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März 2015

Flucht, Asyl und Folter

102,3 mhz I Livestream rdl.de I 3. März I 16 Uhr

Bis zum 10. März - die gesamte Sendung mit Musik zum Nachhören

Amnesty international berichtet dieser Tage von 57 Millionen Menschen, die im vergangenen Jahr weltweit auf der Flucht waren. Medien sprechen von der größten Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg.

Berichte von Flüchtlingsorganisationen zeigen, dass nicht die Geflüchteten die Katastrophe sind, sondern die Verhältnisse, die sie in die  Flucht treiben - sowie die Flüchtlings- und Asylpolitik vieler Staaten. Sie setzen die Geflüchteten zusätzlichen oft tödlichen Risiken aus, erschweren Zuflucht und verletzten Menschenrechte.

Schlaglichter

aus Jemen, Südafrika, Japan, Kuba, Eritrea, Russland

Interview mit Merav Bat-Gil von ASSAF

ASSAFIn der Zeit von 2009 bis 2013 starben auf der Halbinsel Sinai schätzungsweise 4000 Menschen in den Händen Lösegelderpressern. Die meisten von ihnen kamen aus Eritrea, Äthiopien oder dem Sudan und wählten – nachdem der Weg über Libyen nach Europa weitgehenden versperrt war, die Route durch den Sudan und Ägypten, um von hier über die Halbinsel Sinai nach Israel einzureisen.

Im vergangenen März überreichten 24 Länder dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ein Dokument, das über die Folter an afrikanischen Geflüchteten auf dem Sinai berichtet. Gefordert wird darin das Ende der Folter, eine medizinische Versorgung für die  Überlebenden sowie zügige Asylverfahren für die Betroffenen. Ob sich seither etwas geändert hat für die Flüchtlinge in Israel und wie ihre Lage dort derzeit aussieht, darüber sprachen wir mit Merav Bat-Gil von der Organisation ASSAF. Sie ist in der Flüchtlingshilfe tätig und unterstützt den politischen Kampf der Flüchtlinge in Israel.

Frauen auf der Flucht

Frauen auf der FluchtWeltweit sind bis zu 80 Prozent aller Flüchtlinge Frauen und Kinder. In Deutschland sind sie jedoch in der Minderheit. Dabei gibt es allzu gute Gründe, Frauen hierzulande Asyl zu gewähren, denn sie sind in besonderem Maße von (sexualisierter) Gewalt bedroht, weshalb man auch von frauenspezifischer Flucht spricht. Zahlreiche Organisationen und Juristinnen in Deutschland setzen sich für ihre Belange ein.

Buchrezension: Mein Weg vom Kongo nach Europa. Emmanuel Mbolela

BuchcoverDer politische Aktivist Emmanuel Mbolela kämpft für Demokratisierung in seinem Heimatland Kongo und für globale Bewegungsfreiheit in Europa. Emmanuel Mbolela erzählt in seinem Buch "Mein Weg vom Kongo nach Europa" von seiner jahrelangen Migrationsreise durch die Sahara, über Marokko und schließlich nach Holland. Er berichtet von den Menschenrechtsverbrechen gegen MigrantInnen auf ihrem Weg in Europa und dem Kampf für menschenwürdige Bedingungen in zutiefst prekären Verhältnissen.

Ohne Begleitung: Diskurs über nicht-volljährige Geflüchtete in Freiburg

UnbegleitetVor rund einem Jahr hat die polemische Berichterstattung über angeblich kriminelle minderjährige Flüchtlinge in der Badischen Zeitung zu Protesten und Diskussionen in Freiburg geführt. Aber wer steckt eigentlich hinter der beamtendeutschen Bezeichung "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"? Wie kommts, dass Kinder und Teenager alleine in ein für sie fremdes Land zu kommen?

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