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Alle Beiträge zum Thema Kolonialgeschichte

Bilder von Ermordeten des Völkermords in Ruanda im Kigali Genocide Memorial

Tödliches Schweigen?

Dieses Jahr jährt sich der Genozid in Ruanda zum 30. Mal. Klar ist: Das Morden war lange vorher geplant. Auch die deutsche Bot­schaft hatte damals Kennt­nisse über die Gefahr von Massakern. Welche Ver­antwortung trägt Deutschland?

Eine Person sitzt auf dem Boden und spielt Flöte

»Kanaka heißt Mensch«

Frankreich hat bis dato immer noch eine Kolonie in Neukaledonien. Patrick Chamoiseau schreibt über Unabhängigkeit, Mondialität und Kolonisierung. Die indigene Bevölkerung der Kanaky auf Neukaledonien ist divers.

Portrait eines Neukaledonier mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck

Erneuerung in Neu­kaledonien

Der Streit um die Reform des Wahlrechts eskaliert in Neukale­donien zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Es geht auch um die Unab­hängigkeit von der ehemaligen Kolonial­macht Frankreich

Rinderzüchter in Ruanda

Von »Deutsch-Ostafrika« nach Ruanda

Die deutsche Koloni­sierung und Herrschaft über das heutige Ruanda sind im Diskurs zu »Deutsch-Ostafrika« selten vertreten. Doch bereits damals war das koloniale Interesse an Tutsi, Hutu und Twa groß.

Bahnschienen laufen in Richtung Horizont. Dort sind Berge zu sehen.

120 Jahre später

Der Völker­mord des Deutschen Reichs in der damaligen Kolonie »Deutsch-Südwestafrika« fand vor Bestehen der UN-Völkermords­konvention statt. Was geschah damals und wie gehen die Nachfolge­gesellschaften damit um?

Zwei Personen sind von hinten zu sehen. Auf dem roten Kleidungsstück der Person im Vordergrund ist der Satz "No more stolen relatives" zu lesen. Der schwarze Haarzopf der Person verdeckt Buchstaben der Botschaft. Im Hintergrund ist hügliges Land zu sehen.

Erbe des Siedler­kolonialismus

Die Besied­lung des nord­amerikanischen Kontinents ging einher mit einer Aus­löschung der Indigenen Bevölkerung. Trotz des mörder­ischen Charakters dieser Besetzung ist bis heute der Wider­stand groß, dies als Genozid zu bezeich­nen.

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