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306 | Nationalstaat und Panafrikanismus

Afrikas Grenzen

United States of Africa - über diese machtvoll klingende Vision diskutierten letztes Jahr die afrikanischen Staatschefs in Ghana. Anlass waren die Feiern zu 50 Jahren staatlicher Unabhängigkeit des Landes von der britischen Kolonialmacht. Dieses Jahr folgen Guinea und in zwei Jahren weitere 17 Staaten, die 50 Jahre Unabhängigkeit feiern werden.

Panafrikanische Ideen spielten nicht nur damals in den antikolonialen Bewegungen eine große Rolle. Sie bestimmen auch heute die Tagesordnung politischer Institutionen und soziokultureller Bewegungen auf dem Kontinent. Eine Kernkritik des Panafrikanismus gilt der Künstlichkeit der von den Kolonialmächten gezogenen Grenzen. Sie durchschnitten gewaltsam bestehende soziale Einheiten, als Strich über die Landkarte passten sie sich häufig nicht einmal an geografische Gegebenheiten an.

Inhaltsübersicht

S.21 Editorial zum Themenschwerpunkt


Schwerpunkt: Afrikas Grenzen

S. 22 Natürlich unnatürlich
Grenzregime in Afrika | von Reinhart Kößler

S. 25 "Eines Tages werden wir obsiegen"
Interview mit Fidèle Kientega über Revolution und Reaktion in Burkina Faso

S. 30 Kollektive Verantwortung versus Kumpanei
Wer dominiert die politischen Konzepte der Afrikanischen Union? | von Henning Melber

S.32 Die ihre Vergangenheit verbrennen
Afrikanische Boatpeople stoßen auf Grenzen, aber auch auf Unterstützung | von Martin Glasenapp

S. 34 Der nächste Bus nach Granada
Als westafrikanischer Kontraktarbeiter in Südspanien | von Willy Kemmer

S. 36 Der Ruf Mama Afrikas
Zur kulturellen Globalisierung der Rastafari-Bewegung | von Noémie Jäger

 

S.3 Hefteditorial: Einwanderungsland Richistan


Politik und Ökonomie

S. 4 Syrien: Winter in Damaskus
Präsident Baschar al-Assad führt das autoritäre Regime seines Vaters weiter | von Siamend Hajo und Eva Savelsberg

S. 7 Mexiko: Mono auf dem Vormarsch
Der Kampf um den Genmais | von Juliane Schumacher

S.10 Kolumbien: Krieg um Koka
Die kolumbianische Drogenpolitik zwischen Repression und alternativer Entwicklung | von Linda Helfrich

S. 14 Kolonialismus: Kolonialer Faschismus
Die zählebige Legende vom menschlichen italienischen Kolonialismus | von Aram Mattioli

S. 18 Tschad: Aufstand gegen die Menschenrechte
Die Rebellen sind ein noch größeres Übel als Präsident Déby | von Luis Liendo Espinoza

S. 20 Simbabwe: Alles beim Alten?
Wie Mugabe die Wahlen gleichzeitig verliert und gewinnt | von Beatrice Schlee

 

Kultur und Debatte

S. 40 Klimadebatte: Wald und Gesellschaft Klimazerstörung | von Cord Riechelmann

S. 42 Postkolonialismus: Geschichtslose Kunst
Zwei Pariser Museen beschäftigen sich mit Ethnologie und Migration | von Lotte Arndt

S.46 ff. Rezensionen, Tagungen & Kurz belichtet 

306 | Nationalstaat und Panafrikanismus
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