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Sie sind hier: Startseite Zeitschrift Ausgaben 286 | Kriminalliteratur aus dem Süden Rubem Fonseca: Mord im August

Rubem Fonseca: Mord im August

Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Karin von Schweder-Schreiner. Unionsverlag, Metro, Taschenbuch, 320 Seiten, 10,90 Euro, 19,70 SFr.

Rezension: Mord im August

Der Industrielle Aguiar wird in seinem Luxusapartment in Rio de Janeiro ermordet aufgefunden. Einer der wenigen nicht korrupten Polizisten der Stadt, Kriminalkommissar Alberto Mattos, wird mit dem Mordfall beauftragt. Schnell wird klar, dass es um mehr als um einen Mord geht, führen die Hinweise doch in die ganz große Politik.

Rubem Fonseca erzählt in diesem Politthriller eine reale Geschichte, die 1954 Brasilien erschütterte und im Selbstmord des Präsidenten Getúlio Vargas gipfelte. Der trockene Stil mit langen Dialogen und vor allem die Unzahl an Namen machen den Einstieg in den Roman nicht leicht. Wer jedoch die ersten 30, 40 Seiten durchsteht, wird mit Spannung und interessanten historisch-politischen Einblicken belohnt.

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286 | Kriminalliteratur aus dem Süden
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