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Sie sind hier: Startseite Zeitschrift Ausgaben 332 | Wem gehört die Stadt? Die Lichter von Korogocho

Die Lichter von Korogocho

von Martina Backes

Vertreibung und Aufbegehren in den Slums von Nairobi

Die Hälfte der EinwohnerInnen der kenianischen Metropole Nairobi lebt in informellen Siedlungen – in Slums. Das städtische Leben ist für sie von Willkür und Ignoranz, bis hin zu Vertreibungen gekennzeichnet. Doch gegen die verkrusteten politischen Strukturen organisieren sich im Innersten der vernachlässigten Stadtviertel soziale Kräfte. Ein Ausflug in den Mittelpunkt der Ränder.

Im Anflug auf den Wilson Airport sticht aus einem rostbraunen Mosaik eine saftig-grüne Rasenfläche hervor. Der weitläufige Royal Nairobi Golf Club liegt direkt neben Kibera, dem Lieblingsdrehort der wenigen Filmemacher, die an den gesellschaftlichen Realitäten Kenias Interesse zeigen. Der ewige Gärtner nach dem Roman von John le Carré kommt an Kibera nicht vorbei, und Soul Boy spielt als modernes Märchen im Herzen dieses größten der 200 Slums von Nairobi. Hier, so wird häufig zitiert, lebt ein Drittel der EinwohnerInnen der kenianischen Metropole auf weniger als zwei Prozent des Stadtgebietes. Auf Tuchfühlung neben Kibera liegt die Mittelklasse-Wohnsiedlung Ngumu Estate, eingemauert und in mehrere Lagen Stacheldraht mit Elektrozaun verpackt, mit einem einzigen eisernen Eingangstor.

Die provisorischen Straßenverkaufsstände für Holzkohle und Kerosin, Bananen und Spinat reichen bis an das Aufsichtshaus des uniformierten Wächters vom Sicherheitsdienst, der wie ein Grenzkontrolleur alle im Blick hat, die die Schranke in das Estate passieren. Genau hier hält der Stadtbus – und hier trennt sich die Gemeinschaft der Fahrgäste, die soeben noch im Stop-and-Go-Takt der Rushhour auf Rapmusik im Bus hin und her wippte. Die einen verschwinden im Inneren der gesicherten Wohnburg, wo sich praktisch-schlichte Einfamilienhäuser aneinander reihen, jedes mit einem Eisentor, viele mit voll vergitterter Terrasse. Die Wege im Estate sind breit genug für zwei Reihen parkender PKWs – Menschen sieht man keine.

Die meisten Fahrgäste schlagen 50 Meter weiter den Fußweg in das Zentrum Kiberas ein – in ein Meer von Menschenstimmen. Der schmale Pfad ist gesäumt von offenen Bretterbuden, der vordere Teil dekoriert als Verkaufsauslage mit Dingen des täglichen Bedarfs, der hintere Teil wohnlich eingerichtet. Auf dem abschüssigen Fußweg bewegen sich die Menschen balancierend von Stein zu Stein. Wer den Gehtakt unterbricht, rutscht vielleicht knöchelhoch in den Matsch und sorgt für einen Auflauf.

Monatelang ist das Wasser in Kibera knapp und wird von weither in Kanistern hergebuckelt. Es kostet hier 30 bis 40 Schilling (etwa ebensoviel Eurocent) pro 20 Liter. Die gleiche Menge kostet in den reichen Vierteln mit Fließendwasser zwei oder drei Schilling. Aber manchmal stürzt das Wasser vom Himmel herab. Erst im Mai 2012 verloren 300 Menschen in Mathare, dem zweitgrößten Slum Nairobis, durch Wassermassen ihre Unterkunft. 2010 begrub eine Matschlawine in Kibera einen Mann in seiner Hütte, die bis zu den Zuggleisen in der Talsohle mitgerissen wurde.

Planlos und vergessen

Nairobi wurde 1906 von der britischen Kolonialverwaltung als 18 Quadratkilometer großes Stadtgebiet geplant, nachdem die Eisenbahnlinie von Mombasa bis an diesen mit »kaltem Wasser« (Nairobi) gesegneten Ort reichte. Zu den ausgewiesenen Stadtbezirken gehörten das Handelszentrum, der Verwaltungsdistrikt und nach Hautfarbe getrennte Wohngebiete. Dabei hatte der Stadtrat den Wohnbedarf der afrikanischen und asiatischen Arbeiterkolonnen, die Trassen schaufelten und Gleise verlegten, unterschlagen. So entstanden die ersten informellen, provisorischen Unterkünfte. 1926 legte die Kolonialverwaltung die Größe Nairobis auf 77 Quadratmeter fest. Eine Zuweisung von Besitz entlang der Kategorie »Rasse« war zu jener Zeit verboten, die Preise bestimmten fortan die Segregation: 90 Prozent des Grundbesitzes lag in den Händen der Weißen, zehn Prozent wurde von Asiaten erworben, Afrikaner blieben eine »Randerscheinung«, die sich ihre eigenen Wohnorte schufen: Anfang der 1920er Jahre lebten rund 12.000 von ihnen in acht »afrikanischen« Stadtvierteln.

Den Masterplan von 1948 erstellten der Stadtplaner White und der Stadtsoziologe Silverman – beide aus dem Apartheid-Südafrika. Kibera wuchs in dieser Zeit beträchtlich, zudem hat der Slum eine ganz eigene Geschichte. Der Name kommt von Kibra, Dschungel. So nannten die nubischen Söldner diesen ehemals bewaldeten Ort. Hier durften sie in den 1920er Jahren bleiben, als die Kolonialarmee sie nicht mehr brauchte. Im ersten Weltkrieg hatten die Söldner aus dem Südsudan in der King‘s African Rifles für die Alliierten gekämpft. Landbesitztitel erhielten sie von den Briten keine, und bis heute kämpfen ihre Nachkommen um ihre Anerkennung als kenianische StaatsbürgerInnen.

Für die Behörden der Stadtverwaltung sind die SlumbewohnerInnen eine kritische Masse. Kibera selbst wird – wie die meisten anderen Slums auch – auf den Stadtplänen Nairobis als Terra incognita behandelt. Die Eisenbahnlinie ist die einzige Struktur, die auf dem Stadtplan »Expanded Map of Nairobi and Suburbs« von 2011 in den Quadraten L4 bis L6 zu erkennen ist – von dem Motoine River an der Südgrenze einmal abgesehen. Eine Bahnstation gibt es nicht. Dreimal wöchentlich durchquert der Zug die Hüttensiedlung – schnell genug, um zu verhindern, dass die Kinder aufspringen.

Die Ignoranz der heutigen Stadtplanungsbehörden hinsichtlich der Infrastruktur steht der kolonialen Missachtung in nichts nach. Laut UN-Habitat teilen sich in Kibera 50 Haushalte – das sind rund 800 bis 1.000 Menschen – eine Latrine. Ein staatliches Krankenhaus gibt es nicht, 80 Prozent der Hütten haben keine Elektrizität. Kibera gilt als Wohnort der Billigarbeitskräfte des größten Industriegebietes von Nairobi. Dennoch liegt die offizielle Arbeitslosigkeit weit über 50 Prozent. Ebenso hoch wird die Prozentzahl der im informellen Sektor Tätigen angegeben – überwiegend Frauen. Bei der umstrittenen Volkszählung 2009 korrigierte man die Zahl der BewohnerInnen von 1,2 Millionen auf 170.000 nach unten. Die Verteilung von Geldern für die Stadtentwicklung ist an die EinwohnerInnenzahl gekoppelt.

Ein paar junge Leute, die da leben, wo die City Map of Nairobi eintöniges Grau zeigt, wurden beim Prix Ars Electronica 2010 für die Initiative mapkibera.org als Digital Community ausgezeichnet: bei openstreetmap.org abrufbar, vermerkt der erste Lageplan des Slums öffentliche Toiletten, Apotheken, HIV-Testlabors, Schulen, Wasserzapfstellen und Waschplätze, Versammlungsorte, Kirchen, Videoshops, Metzgereien und Beauty Salons. Nach und nach gewinnen die sechs Prozent des grauen Stadtgebietes von Nairobi, auf denen die anderen 25 Slums oder 199 informellen Siedlungen liegen, an Struktur: Mittels gemeindebasierter GPS-Projekte werden diese Gebiete, in denen rund 60 Prozent der BewohnerInnen Nairobis leben, zu digital kartografierten Orten.

Tatsächlich macht es für die Wohnqualität einen Unterschied, ob man in Kianda, Mashimoni, Kisumu Ndogo, East Soweto, Laini Saba oder einem anderen Viertel innerhalb von Kibera wohnt. Die Kieze im Armenkiez Kibera haben je eigene Geschichten – aber eine gemeinsame Sprache: Sheng. Das ist eine Art Kreol auf der Basis der Amtssprache Kiswahili, vermischt mit Englisch und verschiedenen Landessprachen. Sheng wird oft als Jugendsprache und Straßenjargon abgetan. Doch die Sprache ist Ausdruck des Aufbruchs und der Ablehnung einer tribalen Politik. Sie hat längst Eingang in die Medien, Literatur und digitale Kommunikation gefunden.

Selbstermächtigung

Die wachsenden Wellblechsiedlungen an den Rändern der ostafrikanischen Metropole galten EntwicklungsstrategInnen lange Zeit als »Auswüchse« einer wirtschaftlichen und politischen Fehlentwicklung – als Hort von Krankheit und Kriminalität, als ein Ort ohne geordnete Verhältnisse. Das Wissen um das Leben im Slum wird oft von Defizitstatistiken geprägt. Auf die BewohnerInnen sind herablassende oder mitleidige Blicke gerichtet. Die Medien interessierten sich – wenn überhaupt – für Kibera-Portraits, die den vorkolonialen Fantasien über den Schwarzen Kontinent in nichts nachstehen. Das Bilfinger Berger Magazin schreibt unter der Rubrik Slum City: »Wer sagt, Kibera sei ein Armenviertel, schmeichelt diesem Ort. Kibera ist viel weniger als das. Es ist Schlamm, Müll und Gestank. Eine Jauchegrube, vollgestopft mit Menschen«.

Auch die Rede von einem »explosionsartigen Wachstum« hat nicht ausgedient. Jede zweite Frau zwischen 12 und 49 Jahren sei schwanger, die meisten ungewollt, verlautbaren ausländische Hilfsorganisationen. Besorgt zeigen sie sich über die »Seuchengefahr«, die Hygiene, die Kriminalität. Beim Zitieren der Gewaltverbrechen wird im Schulbuchverlag Klett Terra auf »diktatorische Slum Lords« verwiesen. Verschwiegen bleibt die verbreitete Straflosigkeit bei Kriminalitätsdelikten oder der fehlende Zugang zu Rechtshilfe. Unhinterfragt bleibt, warum die Polizei sich um nichts kümmert oder warum Gewaltverbrechen erst gar nicht zur Anzeige gebracht werden.

»Ruft diese Hotline an, wir kommen sofort. Nein, wir sprechen nicht mit eurem Lehrer, nicht mit eurem Vater, wenn ihr das nicht wollt. Wir suchen mit euch zusammen nach einer Lösung.« Die Korogocho Selfdefenders kommen aus dem gleichnamigen Slum am östlichen Ende der Stadt. Drei Frauen in schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift No means No schreiben eine Handynummer an die Tafel. Dann trainieren sie weiter, kicken, rufen, schreien. Jede Woche üben sie in der staubig-heißen Glory Secondary mit 8- bis 18-jährigen Mädchen unüberhörbar die Sätze: »Fasse meine Brust nicht an. Begrabsche mich nicht. Lass mich sofort los, hau ab.« Die Gruppierung appelliert an die eigene Stärke: »Wir warten nicht, bis es passiert ist. Wir wollen gewaltsamen Übergriffen vorbeugen.«

Lina, Norah und Helen sind Mitglied des Vereins Nomeansnoworldwide.org, in dem auch eine Gruppe über 60-jähriger Frauen regelmäßig trainiert. Koch FM, das erste freie Ghetto-Community-Radio Nairobis, berichtete über ihre Gewaltpräventionsstrategie. Inzwischen sind die Selfdefenders täglich in den städtischen Bussen in acht Slums unterwegs. In einer Studie stellen sie 2011 fest: Von Vergewaltigungen, sexuellen Belästigungen und Übergriffen sind ein Viertel aller Mädchen in den Slums betroffen – nach dem Training trifft es noch neun Prozent.

Koch FM ist ein Tor in die gut vernetzte, sozial bewegte Szene Nairobis. Man nehme den Neunzehner nach Kariobangi, dann ein Fahrradtaxi. Die Adresse? Einfach Koch FM. Jeder kenne den Ort, versichert Stephen Nyash, Gründer der Radiostation (vgl. iz3w 315). Über den Äther lasse sich am schnellsten eine kritische Menge mobilisieren. In den roten Containern der Radiostation treffen sich überwiegend junge Leute, die nicht hinnehmen, dass die ihrem Wohnviertel zustehenden öffentlichen Gelder im Wirrwarr des Beschaffungswesens verlustig gehen – und auf privaten Konten landen.

Der Sender liegt mitten im drittgrößten Slum von Nairobi. Korogocho wächst ähnlich schnell wie Kibera. Einige BewohnerInnen verdienen

ihr Geld in den Fabriken der Sonderexportzonen. Hauptarbeitgeber ist die Mülldeponie Dandora, auf der 2.500 AnrainerInnen Wiederverwertbares sortieren. Sie extrahieren Metall, Gummi und Batteriesäure aus dem Abfall und atmen mit den Schwelbränden Dioxine und Furan ein. Seit dem World Urban Forum, das erstmals in Nairobi 2001 stattfand, ist die Deponie ein umkämpftes Terrain. Während die einen auf ihre für 2013 anberaumte Schließung bestehen, fürchten andere um den eigenen Arbeitsplatz.

Das große Abräumen

Auch in Korogocho, was soviel heißt wie »ohne irgendetwas«, ist die Wasserversorgung miserabel. Verbreitet ist die Methode, Wasser in 2-Liter-Plastikflaschen abgefüllt acht Stunden der Sonne auszusetzen, um Keime abzutöten, bei Bewölkung zwei Tage. Das reiche zur Desinfektion, versichert Lydia Kauma von einem Community-Wasserprojekt. Das Dach des Wasserhäuschens von Korogocho, in dem für drei Schilling gekackt und für fünf Schilling geduscht werden kann, gewährt einen Blick aus der Vogelperspektive über das Viertel. Am Abend sieht man auf den rostigen Dächern kleine Lichtpunkte von den PET-Flaschen, die in fast jedes Wellblech eingelassen sind. So kommt – als Ersatz für die fehlende Glühbirne – wenigstens etwas Licht in die Dunkelheit der fensterlosen Hütten. Zeitung lesen, Hausaufgaben machen oder Briefe schreiben ist so auch ohne Kerosinlampe möglich.

Etwa zwei Drittel der 140.000 Haushalte in Korogocho zahlen Miete – wobei 40 Prozent derjenigen, die das Mietgeld kassieren, außerhalb des Viertels leben. Das Land gehört der Regierung. Die »informelle Siedlung« darf nach Ankündigung deshalb innerhalb von 48 Stunden geräumt werden. Verwüstungen und Räumungen sind Teil der Geschichte fast jeder Slumsiedlung in Nairobi – egal, ob der Landbesitz in privater oder öffentlicher Hand liegt. Schon 1938 wurde das »afrikanische« Viertel Pangani geräumt, nachdem europäische NachbarInnen sich über die »Brutstätte von Krankheiten und Verbrechen« beschwert hatten. Waruku wurde gleich mehrmals abgebrannt und zerstört. Hier siedelten 1966 viele Hausangestellte der ehemaligen Kolonialregierung, als sie nicht mehr gebraucht wurden.

Mathare, der heute zweitgrößte Slum, entstand bereits 1921. Der Kern wurde als Zentrum des antikolonialen Mau-Mau Widerstandes 1951 von Bulldozern der Kolonialverwaltung überrollt. Heute sorgt das umstrittene Landeigentum in den Vierteln von Mathare für Unsicherheit. Eine eher junge Siedlung ist Kosovo, die nach der Zerstörung von Kwanduru 2001 gegründet wurde, und deren BewohnerInnen seither mit der Drohung der nächsten Räumung leben. Corner Mbaya wurde 1972 errichtet, als es im Ghetto Village zu eng wurde. Seit die Weltbank mit dem Stadtrat Pläne für dieses Gebiet ausgehandelt hat, kam es immer wieder zu Räumungsandrohungen. Doch die BewohnerInnen, wie auch viele andere SlumbewohnerInnen, klagen auf Ersatz. Verliert ein Slum eine Klage, wirkt sich das, so befürchtet die Rechtshilfeorganisation Pamoja Trust, auf alle anderen Fälle rechtlich aus.

Wählt die Geier ab

Die Stadtregierung agiert derzeit ohne legale Grundlage: Der Masterplan von 1973 verlor seine Gültigkeit im Jahre 2003. Streng genommen sind alle seither gebauten Häuser illegale Gebäude. Dank fehlender Pläne ist die Willkür besonders groß. Klagen gegen Räumungsbescheide werden meistens abgeschmettert. AktivistInnen und Selbsthilfegruppen sprechen von Land-Grabbing im Slum.

In den Behörden hingegen ist seit dem World Urban Forum 2001 viel von Slum-Upgrading die Rede. So auch im Rahmen des Baus einer neuen Umgehungsstraße in Kibera. Im Juni 2012 rechnen deshalb 600 Menschen täglich mit der Räumungsklage. Ihre Häuser sind bereits mit einem weißen Kreuz gekennzeichnet. Die meisten gehören den Nachfahren der nubischen Söldner an. Ihre Klage wurde im Juni abgelehnt. Das alles, meint das Medienkollektiv Voice of Kibera, weil die Straße um einen mehrstöckigen Wohnblock eines Investors herumgeleitet werden muss. Der Wohnblock steht bisher leer. VideoaktivistInnen berichten regelmäßig, ihr Kibera Twitter Feed tickt sekündlich, das Kibera News Network KNN informiert kritisch.

»Langfristig werden diese Leute es nicht akzeptieren, dass sie verhungern sollen, obwohl sie riechen können, wann wir Chapatis essen«, sagte der ehemalige Abgeordnete Paul Muite in einem Interview. Doch was werden die Menschen tun? Seit März verschönern politische Künstler unter dem Namen No Vultures mit Wandmalereien die Innenstadt. Sie klagen die Bereicherung der politischen Eliten an, die Korruption, den Filz. »Wählt die Geier ab«, steht auf den Tags.


Martina Backes
ist Mitarbeiterin im iz3w.

332 | Wem gehört die Stadt?
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