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Belletristik

Aram Ziai (Hg.): Postkoloniale Politikwissenschaft
Haiti, 1791: Drei Jahre nach der Ausrufung von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit während der Französischen Revolution beginnen SklavInnen auf Haiti einen Aufstand. Sie kämpfen für wahre Gleichberechtigung und gegen die Kolonialmacht Frankreich. Mehr als hundert Jahre später und einen Kontinent entfernt setzen sich 1929 Igbo- und Ibibio-Frauen im heutigen Nigeria sowohl gegen die britische Besatzung als auch gegen lokale patriarchale Strukturen zur Wehr.
Comics über Flucht
Das allgegenwärtige Thema Flucht und Migration ist schon seit einiger Zeit auch in der deutschsprachigen Comic-Szene angekommen. Entgegen der Vorbehalte Einiger eignet sich das verspielte Medium Comic sehr gut, um abstrakte und große Themen wie Fluchtursachen vielschichtig auf eine persönliche Ebene zu bringen und zugleich politisch zu sein.
Bernhard Jaumann: Der lange Schatten.
Verlag Kindler/ Rowohlt, Reinbek 2015. 320 Seiten, 19,95 Euro.
Wojciech Jagielski: Wanderer der Nacht.
Eine Reportage. Transit 2010. 270 Seiten, 18,80 Euro.
Chimamanda Ngozi Adichie: Americanah
S.Fischer, Frankfurt am Main 2014. 608 Seiten, 24,99 Euro.
Alan pauls: Geschichte der Haare
(Originaltitel: Historia del pelo, Übersetzung: Christian Hansen). Klett-Cotta, Stuttgart 2012. 223 Seiten, 18,95 Euro.
Habib Mazini/ Alexis Logié: Die Wut der kleinen Wolke
Geschichte aus der Wüste. Edition Orient, Berlin 2011. 28 Seiten, 14,90 Euro
Helon Habila: Öl auf Wasser
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2012. 240 Seiten, 24,80 Euro
Beqë Cufaj: projekt@party
Aus dem Albanischen von Joachim Röhm. Secession Verlag, Zürich 2012. 160 Seiten, 19,95 Euro
Allgegenwärtige Gewalt
Andreas Böhm: Teuflische Schatten. Zwei Frauen gegen die Mara Salvatrucha. Horlemann Verlag, Berlin 2011. 298 Seiten, 19,90 Euro.
Christian Kracht: Imperium
Kiepenheuer und Witsch, Köln 2012. 256 Seiten, 18,99 Euro.
Saleh »Gadi« Johar: Of Kings and Bandits
The Making of a Child Warrior. Negarit Media 2010. 327 Seiten, 19,95 US-Dollar.
Fabien Didier Yene: Bis an die Grenzen
Chronik einer Migration. Drava Verlag, Klagenfurt 2011. 222 Seiten, 19,80 Euro.
Tendai Huchi: Der Friseur von Harare
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2011. 280 Seiten, 19,90 Euro.
Amir Hassan Cheheltan: Amerikaner töten in Teheran
Ein Roman über den Hass in sechs Episoden. C. H. Beck, München 2011. 189 Seiten, 18,95 Euro.
Emmanuel Dongala: Gruppenfoto am Ufer des Flusses
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2011. 339 Seiten, 22 Euro.
Janne Teller: Krieg
Stell dir vor, er wäre hier. Hanser, München 2011. 64 Seiten, 6,90 Euro.
Ghada Abdelaal: Ich will heiraten!
Partnersuche auf Ägyptisch. Lenos Verlag, Basel 2010, 218 Seiten, 14,90 Euro.
Stefanie-Lahya Aukongo: Kalungas Kind
Wie die DDR mein Leben rettete. Rowohlt Verlag, Reinbek 2009. 257 Seiten, 11,99 Euro.
Reza Kahlili: A Time to Betray
The Astonishing Double Life of a CIA Agent inside the Revolutionary Guards of Iran. Threshold Editions, New York 2010. 340 Seiten, circa 20 Euro.