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Internationale Politik

Islam in Europa. Gewinn oder Gefahr?, September 2007, Euro 9,95; zu beziehen über service.ip@fsd.de.

Internationale Politik

Die Zeitschrift Internationale Politik wird von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik herausgegeben, und man stellt sich ihren Stil dementsprechend vergenschert vor. Mit "Islam in Europa" hat sie nun jedoch sich eines (welt-)gesellschaftlichen Themas vorgenommen. Und so beraten hier nicht Diplomaten und Politikwissenschaftler über Gewinn oder Gefahr eines Dialoges mit der islamischen Welt, sondern Wissenschaftler und Publizisten stellen in journalistisch anspruchsvoller Form eine Menge Fragen: Der Philosoph Otto Kallscheuer will wissen, ob der Islam eine Religion wie jede andere ist (ist sie nicht, könnte es aber sein); der syrische Intellektuelle Sadil al-Azm fragt, ob Salman Rushdie der wiedergeborene Galileo Galilei ist (durchaus, meint er) oder Fakhri Saleh überlegt, ob eine historisch-kritische Koranausgabe die Verhältnisse zum Tanzen bringen würde (sie wäre schon die Revolution, findet er). Darüberhinaus geht es um MuslimInnen in Europa, etwa um die früher übertolerante und nun knallharte Integrationspolitik in den Niederlanden oder um Dachverbände der MuslimInnen in Deutschland, die eine Fundamentalisierung fördern. Das alles in modernisiertem Outfit, verfischert und versteinmeiert also.

303 | Die Politik der Indigenität
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