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274 | Was wollen Kritische Medien?

Message oder Masse

Kritischen Medien stellen jenseits des medialen Mainstreams gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse in Frage. Wir befassen uns in diesem Heft mit verschiedenen Ansätzen von Medienkritik und konkreten Medienprojekten. In der Praxis lässt sich dabei kein rein abstrakter Begriff von Kritik durchhalten, denn dieser muss immer den konkreten gesellschaftlichen Kontext der Medienarbeit reflektieren.

Vom zapatistischen Radio Insurgente in Chiapas über das basisorientierte bushradio aus Kapstadt bis zum anarcho-syndikalistischen kontrapunkt in Serbien findet sich ein Dschungel, der nur teilweise erhellt werden kann. Irgendwo zwischen „Message und Masse“ angesiedelt, befragen wir die Medienprojekte und -macherInnen nach Inhalten und Produktionsbedingungen.

Inhaltsübersicht

S.18 Editorial zum Themenschwerpunkt


Schwerpunkt: Kritische Medien

S.19 Keine Atempause
Medienkritik gilt auch für Kritische Medien  |   von Winfried Rust

S.22 Die Freiheit der Kritik
Rahmenbedingungen kritischer Medienarbeit  |   von Sebastian Stein und Christopher Altgeld

S.24 Jenseits der Neutralität
Eine Debatte von Medienschaffenden über Ansprüche und Realität Kritischer Medien

S.28 Boom ohne Freiheit
In Serbien gibt es kaum Kritische Medien  |   von Stefan Tenner

S.30 Vom Feudalismus direkt ins 21. Jahrhundert
Der zapatistische Sender »Radio Insurgente«  |   von Leonie Fuhrmann

S.33 Ersatz für Bewegung?
Das russischsprachige Indymedia  |   von Ute Weinmann

 

S.3 Hefteditorial: Zwischentöne



Politik und Ökonomie

S.4 Kommentar: Die Ehre der Märtyrer
Hintergründe des islamistischen Terrors in der Türkei  |   von Jan Keetman

S.5 Kommentar: »Free Palestine, boycott Israel«
Das Europäische Sozialforum in Paris  |   von Steffen Schülein

S.6 NGO: Deutsche Opfer
Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzt auf völkische Ideologie  |   von Ralf Fischer

S.8 Nigeria: Optimale Gewalt
Die Ölkonzerne und ihre »partnerschaftliche Entwicklung  |   von Anna Zalik
Interview mit dem südnigerianischen Aktivisten Dimieari Von Kemedi

S.13 Bolivien: Grenzen der Utopie
Boliviens soziale Bewegungen gewinnen an Einfluss  |   von Simón Ramírez Voltaire

S.14 Gender: Die Befreierinnen befreien sich selbst
Frauenpolitik in Venezuela  |   von Stefanie Kron


Kultur und Debatte

S.36 Film I: Reloaded
Krieg und Film gehen neue Beziehungen ein  |   von Georg Lutz

S.39 Film II: Aus erster Hand
Das 20. Kasseler Dokumentarfilmfest  |   von Olaf Berg und Helen Schwenken

S.40 Musik: The third space
Die neuen Musiksprachen zwischen den Kulturen  |   von Johannes Odenthal
Interview mit Sandeep Bhagwati

S.42 Kunst: Plakativ subtil
»AIDS in der zeitgenössischen afrikanischen Kunst«  |   von Stephan Günther

S.43 Debatte: Ehrenrettung des Poststrukturalismus
Eine Replik auf Udo Wolter  |   von Frauke Banse

S.44 Literatur: »Drei Schwerter über unserem Kopf«
Zum Tod des Schriftstellers Mohamed Choukri  |   von Sigrid Weber

S.45 ff Rezensionen, Tagungen & Kurz belichtet


Das Heft wurde vom Studienwerk der Rosaluxemburgstiftung gefördert.
http://www.rosaluxemburgstiftung.de

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