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317 | US-Außenpolitik in alten Mustern

No he can't

Seit Obamas Amtsantritt wird in fast allen Ländern der Welt der neue Ton in der US-Außenpolitik gelobt. Dafür gab es sogar schon den Friedensnobelpreis, der allerdings vor allem als ein Zeichen gegen die Außenpolitik der Bush-Administration zu werten war. Doch bei aller Wertschätzung seiner Person, hinsichtlich seiner Politik bläst Obama in diesem Winter ein schneidend kalter Wind entgegen. Als sich im Januar seine Präsidentschaft zum ersten Mal jährte, fiel die Zwischenbilanz sehr durchwachsen aus. In der internationalen Presse war fast nur von enttäuschten Hoffnungen zu lesen. Kaum eines seiner Versprechen habe Obama eingelöst. Der aktuelle Themenschwerpunkt der iz3w befasst sich mit folgenden Fragen: Inwieweit unterscheidet sich die Außenpolitik der Obama-Administration tatsächlich von der des Vorgängers? Wie lässt sie sich historisch verorten? Und wie verhält sich die US-Politik konkret gegenüber Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten?

Themen des Schwerpunkts:
Quicker on the Trigger – Obamas Außenpolitik oszilliert zwischen Dialog und Drohnen + Immer auf der Kippe – Die USA und ihr wechselhaftes Verhältnis zu Israel + Lateinamerikas enttäuschte Hoffnungen gegenüber Obamas Politik + Obamas Warteposition in der Entwicklungs- und Afrikapolitik + Vereint gegeneinander – Konkurrenz und Kooperation der Weltmächte USA und China + „Der Obama-Effekt untergräbt die Linke“ – Interview mit Peter Hudis und Kevin Anderson über US-Außenpolitik

Inhaltsübersicht

S. 3 Hefteditorial: Ein harter Winter

Politik und Ökonomie

S. 4 Entwicklungspolitik: Ein zufälliger Treppenwitz - Unter liberaler Führung macht sich das BMZ unwichtig
von Paul Freude

S. 5 Kuba: Reis und Bohnen - Wohin führen Raúl Castros Reformen den kubanischen Sozialismus?
von Sören Scholvin

S. 8 Klimapolitik: No Gender - Der Klimagipfel versagte auch bei der Geschlechtergerechtigkeit
von Ulrike Röhr

S. 10 Guinea: Ein militärischer Ohnmachtsbeweis - Guinea zwischen Furcht vor Gewalt und Hoffnung auf Demokratisierung
von Joschka Philipps

S. 12 Antisemitismus: Völkische Projektionen - Antisemitismus in der ethnologischen Afrikaforschung
von Florian Eisheuer

 

Schwerpunkt: US-Außenpolitik

S. 16 Editorial zum Themenschwerpunkt

S. 17 Quicker on the Trigger - Obamas Außenpolitik oszilliert zwischen Dialog und Drohnen
von Richard Gebhardt und Jannis Kompsopoulos

S. 20 Immer auf der Kippe - Die USA und ihr wechselhaftes Verhältnis zu Israel
von Michael Hahn

S. 24 Ein smarter Hinterhof - Lateinamerika hegt gegenüber Obamas Politik
keine großen Hoffnungen mehr
von Tobias Lambert

S. 27 Yes we might - Obamas Entwicklungs- und Afrikapolitik verharrt in Warteposition
von Jan Bachmann

S. 30 Vereint gegeneinander - Konkurrenz und Kooperation der Weltmächte USA und China
von Sören Scholvin

S. 33 »Der Obama-Effekt untergräbt die Linke« - Interview mit Peter Hudis und Kevin Anderson über US-Außenpolitik

Kultur und Debatte

S. 36 Debatte: So einfach ist es nicht - Eine Replik auf die Kritik der Ausstellung
»Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg«
von Christian Stock und Udo Wolter

S. 39 Kunst: Ich bin wer - Das postkoloniale Fotoprojekt Stagings Made in Namibia
von Dag Henrichsen

S. 40 Rassismus: Tatortbesichtigung - Postkoloniales und Rassistisches in der sonntäglichen Krimiserie
von Stephan Cohrs

S. 44 Gender: Trans-Formiert! - Das erste Festival für Transgender-Identitäten in Buenos Aires
von Daphne Ebner

S. 46ff. Rezensionen, Tagungen & Kurz belichtet

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