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Alle Beiträge zum Thema Antirassismus

Nahaufnahme von Malcolm X im Gericht von Queens, er trägt Anzug und Brille

Zur politischen Gegen­wart von Malcolm X

Die Unversöhnlichkeit bewahren

Der Schwarze Bürger­rechtler Malcolm X verband Anti­rassismus, Aktivismus und Schwarze Wut zu einem Ruf nach Freiheit – sein Wider­stand und Vermächt­nis bekommen in Zeiten erstarkender rassistischer Gewalt und Black Lives Matter neue Aktualität.

von Georgiana Banita

Refugees Welcome Demo gegen Rassismus. Eine Reihe geflüchteter Männer demonstriert mit überm Kopf gekreuzten Armen in einer Menschenmenge.

Aus Bewegungs­geschichte lernen

Angesichts einer immer restriktiveren Migrations­politik steht die anti­rassistische Bewegung mit dem Rücken zur Wand. Ein Rückblick auf die Rolle des Jahres 2015 und die Folgen für die Bewegung lohnt sich.

Umkämpfte Festung

Seit 2015 werden Grenz­zäune in Europa massiv ausgebaut. Auch die Grenzen des Sag- und Machbaren ver­schieben sich weiter nach rechts. Wie wurde die regressive Spirale in der Migrations­politik in Gang gesetzt und wie steht die anti­rassistische Bewegung da?

Der Willkommenssommer 2015 als Ergebnis migrantischer Arbeit. Wandmalerei einer Frau mit Kopftuch, die ein Boot mit flüchtenden Menschen auf dem Kopf trägt.

Utopisches Erinnern für eine bessere Zukunft

Der Moment der Soli­dari­tät im Sommer 2015 war das Ergebnis jahre­langer Ver­schie­bungen im gesell­schaft­lichen Diskurs, an­ge­trieben von migran­tischen Kämp­fen um soziale und poli­tische Rechte. Die Er­innerung daran ist ge­rade heute ent­scheidend.

Rassistische Gewalt nimmt zu. Refugees Welcome scheint vergessen. Graffiti mit Boot mit Menschen vor einem Haus an der Spree

Zwei Angriffe pro Tag

Es gleicht einer Parallel­realität: Pro Tag kommt es zu durch­schnittlich zwei Angriffen auf geflüchtete und rassifizierte Menschen. Diese verharm­loste und unsicht­bare Gewalt wollen wir hier sichtbar machen.

Die Situation Geflüchteter im Sommer der Migration 2015 und zehn Jahre später. Flüchtende Menschen schlafen auf Kartons auf dem Boden eines Bahnhofs.

Was übrig bleibt

Das, was einst ‚Willkommens­kultur‘ genannt wurde, scheint verblasst. Angesichts der Normali­sierung massiver Gewalt an den Grenzen und rassist­ischer Hetze, fragt sich: Wo stehen wir zehn Jahre später?

Portrait Shifra Sagy - lächelnd

Der eingebildete Feind

Die anti­semitische Fantasie vom »Apartheid­staat Israel« geht im Fall Achille Mbembe als legitimer Teil des wissen­schaftlichen Diskurses durch. Die Gefahr besteht, dass sich diese Ideo­logie über Süd­afrika hinaus in Afrika ausbreitet.

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