Russland geändert hat. PLAY

 

„Homophobie lässt sich nur mit Sichtbarkeit bekämpfen“

... davon ist Bisi Alimi überzeugt. Wir sprechen mit dem Gründer der bisialimifoundation über staatliche, kirchliche und mediale Homophobie in seinem Heimatland Nigeria.

Talk about Violation of LGBT-rights in NigeriaBisi Alimi  floh 2007 aus Nigeria, ein Jahr später wurde er als Flüchtling in GB anerkannt. Heute setzt er sich für LGBT-Rechte in seinem Herkunftsland ebenso ein wie für die Rechte der Geflüchteten, die aufgrund der homophoben Stimmung in ihrem Land andernorts Asyl beantragen. Bisi Alami verfasst Videobotschaften und gibt Umfragen in Auftrag, um die Haltung der nigerianischen Bevölkerung gegenüber Homo- und Transpersonen einschätzen zu können. Jenseits dessen, was Kirchen und Regierungen verlautbaren, nimmt seinen Erkenntnissen zufolge die homophobe Stimmung in seinem Land ab. Interview als Printdokument

Erster Teil mit deutscher Overvoice Play

 

Zweiter Teil mit deutscher Overvoice: Anerkennung als Fluchtgrund Play

 

Mehr auf bisialimifoundation.org

Enklaven des Widerstands - informelle Camps rund um Calais

TEIL1: Situation seit der Räumung des Jungle Camp

Meist werden Geflüchteten werden an der  Einreise in die EU gehindert. Komplizierter noch ist es für die Geflüchteten, die sich in den informellen Camps innerhalb der EU aufhalten, zum Beispiel in Frankreich in und um die Hafenstadt Calais in kurzer Entfernung zum Ärmelkanal. 5.000 und 6.000 Einwohnerinnen lebten hier bis letzten Dezember im so genannten Jungle, und mehrere tausend in den umliegenden Camps. Vergangenen Februar kam es zur teilweisen Räumung des selbsterrichteten Camps. Seither haben sich die dort verbliebenen Geflüchteten erneut organisiert.

TEIL 2: So ging er nach Calais....


... ein junger Einwohner aus Calais spricht über die Gründe der Flucht junger Männer aus Afghanistan und darüber, warum er aus Großbritannien wieder weg ist...

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