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365 | Pressefreiheit

- nicht überall erhältlich

Die iz3w erscheint in einem Land mit einer „guten Situation“ für Presseerzeugnisse (globaler Index der Reporter ohne Grenzen). In vielen Ländern ist die Lage infolge von Repressionen „sehr ernst“, zum Beispiel in China, in Iran oder Sudan. Auch in Ländern zwischen diesen Extremen kann freier Journalismus lebensgefährlich sein, etwa in Mexiko.

Dabei sind die Meinungs- und Pressefreiheit Grundvoraussetzungen für Gesellschaften, die aufgeklärte Zustände und Partizipation an politischen Entscheidungen anstreben. Es geht um demokratische, freiheitliche und soziale Regeln, die einerseits im Bewusstsein, andererseits als verbindliche Rechte verankert sind. Wir lassen Personen zu Wort kommen, die sich für diese Ziele einsetzen, und fragen uns: Wie sehen die Produktionsbedingungen für die Berichterstattung weltweit aus? Wozu braucht es freie Medien? Wo fängt die Repression an und auf welche Weise wirken sich neue Medien auf die Berichterstattung aus?

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Inhaltsübersicht

Im Kriechgang gegen Aufrechte
Hefteditorial

 

Themenschwerpunkt: Pressefreiheit

Presse(un)freiheit weltweit
Editorial zum Themenschwerpunkt

Ein Recht ohne Geltung
Die Pressefreiheit steht weltweit unter Beschuss
von Anton Landgraf

Katz und Maus
Im Nahen Osten und in Nordafrika bleibt die Pressefreiheit umkämpft
von Judith Pies

Tausendmal dieselbe Seite Eins
Die Volksrepublik China hat viele Medien und eine Meinung
von Astrid Lipinsky

Dogmatisch unabhängig
Pressevielfalt trotz dominanter Regierungspolitik in Namibia
von Reinhart Kößler

»Viele üben Selbstzensur«
Interview mit Bob Rugurika aus Burundi über Radioarbeit im Exil

Brasilien guckt in die Röhre
Die Freiheit der Medien ist auch eine Frage des Eigentums
von Nils Brock

»Repression war immer vorhanden«
Interview mit dem Schriftsteller Doğan Akhanlı über seine Verfolgung durch die Türkei

Strategien des Widerstands
In der Türkei ist die Meinungsfreiheit weiter umkämpft
von Oliver Kontny

»Schreib doch mal was Positives«
Freier Journalismus zwischen Engagement und Desinteresse
von Andrea Jeska

So frei wie sie erkämpft wurden
Essay zum dialektischen Verhältnis von Freiheit und Unfreiheit in Meinung und Rede
von Georg Seeßlen

 

Politik und Ökonomie

Syrien: Tödlicher Frieden
Das Assad-Regime herrscht weiter kompromisslos
von Jan-Niklas Kniewel

Simbabwe: Politik des Weitermachens
Ein neuer Präsident und alte Probleme
von Alex Veit

Kolumbien: Ein neues El Dorado
Lokale Gemeinden wehren sich gegen den Goldabbau
von Dorothea Hamilton

 

Kultur und Debatte

1968: Révolution Afrique
Der Mai 1968 war nicht auf die Metropole Paris beschränkt
von Bernard Schmid

Sexismus: #MeToo auf Arabisch
Wie im Nahen und Mittleren Osten sexualisierte Gewalt thematisiert wird
von Jan Düsterhöft

Sklaverei: »Während der ganzen Reise mussten sie nackt bleiben«
Drei Romane untersuchen die Sklaverei in den USA
von Birgit Huber, Sieglinde Krause, Tina Bolg und Sigrid Weber

Briefe an die Redaktion


Rezensionen

Ngugi wa Thiong‘o:
Dekolonisierung des Denkens

Christian Jakob, Simone Schlindwein:
Diktatoren als Türsteher Europas

Bini Adamczak: Beziehungsweise Revolution
Manfred Hildermeier: Geschichte der Sowjetunion 1917-1991
Deutungskämpfe zum Jahrestag der Revolution

Najem Wali:
Die Balkanroute

Paul Garson:
African Colonial Prisoners of the Germans

 

Hier geht es zu allen Aktivitäten rund um das 50-jährige Jubiläum des iz3w.

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