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271 | Die neue Weltjustiz

Global gesetzt

Von bürgerlicher Justiz hat die Linke nie viel gehalten. Doch die Vorstellung, Dritte-Welt-Diktatoren wie Hussein und Pinochet oder westliche Staatsoberhäupter wie Bush und Scharon hinter Gitter zu bringen, lässt nicht nur MenschenrechtlerInnen, sondern auch linke Gruppen immer öfter nach einer Weltjustiz rufen.

Viele setzen ihre Hoffnungen in den Internationalen Strafgerichtshof. Doch vor allem westliche Staaten lehnen es ab, dass ihre Politiker und Soldaten beim IStGH vor Gericht stehen. Und so tritt prompt ein, was Kritiker schon im Vorfeld befürchteten: der Strafgerichtshof greift vor allem Fälle aus peripheren Ländern auf. Von einer gerechten Weltjustiz ist nicht nur der IstGH weit entfernt, sondern auch andere bestehende internationale Institutionen, da sie oft von hegemonialen Interessen geleitet werden.

Inhaltsübersicht

S.17 Editorial zum Themenschwerpunkt


Schwerpunkt: Die neue Weltjustiz

S.18 Autonomie und Gewalt
Die Transnationalisierung des Rechts als Herrschaftsprojekt  |   von Sonja Buckel

S.22 Das freie Spiel des Rechtes
Der globale Kapitalismus schafft sich ein neues Fundament  |   von Ursula Flossmann und Bernd Piringer

S.26 Ungerechte Gerechtigkeit

Der Internationale Strafgerichtshof als Politikum  |   von Simon Paulenz

S.29 Besserungsanstalt für den Süden?
Für und Wider des Internationalen Strafgerichtshof  |   von Oliver Tolmein

S.31 Bakassi-Boys
Die Re-Lokalisierung des Rechts am Beispiel Nigeria  |   von Levin Füks

 

S.3 Hefteditorial: Fakten & Fakes


Politik und Ökonomie

S.4 Kommentar: Gefangen von Gefangenen
Herrscht in Nahost mehr als Ruhe vor dem Sturm?  |   von Jochen Müller

S.5 Welthandel: Wenn zwei sich streiten
Vor der WTO-Konferenz in Cancún  |   von Stephan Günther

S.8 Kontroverse: Intervention im Kongo?
Letzte Hoffnung UNO  |   von Beatrice Schlee
Warlord »Europäische Union«  |   von Kai Schmidt-Soltau

S.10 Namibia: »Der Druck auf die SWAPO wächst«
Interview mit Henning Melber über die Landreform

S.12 Iran: Samtene Sprengkraft
Steht das Land vor einem durchgreifenden Umbruch?  |   von Ebrahim Towfigh

S.14 Entwicklungspolitik: Wer gewinnt beim win-win?
Zur Kritik der Public Private Partnerships  |   von Andreas Wulf

 

Kultur und Debatte

S.33 Film: Mr. Tibbs und die Postmoderne
Utopien im Black Cinema der 70er Jahre  |   von Oliver Demny und Stefan Neubacher

S.36 Film: Urbane Einsamkeiten
»New queer cinema« aus Asien  |   von Rosaly Magg

S.38 Debatte: Der nächste Irrtum ist schon da
Vom (Un-)Sinn des Totschlagwortes »Anti-Amerikanismus«  |   von Reinhart Kößler und Henning Melber

S.40 Debatte: »Kein Frieden um Israel«
Der Nahostkonflikt und die deutsche Linke (Teil 2)  |   von Jörg Später

S.44 ff Rezesionen, Tagungen & Kurz belichtet

271 | Die neue Weltjustiz
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