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Sie sind hier: Startseite Projekte südnordfunk # 21 Linguales Mischen - polyglottes Switchen

# 21 Linguales Mischen - polyglottes Switchen

Eine multilinguale Kommunikation, bilinguale Kindergärten, mehrsprachige Schulen oder Literatur, wechselnde Sprachen in Radiointerviews, das entspricht so gar nicht dem weit verbreiteten Wunsch nach sprachlicher Reinheit. Dabei wäre ein polyglottes Mischen und multilinguales Switchen für eine Einwanderungsgesellschaft viel angemessener: Mehrsprachig denken, sprechen, schreiben als Normalfall!

Die iz3w-Magazinsendung südnordfunk am 2. Februar um 16 Uhr:

►“Can you imagine French literature in Zulu?” Die Bedeutung der Sprache in der postkolonialen Literatur Afrikas.

► Durchgesetzt: Native Jamaican English im Print. Interview mit Orville W. Taylor, Dozent für Soziologie an der University of the West Indies, Mona

► Studiogespräch mit Viktoria Balon und Jasmine Ntoutoume über die Kunst des mehrsprachigen Lebens, Denkens, Schreibens, Sprechens

Nachhören gesamte Sendung:

 

 

“Can you imagine French literature in Zulu?” Die Bedeutung der Sprache in der postkolonialen Literatur Afrikas.

Kunst der Kunst willen? Literatur einzig labend an der Schönheit der Sprache? Die jungen Schriftsteller des jungen postkolonialen Afrikas hatten mehr im Sinn. Literatur im Sinne der Wiederentdeckung eigener Poesie und Philosophie. Im Sinne der Rehablilitation von Würde - jeder Einzelnen, eines ganzen Kontinents. Ein Rückblick auf eine Zeit, in der Sprache zwangsläufig politisch war. Und vor allem: welche Sprache? Ein Beitrag von Anna Trautwein

 

Interview: Durchgesetzt! Native Jamaican English.

Jamaika ist ein Einwanderungsland, in dem viele MigrantInnen in dritter, oder vierter Generation leben, deren Vorfahren aus vornehmlich Westafrikanischen Ländern kamen, die es damals als solche noch gar nicht gab. Die als Sklaven und Sklavinnen nach Jamaika verschifften Menschen brachten viele verschiedene Sprachen mit und wurden zugleich mit den Kolonialsprachen der damaligen Kolonisatoren konfrontiert, erst Spanisch, dann Englisch – Berührungspunkte gab es in der Karibik zudem mit der französischen und niederländischen Sprache…

Aus all diesen Einflüssen entwickelte sich das Jamaican English, eine ganz eigene Sprache. Die Geschichte der Anerkennung des Jamaican English ist ein Beispiel dafür, dass Sprache politisch ist!  Orville W. Taylor ist Dozent für Soziologie an der University of the West Indies, Mona (bei Kingston auf Jamaika). Ein Beitrag von Jasmine Ntoutoume

 

Die Kunst des mehrsprachigen Lebens, Denkens, Schreibens, Sprechens

Studiogespräch mit Viktoria Balon, Ethnologin und Koordinatorin des mehrsprachigen Radioprogramms bei RDL sowie verantwortliche Redakteurin der INZeitung - und mit Jasmine Ntoutoume, Radiomoderatorin, Dichterin und Sprach-Performance-Künstlerin. Moderation: Martina Backes

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