Winfried Rust
Winfried Rust arbeitet im iz3w.
Veröffentlichungen:
Rechter Kulturkampf: Macht, Mythos und Widerstand
Der rechte Kulturkampf ist global auf dem Vormarsch. Doch ein genauer Blick zeigt: Kultureller Widerstand, Spott und kreative Protestformen setzen den autoritären Projekten Grenzen.
Militarisierung als Folge von Vielfachkrise und Autoritarismus
Die Welt erlebt eine neue Ära der Militarisierung: Autokratische Staaten, Rüstungsindustrie und Milizen treiben Konflikte voran. Der Artikel analysiert Ursachen, globale Machtverschiebungen und Folgen für Frieden und Gesellschaft.
»Die Tendenz geht in Richtung größerer Kontrolle«
Die Möglichkeiten für kritischen Journalismus in Indonesien werden trotz Schwierigkeiten genutzt. Hendra Pasuhuk über zunehmende staatliche Kontrolle und die Zukunft des kritischen Journalismus.
Meine Klassenzugehörigkeit
Unser Autor oszilliert zwischen dem selbstverwalteten iz3w und der Altenpflege. Letztere wird durch das neoliberale Gesundheitssystem zur Pflegehölle.
Flucht ohne Wiederkehr
In ihrem Buch Wo die Geister tanzen erzählt Joana Osman eine palästinensische Fluchtgeschichte, die mehrere Generationen betrifft und die Lebensrealität in der Diaspora beschreibt
Erst sanktioniert, dann hofiert
Die Russische Föderation ist internationalen Sanktionen ausgesetzt. Dennoch schafft es die russische Regierung unter Purin im Wochentakt, die außenpolitische Isolation zu unterlaufen und autoritäre Bündnisse zu schmieden.
Verhängnisvolle Differenz
Vor 30 Jahren hielt der Kulturtheoretiker Stuart Hall in Harvard seine Vorlesungen über Das verhängnisvolle Dreieck – Rasse, Ethnie, Nation. Darin setzte er sich mit „dem Wesen kultureller Differenz“ auseinander.
Mein Vater und sein Geist
Im Roman »Vaters Meer« begibt sich der junge Yunus auf die Suche nach seinem verlorenen Vater. Aus Erinnerungen bauen sich eine Kindheitsgeschichte in Hannover, die Migrationsgeschichte der Eltern sowie deutsch-türkische Geschichte zusammen.
Der Rückkehrer
In »Der Afrik« erzählt Sven Recker von dem klaffenden Abgrund der Pfaffenweiler Migrationsgeschichte: 1853 schickte man die Hungerleider des Dorfs mit falschen Versprechungen nach Algerien ins Verderben.
Märchen aus dem Abendland
In »Unser Deutschlandmärchen« erzählt Dinçer Güçyeter autobiographisch von einem türkischen Jungen, der in der niederrheinischen Provinz aufwächst. Eine Familiengeschichte geprägt von Armut, Patriarchat und anatolischem Konservatismus.
»Inakzeptabel hohe Kosten«
Rechte Parteien versuchen weltweit, Maßnahmen gegen den Klimaschutz auszubremsen. Das ist ein Problem für den Klimaschutz und für die politische Kultur.
»Keiner von beiden kann gewinnen«
Seit dem 15. April 2023 kämpfen im Sudan zwei militärische Verbände um die Macht: die sudanesische Armee gegen die Rapid Support Forces. Die iz3w sprach mit dem Sudan-Experten Mario Wolf über die zwei zentralen Kriegsakteure.
Raus aus den Sozialhilfe-Schuhen
Saam und Narim wachsen als Kinder eines iranischen Kommunisten in Neukölln auf. Die Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein und erfahren doch beide, dass sie auf unsichererem Grund wandeln als die gleichaltrigen Mittelschicht-Kids.
Gehorchend schreiten wir voran
Eine Tour durch Asien offenbart, dass dort autoritäre Einstellungen und Regierungsweisen ihren festen Platz haben. Deren Kosten für das soziale Zusammenleben sind hoch. Wo liegen ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten?
Alles muss raus
Welche Auswirkungen haben ethnologische Sammlungen, Raubkunst und Gebeine aus ehemaligen Kolonien inbegriffen, auf die deutsche Gesellschaft? Eine Rückgabe – wie kann sie gelingen?
»Wer wird durch staatliche Restitution empowered?«
Inwieweit beinhaltet die Rückgabe von Kulturgütern den Willen zur Wiedergutmachung sowie eine tatsächliche Reparation? Editorial zum Dossier über die internationale Restitutionsdebatte