Georg Lutz
Georg Lutz ist langjähriges Mitglied des iz3w. Er hat 2024 am Themendossier »Multiple Krise« mitgewirkt.
Veröffentlichungen:
Klimaschutz in der Defensive
Klimaschutz war mal politischer Schwerpunkt, doch in der Vielfachkrise verliert er an Priorität. Die Rezension beleuchtet Sighard Neckels Analysen und die Idee eines sozial-ökologischen Umbaus über Infrastruktur statt Verzichtspolitik.
Eine Familiengeschichte in Albanien
Lea Ypis Bücher erzählen Albaniens Geschichte im 20. Jahrhundert – vom Osmanischen Reich über Faschismus und Sozialismus bis zur Krise der 1990er. Im Zentrum steht eine Familiengeschichte zwischen Ideologie, Überleben und Wandel.
Die Linke und der Krieg
Georg Lutz analysiert, wie die Linke historisch und aktuell auf Kriege reagiert – zwischen nationalistischer Sackgasse, internationaler Solidarität und der Suche nach emanzipatorischen Lösungen.
»KI könnte eine neue Schlüsseltechnologie sein«
Wie verändert KI Arbeit, Konkurrenz und Kapitalismus? Im Interview erklären Schneider und Syrovatka, warum KI eine neue Schlüsseltechnologie sein könnte – und was das für das neoliberale Akkumulationsregime bedeutet.
Künstliche Intelligenz wälzt alles um?
Der Kommentar von Georg Lutz beleuchtet, wie KI die globale Arbeitswelt umkrempelt – zwischen gigantischen Investitionen, möglichem KI-Crash und prekären Bedingungen für Klickarbeiter*innen im globalen Süden.
Von der Vision zur Dystopie
Douglas Rushkoff zeichnet den Aufstieg der Tech-Elite nach – und wie diese ein Mindset entwickelte, das einem Paralleluniversum gleicht, ohne die gesellschaftlichen Konsequenzen dafür tragen zu müssen.
»Das ist Nekropolitik pur«
Die Covid-19-Pandemie ging mit Anzeichen für eine verfehlte Gesundheitspolitik und soziale Misere einher. Mit welchen kritischen Theorien lässt sich diese Krise produktiv begreifen? Wir führten dazu ein Interview mit Nadja Meisterhans.
Die Renaissance des militärischen Denkens
Militärisches Denken steht zunehmend gut im Kurs. Die gefühlte Ausweglosigkeit in Nahost und in der Ukraine befeuern den Militarismus, der mit dem War on Terror eröffnet wurde. Deeskalierendes Denken droht dabei zunehmend auf der Strecke zu bleiben. Ein Kommentar.
»Wir finden den Weg im Gehen«
Die 1950er- bis 1970er-Jahre gelten als Fortschrittszeitalter. Die Gegenwart erscheint eher regressiv. Rahel Jaeggi diskutiert das im Buch »Fortschritt und Regression« und hier im Interview.
Reportagen gegen das Vergessen
Navid Kermani nimmt uns mit auf eine Reise von Madagaska bis Äthiopien und zeigt uns die kolonial geprägte Realität des afrikanischen Kontinents. Dabei geht es auch darum, was eine gute Reportage ausmacht.
Keine folgenlose Soap
In »Deals mit Diktaturen« verdeutlicht Frank Bösch die Gratwanderungen bundesdeutscher internationaler Beziehungen. Er zeigt, wie sich die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und anderen Ländern veränderten und wo es Konstanten gab.
»Zwischen Skylla und Charybdis«
Die Weltwirtschaft stagniert, doch altbekannte Wege der Krisenlösung durch ressourcenintensives Wachstum verbieten sich aus ökologischen Gründen. Im Interview konstatiert der Jenaer Wirtschaftssoziologe Klaus Dörre eine »Zangenkrise«.