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# 44 Eine aufgeheizte Atmosphäre

Die Klimapolitik lahmt # Gender-Klima-Aktionsplan - wie geht es weiter? # Kohleförderung in Kenia # Klimaklagen in Peru

Dienstag, den 2. Januar 2018 um 16 Uhr auf 102,3 MHz oder Livestream auf rdl.de.

Wiederholung: 5. Januar um 11 Uhr

Schneckentempo, Trippelschritte, so lauten die Gangarten, die letzten November in den Pressekommentaren zu den Klimaverhandlungen in Bonn am häufigsten herangezogen wurden. Die Lücken und Baustellen, die in der Klimapolitik bleiben, sind größer als die Fortschritte – so in etwa lässt sich die Sicht der Länder des Globalen Südens sowie zahlreicher BeobachterInnen und Klima-AktivistInnen auf die Weltklimakonferenz zusammenfassen, die letztes Jahr im November in Bonn stattfand.

Status quo ist „eine aufgeheizte Atmosphäre“ in mehrfacher Hinsicht: Es ist wärmer geworden, die Zahl der Klimaleugner hat mit Trump einen machtvollen Fürsprecher gewonnen, und die Verhandlungen haben bislang keine direkten praktischen oder gar messbaren Erfolge für den Klimaschutz gebracht.

Die ganze Sendung (60 min.)

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Beiträge einzeln nachhören

 

Klimakonferenz in Bonn Durchbruch oder Durchhalteparolen?

Interview über die Klimaverhandlungen auf der Cop23 in Bonn und die Ergebnisse der Klimakonferenz im November 2017

 

Angenommen: Der Gender-Klimaaktionsplan. Was folgt?

Portrait von Titilope Ngozi Akosa auf der Weltklimakonferenz in Bonn

Er soll für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik und im Klimaschutz sorgen – nicht nur im Rahmen der Klimadiplomatie, sondern vor allem auch in der Umsetzung. Zur Relevanz des Genderaktionsplans für die lokalen Gemeinden in den vom Klimawandel betroffenen Sahelländern sprachen wir auf der Klimakonferenz in Bonn im November mit Titilope Ngozi Akosa.

 

Kenia deCOALonize – Proteste gegen Kohleabbau

Kampagnenclip

Gegen Kohleförderung und Kohlekraft ist in Kenia und in anderen afrikanischen Ländern die Bewegung "Decoalonize" entstanden.

Aktuell kritisiert Decoalonize vor allem die Vergabe einer Konzession an eine chinesische Firma zur Kohleförderung in der Region Kitui und wendet sich gegen ein neues Kohlekraftwerk mit einer Leistung von einem Gigawatt in der Nähe der kleinen historischen Hafenstadt Lamu. Neben der Kritik an der Auslagerung der chinesischen Wirtschaft in Länder wie Kenia warnt die Decoalonise-Bewegung vor allem vor den negativen Folgen der Kohlekraft für die Umwelt, die Gesundheit und die lokale Wirtschaft.

 

 

Kenia Energiearmut und Umsiedlungen - Folgen des geplanten Kohleabbaus in Kitui


PortraitFür die Region Kitui sind bereits vor drei Jahren Konzessionsverträge mit einem chinesischen Unternehmen über den Abbau von Kohle auf den Weg gebracht worden. Darin vereinbarte Kompensations-leistungen an die Bewohnerinnen der kohlereichen Region kommen nur schleppend voran. Im Interview spricht Benson Kibiti, Advocacy Officer für Nachhaltige Entwicklung und Klimawandel von Caritas Kenia, über Energiearmut in Kenia und die Pläne zur Kohleverstromung.

 

Peru / Fidschi: Wenn die Klimapolitik lahmt, bleibt der gerichtliche Weg

Gletschersee in PeruDas Stocken der internationalen Bemühungen, effizient gegen den Klimawandel vorzugehen, hat vor allem auf die Menschen des Globalen Südens negative Auswirkungen. Viele Betroffene ergreifen zunehmend rechtliche Maßnahmen, um ihre Forderungen durchzusetzen.

 

Interview mit dem Klima-Aktivist  Saul Luciano Liuya aus Peru

 

Interview mit der Anwältin Makereta Waqavonovono aus Fidschi

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