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Alle Beiträge mit Bezug auf das Land Ecuador

Unterm Radar blickt auf unterbelichtete und vernachlässigte Nachrichten aus dem Globalen Süden

Unterm Radar im November

Kurz­nachrichten global

Unsere monatlichen Kurz­nach­richten aus dem Globalen Süden: Massaker in El-Fasher, Sudan, Proteste in Tan­sania, Deporta­tionen auf Pazifik­insel und indigener General­streik in Ecuador.

von Johanna Bächle und Henrike Stier

Wahlen in Ecuador: Präsident Noboa verstärkt Sicherheitspolitik gegen Drogenhandel, fördert Extraktivismus und Handel mit China/USA. Containerschiff in Hafen.

Zwischen Bananen, Drogen­handel und Gewalt

Im April 2025 wurde Präsident Noboa bei Stich­wahlen in Ecuador wiedergewählt. Das Land steht in engem Zusammen­hang mit globalem Handel, Sicher­heits­poli­tik und Drogen­regu­lierung – wodurch die Wahlen auch Aus­wirkungen auf Deutsch­land haben.

Grenzübergang zwischen Kolumbien und Ecuador bei der Rumichaca-Brücke.

Ein heiliges Visum?

Ecuador gilt als eines der jüngsten Aus­wanderungs­länder. Wie sonst in Latein­amerika: Der zentrale Grund ist die ange­spannte wirtschaft­liche Lage. Aber es liegt auch an der Politik, dem Extraktivis­mus und der wachsen­den Krimi­nalität.

Wandmalerei, Mural, mit einer farbenfrohen Figur, welche Bücher und Stifte in Händen hält und für Bildung wirbt

Decolonize Utopia!

Es gibt viele verschie­dene Zugänge zur Bedeutung von Utopien. Was trennt und was vereint die Zukunfts­vor­stellungen indigener Aktivist*innen und pro­gressiver Science Fiction? Und: Sind Utopien universali­sierbar?

Militär im Dialog mit Zivilist*innen

Autoritär gelöst?

In Ecuador hat Präsident Daniel Noboa den Verbrechern den Krieg erklärt und zeigt dabei seine auto­ritären Ambi­tionen. Die Ur­sachen der Krimi­nalität werden sich jedoch militä­risch nicht bekämpfen lassen.

Mitglieder des Kollektivs Yasunidos bringen Kisten voller Unterschriftenlisten zur Nationalen Wahlbehörde

»Wir können nicht auf die nächste Klima­konferenz warten«

Der Kampf für den National­park Yasuní in Ecuador mündet in einem Referendum, das die Erdöl­förderung verbietet. Die Klima­bewegung setzt dadurch ein Zeichen für demo­kratische Entschei­dungen und gegen Extrak­tivismus.

Das Foto zeigt eine Maschine, die für den Bergbau genutzt wird. Sie bohrt an einem Erdhügel in einem Tagebaugelände. Vor dem Förderrad der Maschine steht ein Bauarbeiter, der die Maschine beaufsichtigt.

Energiewende, Rohstoffe und Extraktivismus in Lateinamerika

Lithi­um, Kupfer, Kobalt: Europas Energie­wende verschärft die Nach­frage nach Roh­stoffen in Latein­amerika. Unsere Autor*­innen zeigen, wie Ex­traktivis­mus Umwelt zerstört, Gewalt fördert und soziale Un­gleich­heit vertieft – und warum „grünes Wachstum“ kein Ausweg ist.

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