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Sachbuch

Ta-Nehisi Coates: We Were Eight Years in Power
An American Tragedy. One World Publishing Co., New York 2017. 400 Seiten, 16,99 Euro. Ta-Nehisi Coates: We Were Eight Years in Power. Eine Amerikanische Tragödie. Hanser, Berlin 2018. 416 Seiten, 25 Euro.
Maria Tekülve, Theo Rauch: Alles neu, neu, neu! in Afrika
Vier Jahrzehnte Kontinuität und Wandel in der sambischen Provinz. Verlag Hans Schiler, Berlin/Tübingen 2017. 280 Seiten, 19,80 Euro.
Julia Ebner: Wut
Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen. Theiss Verlag, Darmstadt 2018. 336 Seiten, 19,95 Euro.
Barbara Lüdde/ Judit Vetter (Hg.): Our Piece of Punk
Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen. Ventil Verlag, Mainz 2018. 160 Seiten, 20 Euro.
Jacqueline Jones: Goddess of Anarchy
The Life and Times of Lucy Parsons, American Radical. Basic Books, New York 2017. 447 Seiten, 21,75 Euro.
Larissa Borkowski: Castros Erbe
Vorspann
Andrea Böhm: Das Ende der westlichen Weltordnung
Vorspann
Bastian Bretthauer/Susanne Lenz/Jutta Werdes (Hg.): Kambodscha
Vorspann
Thomas Wagner: Die Angstmacher
1968 und die Neuen Rechten. Aufbau Verlag, Berlin 2017. 352 Seiten. 18,95 Euro.
Jeffrey Herf: Undeclared Wars with Israel
East Germany and the West German Far Left, 1967-1989. Cambridge University Press, New York 2016. 493 Seiten, ca.27 Euro.
Tuvia Tenenbom: Allein unter Flüchtlingen
Ein moralisches Vorzeigeprojekt
Christiane Bürger: Deutsche Kolonialgeschichte(n)
Koloniales Proletariat?
Günter Giesenfeld. Brennpunkt Vietnam
Begegnungen mit Vietnam
Claus Leggewie/Erik Meyer (Hg.): Global Pop
Weltmusik ist mehr eine hegemonial konstruierte Sammelkategorie an exotisierten Klängen als ein Musikgenre. Sie ist das Thema der Enzyklopädie Global Pop. Das Buch zur Weltmusik wurde herausgegeben von den Politikwissenschaftlern Claus Leggewie und Erik Meyer. In einer Zeit, in der die Vinyl-Schallplatte ihr Revival feiert und HipsterInnen die Plattenläden von New York, London, Paris und Tel Aviv nach Klängen aus Caracas, Istanbul, Kingston oder Kinshasa durchforsten, erscheint der Band zur rechten Zeit.
Stefan Vogt: Subalterne Positionierungen
»Jetzt aber hat der Jude mit dem katastrophalen Vorgang, den er in den Völkern miterlebte, bestürzend und erleuchtend das große Leben der Gemeinschaft entdeckt«, urteilte Martin Buber 1916 angesichts des Ersten Weltkrieges. Der Kern seines Gedanken war, dass die durch Assimilation vom eigentlichen Judentum entfremdete jüdische Minderheit Europas durch die nationale Erweckung eben jenes Gemeinschaftsgefühl erleben konnte, das es zu einem selbstbewussten und gleichwertigen Volk erwachsen ließe.
Reinhart Kößler/Henning Melber: Völkermord – und was dann?
»Ey, Deutschland, ich sage es noch mal: Leg erst mal Rechenschaft ab für den Holocaust, leg erst mal Rechenschaft darüber ab, wie du in Namibia 100.000 Menschen umgebracht hast. Ihr seid das letzte Land, das die Türkei mit dem sogenannten Völkermord an den Armeniern beschuldigen kann.«
Rita Kesselring: Bodies of Truth
Die Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) in Südafrika gilt als Vorbild für die Aufarbeitung von Gewaltverbrechen in diktatorischen Regimen. Mit ihr wurde das Verzeihen und Vergeben zwischen großherzigen Opfern und reumütigen TäterInnen beschworen.
Sabine Hess et al. (Hg.): Der lange Sommer der Migration.
Dass der Begriff des Grenzregimes in aktuellen Debatten verankert ist, geht auch auf die Arbeiten aus der gleichnamigen Buchreihe zurück. Mit Grenzregime III erschien nun der jüngste Band.
Marion Hulverschiedt, Hendrik Dorgathen (Hg.): Raus Rein
Von 1898 bis 1944 existierte in Witzenhausen die einzige Kolonialschule des Deutschen Reiches. In ihren Gebäuden befindet sich heute das Deutsche Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (DITSL). Auch dieses ist – so wie die bis 1944 betriebene Kolonialschule – ein privates Forschungsinstitut. Einige Räume der ehemaligen Klosteranlage sind heute durch das Institut an die Agrarwissenschaftliche Fakultät der Universität Kassel vermietet. Damit liegen die Grenzen zwischen privater Einrichtung und öffentlicher Forschung bedenklich nah beieinander.
Christiane Lewe, Tim Othold und Nicolas Oxen (Hg.): Müll
Das Aussortierte wurde verworfen, vergessen, vermieden oder verschwendet, verwahrt und dann bestenfalls verwaltet. Zumindest dort, wo eine Verwaltung bezahlbar oder aus hygienischen Gründen angeordnet ist. Im Zeitalter des Recyclings wird das Aussortierte zunehmend auch verwandelt und wiederverwertet.