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Sachbuch

Monika Krause: Das gute Projekt
Monika Krause analysiert in ihrem Buch Das gute Projekt einen Teilausschnitt des weltweiten Systems humanitärer Hilfe, und zwar die Arbeitsweise der großen westlichen nicht-staatlichen humanitären Organisationen.
William Andrews: Die japanische Rote Armee Fraktion
Nach 1968 spaltete sich die japanische Studierendenbewegung in zahlreiche konkurrierende Gruppen. Über die bekannteste und umstrittenste Gruppierung ist nun ein schmales Buch erschienen: Die japanische Rote Armee Fraktion von William Andrews.
Stephan Grigat (Hg.): Iran, Israel, Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel und Atomprogramm
Der von Stephan Grigat herausgegebene Sammelband soll einen umfassenden Überblick über die Beziehungen zwischen Iran, Israel und Deutschland geben, ohne in die im Diskurs üblichen Verallgemeinerungen zu verfallen. Rezension von Till Schmidt.
Christiane Grefe: Global Gardening
„Und jetzt ist die Bioökonomie wieder da“, schreibt die Wissenschaftsjournalistin Christiane Grefe zu Beginn ihres Buches "Global Gardening. Bioökonomie – neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?". Sie kenne das Konzept aus den 1980er Jahren.
Ta-Nehisi Coates: We Were Eight Years in Power
Acht journalistische Texte von Coates liefern eine scharfe Analyse des amerikanischen Rassimus und seiner Implikationen für Obamas Präsidentschaft.
Maria Tekülve, Theo Rauch: Alles neu, neu, neu! in Afrika
Selbstkritische Langzeitevaluation von fast vier Jahrzenten entwicklungspolitischer Projektarbeit in Sambia.
Julia Ebner: Wut
Das populärwissenschaftliche Buch verortet menschenverachtende Einstellung bei den islamistischen und rechten "Extremen" - und erteilt so der gesellschaftlichen Mitte die Absolution.
Barbara Lüdde/ Judit Vetter (Hg.): Our Piece of Punk
Unterschiedliche queer-feministische Perspektiven liefern einen Blick auf Genderrollen und Emanzipationsmöglichkeiten in der Punkszene.
Jacqueline Jones: Goddess of Anarchy
Die Biographie liefert ein umfassendes Bild der (afro-)amerikanischen Anarchistin Lucy Parson - ohne sie dabei als Göttin zu verklären.
Larissa Borkowski: Castros Erbe
Vergleichende Studie über die juristische Verwirklichung von Gleichheit im kubanischen Sozialismus.
Andrea Böhm: Das Ende der westlichen Weltordnung
Reiseberichte mit Humor, Empathie und kluger politischer Analyse zu Orten, die nicht auf den gängigen touristischen Reiserouten liegen.
Bastian Bretthauer/Susanne Lenz/Jutta Werdes (Hg.): Kambodscha
24 politische Beiträge liefern eine vielfältige Einführung in die jüngere Geschichte und Gegenwart des Landes, das sich auf dem Weg in eine Diktatur befindet.
Thomas Wagner: Die Angstmacher
Wagner sucht für sein Buch Kontakt mit den ProtagonistInnen der Neuen Rechten, um ihr ambivalentes Verhältnis zur 68-Revolution zu untersuchen - ohne ihnen dabei ein Podium zu gewähren.
Jeffrey Herf: Undeclared Wars with Israel
Herf thematisiert den unerklärten Krieg, den die DDR und die radikale Linke Westdeutschlands gegen Israel führten. Eine Studie, die schnellstmöglichst ins Deutsche übersetzt werden sollte.
Tuvia Tenenbom: Allein unter Flüchtlingen
Die Reportage bietet aufschlussreiche Einsichten in die deutsche Realität, in der Menschen auf der Flucht allzu oft zu Objekten degradiert werden, die auf die Gnade der GastgeberInnen hoffen müssen.
Christiane Bürger: Deutsche Kolonialgeschichte(n)
Wie ging die Geschichtswissenschaft im geteilten Deutschland mit dem kolonialen Genozid an den Herero und Nama um? Eine Analyse, die wegen des bis heute widersprüchlichen Umgangs der BRD mit den Kolonialverbrechen von großer Aktualität ist.
Günter Giesenfeld: Brennpunkt Vietnam
Eine Aufsatzsammlung aus 40 Jahren Beschäftigung des Autors mit Vietnam. Die persönlichen Eindrücke und Texte zu Politik, Geschichte und Kultur des Landes zwingen dazu, genau hinzusehen, Zusammenhänge zu entdecken und voreilige Schlüsse zu vermeiden.
Claus Leggewie/Erik Meyer (Hg.): Global Pop
Weltmusik ist mehr eine hegemonial konstruierte Sammelkategorie an exotisierten Klängen als ein Musikgenre. Sie ist das Thema der Enzyklopädie Global Pop. Das Buch zur Weltmusik wurde herausgegeben von den Politikwissenschaftlern Claus Leggewie und Erik Meyer. In einer Zeit, in der die Vinyl-Schallplatte ihr Revival feiert und HipsterInnen die Plattenläden von New York, London, Paris und Tel Aviv nach Klängen aus Caracas, Istanbul, Kingston oder Kinshasa durchforsten, erscheint der Band zur rechten Zeit.
Stefan Vogt: Subalterne Positionierungen
»Jetzt aber hat der Jude mit dem katastrophalen Vorgang, den er in den Völkern miterlebte, bestürzend und erleuchtend das große Leben der Gemeinschaft entdeckt«, urteilte Martin Buber 1916 angesichts des Ersten Weltkrieges. Der Kern seines Gedanken war, dass die durch Assimilation vom eigentlichen Judentum entfremdete jüdische Minderheit Europas durch die nationale Erweckung eben jenes Gemeinschaftsgefühl erleben konnte, das es zu einem selbstbewussten und gleichwertigen Volk erwachsen ließe.
Reinhart Kößler/Henning Melber: Völkermord – und was dann?
»Ey, Deutschland, ich sage es noch mal: Leg erst mal Rechenschaft ab für den Holocaust, leg erst mal Rechenschaft darüber ab, wie du in Namibia 100.000 Menschen umgebracht hast. Ihr seid das letzte Land, das die Türkei mit dem sogenannten Völkermord an den Armeniern beschuldigen kann.«