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Science-Fiction – Aliens, Utopien und der ganze Rest

Außerdem:

  • Stürzende Denkmäler
  • Corona in den Philippinen
  • HipHop in der DDR


380 | Oktober / September 2020

 

Science-Fiction bietet so viel mehr als Eskapismus in ferne und scheinbar fremde Welten. Science-Fiction kann eine kritische Analyse der gegenwärtigen Gesellschaft liefern. Der Perspektivenwechsel ermöglicht die neue Sicht auf: Was tun wir hier? Der Blick in die Zukunft fragt: Was wird daraus?

Beispielsweise Grenzen sind dann wie von Zauberhand, utopisch, weggewischt. Oder, dystopisch, rigide festbetoniert. Wie wird dies in afrofuturistischen Romanen ausgeführt? Welche Rolle spielt Science-Fiction in autoritären Regimen? Oder wie inspiriert sie den Feminismus?

In unserem Schwerpunkt werfen wir einen Blick auf den emanzipatorischen Gehalt des Genres und erkunden außerdem, welche unterschiedlichen Gesellschaftsentwürfe in Ländern wie Kuba, Nigeria, Indien oder China erdacht werden.

Themen­schwerpunkt: Science-Fiction

Editorial

Martin Luther King war ein Trekkie
von iz3w redaktion

Ziemlich am Anfang – ein Krieg der Sterne
Geschichte und Entwicklung von Science-Fiction
von Franz Rottensteiner

African Science-Fiction is still Alien
Was können der US-amerikanische Afrofuturismus und die afrikanische Science-Fiction?
von Diana Haußmann

Was wäre, wenn es kein Geschlecht gäbe?
Das machtkritische Potential der feministischen Science-Fiction
von Alice Rombach

Nazis in Reichsflugscheiben
Rechte machen mit Untergangsszenarien Propaganda
von Jean-Philipp Baeck

»Science-Fiction gewinnt in China an Einfluss«
Interview mit dem chinesischen Autor Cixin Liu

Sozialismus am Wegesrand
Zur sowjetischen Science-Fiction-Literatur
von Matthias Schwartz

»Wir wollen Science-Fiction aus seiner anglophonen Hülle herauslösen«
Interview mit Bodhisattva Chattopadhyay über Science-Fiction in Indien

Transdimensionale und kulturpolitische Grenzen
Science-Fiction auf Kuba
von Nikolas Grimm

Black Heroes for Future
Konstruktionen, Unterdrückungen und Bearbeitungen des Schwarzen
von Georg Seeßlen

 

 

Hefteditorial

Deutsche Projektionen
von iz3w redaktion

Politik und Ökonomie

Corona: Das Leben im New Normal
Corona verändert den Alltag in den Philippinen
von Sophie Thomas

Antiziganismus: »Man kann dieser Rhetorik nicht entkommen«
Interview mit Magdalena Marsovszky über Antiziganismus in Ungarn

Neukaledonien: Richtung Kanaky
Ein Referendum entscheidet über die Souveränität Neukaledoniens
von Adèle Cailleteau

Chile: Venceremos!
Warum der chilenische Weg zum Sozialismus ein Vorbild sein kann
von Nils Brock

Denkmalstürze I: Stürzende Altbauten
Die Denkmalproteste bezeugen kritisches Geschichtsbewusstsein

Denkmalstürze II: Eine neue Konsequenz
Auch in Belgien und den Niederlanden geht es gegen Kolonialdenkmäler
von Tobias Müller

Denkmalstürze III: »Diese Denkmäler verherrlichen Verbrechen«
Interview mit Karfa Diallo über Denkmalproteste in Frankreich

Denkmalstürze IV: Mit einer Lüge aufräumen
Über die Statuenstürze in den USA
von Kathi King

Kultur und Debatte

Musik: »Ein Hauch von New York«
Interview mit Leonard Schmieding über HipHop in der DDR

Sklaverei: Das verschwundene afrikanische Erbe
Der Sklavenhandel am Persischen Golf
von Oliver Schulten

 

Rezensionen

Natasha A. Kelly (Hg.): Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte
Sichtbarmachung, Historiografie und Konzeptualisierung der Black Experience in der BRD

Helge Schwiertz: Migration und radikale Demokratie. Politische Selbstorganisation migrantischer Jugendlicher in Deutschland und den USA
Kämpfe migrantischer Jugendlicher um Rechte und Teilhabe

Gord Hill: Antifa – Hundert Jahre Widerstand
Der Comic feiert die Held*innen der Vergangenheit und Gegenwart

Olivia Wenzel und Mirna Funk
Rezension der Romane 1000 Serpentinen Angst und Winternähe

5,00 

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