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Sie sind hier: Startseite Zeitschrift Ausgaben 363 | Gegen sexualisierte Gewalt Der blinde Fleck - Wenn sexualisierte Gewalt politisch motiviert ist

Der blinde Fleck - Wenn sexualisierte Gewalt politisch motiviert ist

Die sexuellen Übergriffe der Kölner Silvesternacht 2015 haben die Stimmungslage in Deutschland verändert. Seither wird viel über sexuelle Gewalt durch Geflüchtete berichtet. Rechte nutzen die Berichte für sich. Viele Linke und Feministinnen treten dieser Instrumentalisierung entgegen. Aber eine feministische Position muss auch Ursachenforschung betreiben.

von Hannah Wettig

Im September schlug der bayrische Innenminister Alarm: Die Anzahl der Vergewaltigungen sei in der ersten Hälfte des Jahres um 50 Prozent gestiegen.[1] In 18 Prozent der Fälle sind Zuwanderer tatverdächtig, also ungefähr neunmal so häufig wie es ihrem Bevölkerungsanteil entspräche. Kurz darauf stellte sich heraus: Der Innenminister meinte gar nicht Vergewaltigungen, sondern alle Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung – und deren Anstieg war zu erwarten, da 2016 das Sexualstrafrecht verschärft wurde.

Doch das ändert nichts daran, dass Zuwanderer – darunter versteht die Polizei Asylbewerber, Geduldete und Bürgerkriegsflüchtlinge – überproportional unter den Tatverdächtigen sind. Das war auch schon im Lagebericht des Bundeskriminalamts für das Jahr 2016 so, wenn auch mit neun Prozent weniger dramatisch.[2] Bei allen Straftaten sind Zuwanderer, egal welcher Herkunft, überproportional vertreten. Gründe dafür sind unter anderem, dass Zuwanderer eine besonders prekäre Gruppe bilden, viele junge Männer darunter sind, es einige kriminelle Banden gibt, aber auch, weil sie eher angezeigt werden. Darum hat nur ein Vergleich der Gruppen untereinander eine belastbare Aussagekraft. Es gibt Schwerpunkte: Während Menschen aus der erweiterten Nahost-Region unterproportional häufig bei Einbrüchen vertreten sind, sind sie es bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung weit überproportional.

Gerade aus feministischer Sicht sollte eine ernsthafte Analyse dieses Zusammenhangs stattfinden. Sexuelle Gewalt zu bekämpfen gehört nicht ohne Grund zu den wichtigsten Anliegen des Feminismus. Wenn Übergriffe im öffentlichen Raum zunehmen, schränkt das den Bewegungsspielraum von Frauen empfindlich ein. Eine gleichberechtigte Gesellschaft ist dann nicht mehr möglich.

 

Wie beim Oktoberfest?

Leider hat eine junge Riege feministischer Journalistinnen sich schon der Zur-Kenntnisnahme des Problems verweigert. Nach den Ereignissen in der Silvesternacht 2015 in Köln erklärten diese, es sei ein rassistisches Hirngespinst, die massiven Angriffe auf Frauen als ein neues Phänomen zu beschreiben. So etwas gäbe es schließlich auf jedem Oktoberfest. Andere fanden, es sei zwar ein ungewöhnliches Verbrechen geschehen, aber nur wer RassistIn sei, interessiere sich dafür, wer es verübt habe.[3]

Seitdem herrschte lange Schweigen zu dem Thema. Mit den neuen Polizeistatistiken flammte die Debatte wieder auf. Doch noch immer wird jederR, die das Problem auch nur beschreibt, Rassismus unterstellt. So schreibt Magdalena Müssig im Freitag (vom 22.9.2017) in ihrer Replik auf Ulrike Heidenreichs Artikel „Die Rechte der Frauen sind genauso schutzbedürftig wie die der Flüchtlinge“ (in der Süddeutschen vom 20.9.2017) gleich dreimal, dass sie Heidenreich ja keine AfD-Nähe unterstelle, aber …

Müssigs Hauptargument bleibt, dass „Sexismus nicht mit den Geflüchteten nach Deutschland gekommen“ ist. Wohl wahr. Trotzdem kommt man der Ursache näher, wenn man sich die Gruppe anschaut, bei der das Problem mit Abstand am häufigsten vorkommt. Immerhin gesteht sie ein: Man müsse gegen „erstarkende fundamentalistische Bewegungen aus allen Richtungen“ kämpfen. Islamismus als solchen zu benennen, hat sie sich wohl nicht getraut.

In den linksliberalen Medien zitiert man derweil SozialarbeiterInnen mit kulturellen Entschuldigungen. Die jungen Männer hätten ein anderes Verständnis im Umgang mit und der Annäherung an Frauen, man müsse wohl mehr aufklären. Hinter solchen Erklärungen steckt der irrige Glaube, es handele sich bei sexueller Gewalt um falsches Balzverhalten. Der Täter wolle Sex und wisse nicht, wie er das adäquat kommunizieren könne.

Bei sexueller Gewalt geht es aber fast nie um den falsch ausgedrückten Wunsch nach Sex. Studien von PsychologInnen haben gezeigt, dass es den meisten Vergewaltigern eher um Gewalt und Macht geht, als um Sex.[4] Feministinnen, auch intersektionelle wie Stefanie Lohaus, Antje Schrupp oder Anne Wizorek haben stets diese Erkenntnis auf die vereinfachte Regel herunter gebrochen: „Sexuelle Gewalt hat nichts mit Sexualität zu tun.“ Ganz so einfach ist es zwar nicht, aber die Richtung stimmt.

Sexuelle Gewalttäter nehmen Frauen oder das konkrete Opfer nicht als gleichwertige Menschen wahr. Darum sollte jede Feministin aufschreien, wenn wohlmeinende FlüchtlingsexpertInnen sexuelle Gewalt als kulturelles Missverständnis interpretieren. Zwar gibt es bei Menschen aus anderen Kulturen andere Codes für die Bekundung von Interesse. Doch wer sich einfach in der Geste vertut, macht einen Rückzieher bei Protest oder ist schlimmstenfalls beleidigt. Wer nach deutschem Gesetz Vergewaltigung oder Nötigung begangen hat, hat keinen Rückzieher gemacht, sondern wollte sein Opfer erniedrigen.

Bekämpfen kann man Gewalt nur, wenn man die Motive versteht. Darum ist es nicht egal, wer die Täter sind. Eine solche Argumentation mag vordergründig gegen Forderungen nach Ausweisung von Flüchtlingen gerichtet sein. Zu Ende gedacht, leistet sie aber genau solchen ‚Lösungen’ Vorschub. Wenn wir uns weigern, darüber nachzudenken, was das Problem ist, dann bliebe uns nur, den statistischen Zusammenhang zur Kenntnis zu nehmen.

 

Anzeige unter Lebensgefahr

Anfang 2016 schrieben die Feministinnen Anne Wizorek und Stefanie Lohaus nach den Kölner Ereignissen den Artikel: „Die Rape Culture wurde nicht nach Deutschland importiert – sie war schon immer da.“[5] Sie definierten: „Dieser Begriff beschreibt Gesellschaften, in denen sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung verbreitet sind und weitgehend toleriert werden.“ Die Toleranz zeigt sich ihrer Ansicht nach in geringen Verurteilungsquoten und Hürden, sexuelle Gewalt zu benennen und anzuzeigen. Den Opfern wird nicht geglaubt oder ihnen wird eine Mitschuld gegeben. Das ist häufig so in Deutschland, aber noch weit häufiger in mehrheitlich muslimischen Gesellschaften.

Eine junge Frau in Nordafrika, Syrien oder Afghanistan, die eine Vergewaltigung anzeigt, riskiert nicht nur, dumm dazustehen, wenn man ihr nicht glaubt. Sie riskiert ihr Leben. Nicht in allen Schichten der Gesellschaft, aber durchaus in den meisten hätte sie die Ehre der Familie beschmutzt, sollte der Sex einvernehmlich gewesen sein. Auch wenn sie sich einer Situation ausgesetzt hat, weil sie ohne Not ohne männliche Begleitung aus dem Haus gegangen ist, kann sie als ehrlos betrachtet werden. Solchen Frauen droht Verstoßung oder Mord.

Selbst wenn man ihr glaubt, muss sie womöglich ihren Vergewaltiger heiraten. Dass er dadurch straflos ausgeht, wurde erst in jüngster Zeit in einigen Ländern abgeschafft: Ägypten 1999, Türkei 2005, Marokko 2014, Libanon und Jordanien 2017. In Algerien, Libyen, Syrien, Irak und Palästina gilt das Gesetz noch, in Afghanistan wird die Regel ohne Gesetz angewendet. Dennoch werden in einigen nordafrikanischen Ländern mehr Vergewaltigungen angezeigt als in Deutschland, und daraus kann man angesichts dieser Hürden schließen: Sie kommen sehr viel häufiger vor.[6]

Dafür gibt es eine Reihe plausibler Gründe. Der Psychologe Nicolas Groth stellte in den USA bei verurteilten Vergewaltigern fest, dass 40 Prozent von ihnen sexuellen Missbrauch erfahren hatten. Berichte über sexuellen Missbrauch von Jungen gibt es im Nahen Osten viele, statistische Daten gab es bisher keine. Eine kürzlich erschienene Untersuchung aus Israel belegt nun im kleinen Rahmen, was viele ExpertInnen vermutet haben. Die ForscherInnen stellen eine besonders hohe Opferrate bei arabischen Jungen fest: 28 Prozent erlebten sexuellen Missbrauch im Vergleich zu 17 Prozent der jüdischen Jungen. Besonders auffällig ist das umgekehrte Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen: In der arabischen Gruppe erlebten 19 Prozent der Mädchen sexuellen Missbrauch.[7]

Diese hohen Missbrauchsraten von Jungen können mit einer spezifischen Sexualmoral erklärt werden: Dazu gehört die Vorstellung, dass ein zerstörtes Jungfernhäutchen die Ehre der gesamten Familie angreift. Die sexuelle Frustration ist allgemein hoch. Auch das könnte man als „Vergewaltigungskultur“ bezeichnen.

 

Bedrohung der männlichen Sphäre

Die ägyptischen Feministinnen Hind Ahmad Zaki and Dalia Abd Alhamid meinen die politische Kultur, wenn sie von einer „Kultur sexueller Gewalt“ sprechen.[8] Ihrer Argumentation liegen die theoretischen Konzepte der Feministin Diana Russels und des Psychologen Richard Johnson zugrunde. [9] Johnson entwickelte die „Gender Konflikttheorie“ basierend auf seiner Beobachtung, dass sexuelle Gewalt besonders häufig auftritt, wo die Frauenemanzipation Fortschritte macht. Er erklärt dies damit, dass Männer, die entsprechend traditioneller Rollenbilder sozialisiert sind, das Hereindrängen von Frauen in männliche Sphären als Bedrohung empfinden.

Das war in westlichen Gesellschaften vor 20 Jahren ähnlich – Sexualverbrechen kamen damals  häufiger vor als heute. Zaki and Alhamid stellen die Bedeutung von öffentlicher und privater Sphäre heraus. Sexuelle Belästigung ist in Ägypten endemisch, nach einer UN-Studie erleben sie 99,6 Prozent aller Frauen. Anders als in Europa kommen Formen sexueller Gewalt weit häufiger im öffentlichen Raum vor. Straße und öffentlichen Nahverkehr nennen Frauen als häufigsten Ort der Belästigung. Die Täter sind, ebenfalls anders als in Europa, meist Unbekannte: Nur sieben Prozent der Befragten nannten Freunde und Verwandte, weitere zehn Prozent Kollegen. Belästigung geht am häufigsten aus von Taxifahrern, Ladenbesitzern, Polizisten und Männern, die auf der Straße rumhängen.[10]

Nach der Revolution 2011 stieg die sexuelle Gewalt auf den Straßen deutlich an. Es kam zu Gruppenangriffen auf Demonstrantinnen. Zind und Alhamid bringen den Anstieg mit der größeren Präsenz von Frauen im öffentlichen Raum und ihrer aktiven Rolle in der Revolution in Zusammenhang. Dies sei der Regierung und reaktionären Gesellschaftsschichten ein Gräuel gewesen. Frauen aus dem öffentlichen Raum zu drängen, wurde zu einer erwünschten Handlung.

Andere Autorinnen beobachten eine Zunahme von sexueller Gewalt seit den 1980er Jahren und bringen dies ebenfalls in Verbindung mit der stärkeren Präsenz von Frauen bei gleichzeitiger sozialer Desintegration von Männern.[11] Bildungsprogramme führten in vielen Ländern in den späten 1970er Jahren zur höheren Erwerbstätigkeit von Frauen. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit. Männer verloren ihre Rolle als Ernährer, ohne dass sich ihnen ein neues Rollenmodell anbot. Frauen sind für sie die Ursache ihrer Malaise und werden zum Hassobjekt.

Während überall auf der Welt Frauen in solchen Umbrüchen Ziel von Ressentiments werden, erfährt die abwertende Haltung und Gewalt gegen sie in islamischen Ländern noch mal eine deutliche Verstärkung durch islamistische Propaganda. Der Islamismus bedient punktgenau die Minderwertigkeitsgefühle von Männern, die angesichts einer stecken gebliebenen Modernisierung an den Rand gedrängt werden.

 

Politisch motivierte Vergewaltigung

Islamisten propagieren alte Rollenbilder und wollen Frauen im öffentlichen Raum unsichtbar machen. Frauen, die ohne Kopftuch und ohne männliche Begleitung auf die Straße gehen, werden als Huren verunglimpft. Zuweilen rufen sie sogar zur Vergewaltigung  auf, wie der salafistische Prediger Abu Islam, der über Demonstrantinnen hetzte: „Diese Mädchen sind nackt, unanständig, Prostituierte und keine rote Linie. Sie gehen dorthin, um vergewaltigt zu werden. Nebenbei sind 90 Prozent von ihnen Kreuzfahrer“ (gemeint ist: Christinnen).

In einem solchen Kontext ist Vergewaltigung eindeutig politisch. Flüchtlinge, die in die Zielgruppe von Islamisten fallen, bringen diese politische Kultur mit. Warum sollten sie auch die psychologisch entlastende Haltung ablegen, wenn sie sich hier wieder in einer sozial marginalisierten Situation wiederfinden und in noch viel größerem Maße Frauen im öffentlichen Raum begegnen, denen sie sich unterlegen fühlen?

Das Täterverhalten in Köln war in besonderem Maße auffällig. Die betroffenen Frauen schilderten, wie Männergruppen sie einkreisten und gezielt zugriffen. Männliche Begleiter wurden gewalttätig separiert. Dabei wurde nicht einmal der Versuch unternommen, sexuelle Befriedigung zu erzielen. Es ging den Tätern allein darum, ihre Opfer zu erniedrigen.

Dieses Verhalten gleicht den sexuellen Angriffen auf Demonstrantinnen in Ägypten und Tunesien während der Revolution. Darum liegt die Vermutung nahe, dass es sich auch in Köln um „politische“ sexuelle Gewalt handelte. Politisch in dem Sinne, dass die Tat Ausdruck einer Geisteshaltung ist oder sogar ein bewusstes Statement.

Elaine Replogle hat für den Fall der CNN-Reporterin Lara Logan, die 2011 auf dem Tahrir-Platz in Kairo von einem Mob vergewaltigt wurde, Kriterien herausgearbeitet, die diese Art des sexuellen Angriffs von anderen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unterscheidet: Totale Öffentlichkeit, hohe moralische Übereinstimmung der Täter, obwohl die Art der Tat in keinster Weise kulturell oder sozial legitimiert ist.[12]

Diese Kriterien stimmen auch für die Ereignisse in Köln. Andere Flüchtlinge aus arabischen Ländern brachten ihre Abscheu und Fassungslosigkeit zum Ausdruck. Die Taten setzten sich über mehrere kulturelle Tabus hinweg: Mob-Angriffe auf Frauen des Gastlandes, Demütigung ihrer Männer und die hohe Öffentlichkeit.

Repogle zieht eine Analogie zu Vergewaltigung als Kriegswaffe im Fall von Lara Logan. Das scheint ein bisschen weitgegriffen. Allerdings kann das politische Statement, das in solchen sexuellen Angriffen steckt, durchaus als Feindseligkeit gegenüber der Gesamtgruppe, der die Frauen aus Sicht der Täter zugehören, interpretiert werden.

In Ägypten attackierten Muslimbrüder gezielt säkular-demokratische Demonstrantinnen sexuell, weil sie die Männer dieser politischen Richtung demütigen wollten. Welche Gesamtgruppe die Täter von Köln im Sinn hatten, wird wohl ein Rätsel bleiben, denn wegen des Versagens der Polizei wurden nur einige Diebe gefasst, nicht aber die, denen es um den sexuellen Angriff ging.

Derartige Angriffe entspringen dem politisch untermauerten Hass auf eine Menschengruppe. Dabei ist es nicht entscheidend, ob die Täter Mitglieder einer politischen Gruppe sind oder ob sie nur Versatzstücke einer Ideologie übernommen haben. Die Tat bleibt trotzdem politisch. Die Ideologie des Islamismus, die diese Gewalt hervorbringt, sollte daher in gleicher Weise wie der Rassismus bekämpft werden. Es wäre schön, wenn sich jemand wie Magdalena Müssig traute, das Wort Islamismus zumindest mal hinzuschreiben.

 

Hanna Wettig schreibt als Journalistin seit 20 Jahren über die arabische Welt. Sie arbeitet für die nordirakische Organisation WADI und engagiert sich bei der Initiative "Adopt a Revolution – den syrischen Frühling unterstützen".

 

Anmerkungen


[1]
Vergewaltigung in Bayern: Zahlen, die verstören. Süddeutsche Zeitung, 13.9.2017

[2]
Kriminalität im Kontext von Zuwanderung. Bundeslagebild 2016, BKA

[3]
U.a. Ayhan B. Eren, Antje Schrupp: Flüchtlinge und Rassisten. Freitag, 8.1.2016

[4]
Thomas Brand (2005): Verurteilte Sexualstraftäter. Evaluation ambulanter psychotherapeutischer Behandlung.

[5]
Vice, 6.1.2016

[6]
WomenStats.org

[7]
Rachel Lev-Wiesel et al.: Prevalence of Child Maltreatment in Israel: A National Epidemiological Study, 2016

[8]
Hind Ahmad Zaki/ Dalia Abd Alhamid: Women As Fair Game in the Public Sphere. A Critical Introduction for Understanding Sexual Violence and Methods of Resistance. In: Jadaliyya, 9.7.2014

[9]
Diana Russel (1975): The Politics of Rape. Richard Johnson (2013): Rape and Gender Conflict in a Patriarchal State.

[10]
UN Women (2013): Sexual Harrassement in Egypt

[11]
Fatima Mareah Peoples (2008): Street Harassment in Cairo. A Symptom of
Disintegrating Social Structures

[12] Vgl. u.a.: Elaine Replogle: Reference Groups, Mob Mentality, and Bystander

 

Intervention: A Sociological Analysis of the Lara Logan Case; in: Sociological Forum 2011

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