Lars Springfeld
Veröffentlichungen:
»Das Asylsystem ist nicht anders als ein Gefängnis«
GEAS in Kraft: Die Strategie, Europas liberale Grundwerte im Inneren durch eine härtere Migrationspolitik an den Außengrenzen zu bewahren, ist offenbar nicht aufgegangen.
Ohne Brot kein Frieden
Vor dem Hintergrund der Angriffe vom 25. April 2026 in Mali beleuchtet der Beitrag die Arbeit der Friedensorganisation EIRENE und ihrer Mitarbeiter François Tendeng und Moctar Kamara, die ausschließlich mit der Zivilbevölkerung an konkreten Konfliktursachen wie Korruption, Fehlinformation und Perspektivlosigkeit arbeiten. Dabei wird deutlich, dass Friedensarbeit an ihre Grenzen stößt, wo wirtschaftliche Not herrscht, denn es gibt keinen Frieden ohne Brot.
Mali nach den Anschlägen
Die Anschläge vom 25. April erschütterten Mali. Lars Springfeld analysiert, warum viele Menschen trotz Schock an der Regierung festhalten und weshalb Sicherheit, Souveränität und politische Öffnung künftig zusammen gedacht werden müssen.
»Geoutet zu werden kommt einem Todesurteil gleich«
Ende der Nothilfe? Willkür und Gewalt gegen Migrant*innen in Libyen -die Frauenrechtsaktivistin Yasar Alameen berichtet über sich schließenden Räume und Risiken für humanitäre Arbeit
»Eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit«
Warum siedelt ein Viehhirt wegen der Klimakrise 800 Rinder in Guinea um? Und was schuldet Europa Westafrika für Klimaschäden? Darüber diskutieren Teilnehmende und Aktivist*innen aus Niger, Mali, Togo und Guinea in einem Workshop zu Klimagerechtigkeit.
»In Museen und Laboratorien hat man die Köpfe unserer Ahnen gefunden.«
Vor über 100 Jahren haben die deutschen Kolonialherren gegen die kamerunische Volksgruppe der Maka gekämpft. Ihre Anführer wurden hingerichtet. Im März 2025 besuchten die heutigen Nachfahren erstmals die menschlichen Überreste ihrer Ahnen. Die liegen in Kartons verpackt in der Universität Freiburg.
Zwangsarbeit und der faschistische Einfluss in Nordafrika
Aomar Boum erzählt – ausgehend von den jüdisch-muslimischen Beziehungen in den 1930er-Jahren – die Folgen der Vichy-Herrschaft für die Juden und Jüdinnen Nordafrikas. Denn auch dort hatten die faschistischen Achsenmächte Lager aufgebaut und Zwangsarbeit eingeführt.
Edenistische Verhältnisse
Daniel Bendix setzt sich in seinem Roman »Hotel Castoria« auf satirische Weise mit Alltagsrassismus und neoliberaler Ausbeutung im universitären Umfeld auseinander.
»Die Unsicherheit ergibt einen Cocktail, der jederzeit explodieren kann.«
Wirklich ruhig scheint es in der DR Kongo nie zu sein. Doch seit Anfang diesen Jahres ist die Situation im Osten des Landes weiter eskaliert. Was sind die Motive der involvierten Akteure M23, Ruanda und Uganda?
»Zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags kamen die Maschinen«
In Abidjan wird an einer 37 Kilometer langen Metrolinie quer durch die Stadt gebaut. Täglich könnte sie eine halbe Million Menschen transportieren. 13.448 Personen entlang der Bahnstrecke müssen weichen. Kwame Kassi Célistin wurde vertrieben.
Wenn das Meer kommt
Anlo Beach ist eine von vielen Fischergemeinden an der Westafrikanischen Küste, die vom Klimawandel betroffen sind. Im November 2021 wurden Häuser von einer Sturmflut weggespült.
Komplexe Realitäten
Sahel: Der Klimawandel verschlimmerte schon vor 40 Jahren Dürren. Nun verschärft er Bodenerosion, Klimaflucht, ungewollte Migration und politische Instabilität.
»Alle sind eingeladen, Bäume zu pflanzen!«
Bei Radio Tchaoudjo in Sokodé in Togo diskutierten Aktivist*innen über Umgangsstrategien mit dem Klimawandel. In ökologischen Formen der Land- und Forstwirtschaft sehen sie vielversprechende Alternativen.
»So kämpfen wir gegen die Erwärmung«
Die einen pflanzen Bäume und düngen biologisch, die anderen wandern ab. Eine togoische Medienaktivistin aus Freiburg meint, es braucht solidarische Aktionen.
Wenn das Meer kommt, das Salz und der Klimawandel
Der südnordfunk sprach mit Bewohner*innen der Gemeinde Anlo Beach einem Experten des Center for Coastal Management über Küstenerosion, Klimawandel und untätige Politik