Format:

Alle Beiträge zum Thema NGO

Unterm Radar blickt auf unterbelichtete und vernachlässigte Nachrichten aus dem Globalen Süden

Unterm Radar im Juni

Unsere monatlichen Kurz­nachrichten aus dem Globalen Süden: Nazi­material in Argentinien, Luft­angriff auf eine Schule in Myanmar und die Lage der Opposi­tion in Tansania und Cote d’Ivoire.

Migrantische Schwarze Organisationen und Proteste professionalisieren sich zunehmend. Zwei Frauen tragen antirassistische Demoschilder.

Profis gegen rechts

Wenn soziale Bewe­gungen sich durch staatliche Zusammen­arbeit pro­fessiona­lisieren birgt das viele Vor- und Nachteile. Am Beispiel der Initiative Schwarze Menschen in Deutsch­land (ISD) lässt sich dieser ambi­valente Prozess nachzeichnen.

Das Filmstil zeigt einen Mann auf einer Treppe mit rotem Hemd

Bruch­stellen einer Revolution

Die portugiesische Nelken­revolution gilt als weitest­gehend friedlicher Umbruch, der Demo­kratisierung und Dekolo­nisierung mit sich brachte. Aus Sicht der ehe­maligen afrikan­ischen Kolonien war dieser Prozess jedoch viel­schichtiger und ambi­valenter.

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist die Stadt Goma von der Rebellengruppe M23 fast vollständig eingeschlossen.

Goma ist belagert

In der DR Kongo eskaliert der Konflikt mit der Rebellen­gruppe M23. Die Stadt Goma ist fast voll­ständig einge­schlossen. Die Aus­einander­setzung droht auch das Verhältnis zu Ruanda, das die M23 unterstützt, massiv zu ver­schlech­tern.

In der Filmszene des Science-Fiction Films »Neptune Frost« zeigen die Protagonist*innen der neokolonialen Ordnung den Mittelfinger

Erinnerungen an die Zukunft

Der Schwerpunkt »Hacking Time Mines« auf dem Freiburger »Festival Of Trans­cultural Cinema« stellte Filme vor, die nicht nur Kritik an der Aus­beutung des afrikanischen Kontinents üben, sondern auch kraft­volle Gegen­visionen präsentieren.

DR Kongo: Vertriebene Familien fliehen zu Fuß mit großem Gepäck. Links sitzen UN-Soldaten der MONUSCO-Mission auf einem Wagen.

Der lange Schatten des Genozids

Seit der Offensive der M23-Miliz im Osten der DR Kongo Anfang letzten Jahres mehren sich Hassrede und Angriffe gegen vor Ort lebende Tutsi.
Vertreter*innen warnen vor einem weiteren Genozid.

Unsere Inhalte sind werbefrei!

Wir machen seit Jahrzehnten unabhängigen Journalismus, kollektiv und kritisch. Unsere Autor*innen schreiben ohne Honorar. Hauptamtliche Redaktion, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit halten den Laden am Laufen.

iz3w unterstützen