Lars Springfeld

Veröffentlichungen:

Fünf malische Soldaten vor einer Mauer, mit Maschinengewehren in den Händen
Malische Soldaten üben den Nahkampf | Foto: Peter Seidler / U.S.Army

Mali nach den Anschlägen

Die Anschläge vom 25. April er­schüt­ter­ten Mali. Lars Springfeld analysiert, warum viele Menschen trotz Schock an der Regierung festhalten und weshalb Sicherheit, Sou­ver­äni­tät und politische Öffnung künftig zusammen gedacht werden müssen.

Ansicht aus der Vogelperspektive auf die dicht bewohnte Stadt
Migrant*innen afrikanischer Herkunft leben in Libyen völlig isoliert und in ständiger Angst vor willkürlichen Verhaftungen. Auch in der Hauptstadt Tripolis. Längst hat sich das Stadtbild entsprechend verändert | Foto 2007: Patrick André Perron | CC BY 3.0 wikimedia

»Geoutet zu werden kommt einem Todes­urteil gleich«

Ende der Nothilfe? Willkür und Gewalt gegen Migrant*innen in Libyen -die Frauen­rechts­aktivistin Yasar Alameen berichtet über sich schließenden Räume und Risiken für humanitäre Arbeit

Ein grüner Banner hängt an einem roten Gerüst. Darauf steht: For Food Sovereignty & Global Freedom of Movement!
Bei dem Workshop auf dem Transborder Camp in Nantes im August 2025 ging es um Klimagerechtigkeit. Auch beim diesjährigen Agrikulturfestival in Freiburg hat das Netzwerk Afrique-Europe-Interact Klimagerechtigkeit gefordert - etwa auf diesem Banner. Quelle: Lars Springfeld

»Eine der größten Unge­rechtig­keiten unserer Zeit«

Warum siedelt ein Viehhirt wegen der Klimakrise 800 Rinder in Guinea um? Und was schuldet Europa Westafrika für Klima­schäden? Darüber diskutieren Teilnehmende und Aktivist*innen aus Niger, Mali, Togo und Guinea in einem Workshop zu Klima­gerechtigkeit.

Luftaufnahme der Küstengemeinde Anlo Beach in Ghana, Blick auf die teils überfluteten und zerstörten Häuser der Fischer
Klimakrise in Anlo Beach, Ghana. Zahlreiche Meerwärts gelegene Häuser wurden 2021 durch eine Sturmflut zerstört oder unbewohnbar | Foto: Coastal Management, Cape Coast

Wenn das Meer kommt

Anlo Beach ist eine von vielen Fischergemeinden an der Westafrikanischen Küste, die vom Klimawandel betroffen sind. Im November 2021 wurden Häuser von einer Sturmflut weggespült.

Auf dem Strand läuft ein Mann mit Wasserkanistern, im Hintergrund Holzboote, die Geflüchtete über den Seeweg aus dem Senegal wegbringen
on hier aus brechen gelegentlich auch Geflüchtete auf, über denn Atlantik Richtung Kanaran: Fischerhafen in Ngor, Dakar, Senegal | Foto bildertexten

Komplexe Realitäten

Sahel: Der Klima­wandel verschlimmerte schon vor 40 Jahren Dürren. Nun verschärft er Bodenerosion, Klima­flucht, ungewollte Migration und politische Instabilität.

Mann zeigt auf ein trockenes Flussbett im Norden Togos
Tchakedjeri Sama ist Präsident eines örtlichen Komitees für regionale Entwicklung. Er zeigt auf den heiligen Ort Kokonima im Fluss Bolé und das trockene Flussbett | Filmstill: Lars Springfeld

»So kämpfen wir gegen die Erwärmung«

Die einen pflanzen Bäume und düngen biologisch, die anderen wandern ab. Eine togoische Medien­aktivistin aus Freiburg meint, es braucht soli­darische Aktionen.

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