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Alle Beiträge mit Bezug auf das Land Kongo, Demokratische Republik

Unterm Radar blickt auf unterbelichtete und vernachlässigte Nachrichten aus dem Globalen Süden

Unterm Radar im Juni

Kurz­nachrichten global

Unsere monatlichen Kurz­nachrichten aus dem Globalen Süden: Nazi­material in Argentinien, Luft­angriff auf eine Schule in Myanmar und die Lage der Opposi­tion in Tansania und Cote d’Ivoire.

von David Hermann und Niklas König

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist die Stadt Goma von der Rebellengruppe M23 fast vollständig eingeschlossen.

Goma ist belagert

In der DR Kongo eskaliert der Konflikt mit der Rebellen­gruppe M23. Die Stadt Goma ist fast voll­ständig einge­schlossen. Die Aus­einander­setzung droht auch das Verhältnis zu Ruanda, das die M23 unterstützt, massiv zu ver­schlech­tern.

In der Filmszene des Science-Fiction Films »Neptune Frost« zeigen die Protagonist*innen der neokolonialen Ordnung den Mittelfinger

Erinnerungen an die Zukunft

Der Schwerpunkt »Hacking Time Mines« auf dem Freiburger »Festival Of Trans­cultural Cinema« stellte Filme vor, die nicht nur Kritik an der Aus­beutung des afrikanischen Kontinents üben, sondern auch kraft­volle Gegen­visionen präsentieren.

DR Kongo: Vertriebene Familien fliehen zu Fuß mit großem Gepäck. Links sitzen UN-Soldaten der MONUSCO-Mission auf einem Wagen.

Der lange Schatten des Genozids

Seit der Offensive der M23-Miliz im Osten der DR Kongo Anfang letzten Jahres mehren sich Hassrede und Angriffe gegen vor Ort lebende Tutsi.
Vertreter*innen warnen vor einem weiteren Genozid.

Ein U-Boot läuft, flankiert von zwei kleinen Begleitschiffen, in einen Hafen ein.

Im Fahrwasser der Supermächte

Der geopolitische Großkonflikt zwischen China und den USA ist brisant. Kleinere Staaten sollen sich positionieren. Die Fallbeispiele der Demokratischen Republik Kongo und Singapur zeigen, dass sie dennoch eine eigene Agenda verfolgen.

zwei Arbeiter schürfen in einer Kobaltmine in Handarbeit einen Tunnel

Abbauen und Abliefern

Die DR Kongo hat die größten Kobalt­vorkommen weltweit. Bei der Bevölkerung kommt von diesem potentiellen Reichtum kaum etwas an, das hat historische Gründe. China investiert, doch die meisten Schürfer bleiben arm.

Sitzungssaal Vereinte Nationen mit Stühlen von Schweden, Senegal, African Union

Die UN und das postkoloniale Afrika

Die Vereinten Nationen sollten Frieden und Menschenrechte weltweit sichern – doch am postkolonialen Afrika zeigt sich, wie sehr Machtinteressen und alte Abhängigkeiten ihre Wirksamkeit begrenzen. Eine Analyse über Anspruch, Wirklichkeit und globale Ungleichheit.

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